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Autor: Betreff: Dogfishhead: Raison D' Etre
Posting Freak
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JanBr
Beiträge: 5619
Registriert: 12.4.2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.12.2011 um 15:44  
Nachdem wir immernoch keinen greifbaren und bezahlbaren Weg gefunden haben amerikanisches Bier nach Deutschland zu verschicken, erzaehl ich eben weiter wie es schmeckt.

Nach meinem IPA Marathon der letzten Wochen (etwa 50 verschiedene IPAs), heute mal was sanfteres:

Dogfishhead Raison D' Etre Belgisches brown ale

Alc: 8% IBU:25
Gebraut mit belgischen Brauzuckern und Rosinen Vergoren mit belgischer Hefe
Beer of the year 2000 (Malt Advocate)



Beim oeffnen macht sich eine intensive, weinige Note breit. Fruechtebrot! Das ist mir unweigerlich in den Sinn gekommen als ich meine Nase in die Flasche gehalten habe. Nicht unangenehm.

Das Bier laeuft schoen dunkel braun- roetlich ins Glas mit deutlicher Truebung. Ich glaube Sam Calagione (Owner DFH) bezeichnet es als Mahagoni und das kommt ganz gut hin.

Jetzt enfalltet sich das Fruechtebrot Aroma umso mehr. Die fruchtigen Anteile fuegen sich sehr gut in den malzigen Koerper ein und ergeben in der Tat so etwas wie Fruechtebrot. Passt super zum nahen Weihnachtsfest (leider passt der Dauerregen hier nicht so ganz)

Der erste Schluck. Sehr angenehm. Der Antrunk ist leich saeuerlich mit sehr komplexen weinigen Aromen. Die Rosinen kommen eindeutig durch, aber nicht aufdringlich. Der Koerper ist extrem komplex mit vielschichten Frucht- und Malzaromen. Hopfen ist eigentlich gar nicht wahrnehmbar (ungewoehnlich fur DFH). Der Abgang ist suess, aber ausgeglichen, fast etwas spritzig, wenn man das bei einem so komplexen und schweren Bier sagen kann.

Gutes Ale (oder ist es nun ein Wein?)

Gruss

Jan
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Moderator
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.12.2011 um 16:15  
Das hat ein Kollege mal aus den USA im Handgepäck mitgebracht und der hat mir dann 3 Flaschen geschenkt, da er gar nichts damit anfangen konnte.
Ich fand es wirklich sehr gelungen und Deine Beschreibung passt sehr gut.
Überrascht war ich auch, dass es DFH geschafft hat, ein Bier mit so wenig Hopfen zu brauen ;)

Stefan
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