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Autor: Betreff: Mädesüßbier - Rezept und Dosierung
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Hagen
Beiträge: 3929
Registriert: 10.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10.8.2012 um 10:51  
Moin,

habe eine größere Menge frisch geerntetem Mädesüß aus der Auvergne bekommen. Würde gerne ein Mädesüßbier damit machen.
Hat jemand eine erprobtes Rezept (Infusion) und/oder kann mir Hiweise zur Menge der zuzugebenen getrockneten Blüten geben?
Rene, da bist du, glaube ich, besonders gefragt.

Besten Gruß

Hagen


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Besten Gruß

Hagen
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Taumelkäfer Hausbräu - honi soit qui mal y pense!
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Hahngold
Beiträge: 407
Registriert: 16.1.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10.8.2012 um 11:26  
Hallo Hagen,

sei auf jeden Fall vorsichtig, wir haben bis jetzt zweimal ein
Grutbier probiert und jedes Mal das Mädesüß überdosiert,
dann wird es sehr sehr penetrant...

Gruß

Al
Profil anzeigen Homepage besuchen Antwort 1
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gillemann
Beiträge: 160
Registriert: 31.10.2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10.8.2012 um 11:32  
Moin,

bei mir ähnlich: hatte mal ein Gruitbier mit Mädesüß und Gagelstrauch. 3,7 g frisches Mädesüß pro Liter und 45 min mitgekocht waren schon sehr medizinisch. Beim nächsten Mal würde ich es erst direkt nach dem Kochen (sozusagen wie Tee) zugeben und auf jeden Fall weniger.

Gruß und erzähl mal, was bei rauskommt,

gillemann.
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Hagen
Beiträge: 3929
Registriert: 10.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10.8.2012 um 11:45  
Danke,

vielleicht die ungekühlte Würze nach dem Hopfenkochen (muss Hopfengabe wegen Bitterkeit Mädesüss reduziert werden?) direkt über Mädesüß (3gr./l) in den Gärbottich laufen lassen und ansonsten garnicht mitkochen? Quasi nur in der noch heissen Würze sterilisieren?

Welcher Hopfen harmoniert denn gut mit Mädesüß?
BG

Hagen


[Editiert am 10.8.2012 um 11:46 von Hagen]



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Hagen
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Profil anzeigen E-mail senden Antwort 3
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Hahngold
Beiträge: 407
Registriert: 16.1.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10.8.2012 um 12:10  
Ja, mitkochen ist glaub ich zu viel des Guten!
Lieber kurz "ziehen lassen".
Wenn du Hopfen verwendest, würde ich einen dezenten
nehmen, vielleicht in die Hallertauer Richtung, damit
du den Mädesüß-Geschmack nicht mit irgendwelchen
Aroma-Bomben übertönst.
Ich glaub ich geh jetzt Gagel ernten, dieses Gerede über
Kräuterbier fixt mich schon wieder an! ;)

Gruß Al
Profil anzeigen Homepage besuchen Antwort 4
Moderator
Posting Freak

flying
Beiträge: 9088
Registriert: 14.8.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11.8.2012 um 17:26  
Hi Hagen,

Mädesüß, Spire (veraltet: Spiraea ulmaria L. heute: Filipendula ulmaria (L.) Maxim.): Der Name kommt nicht vom Mädel, sondern von der Mahd, also von der gemähten Wiese. Nur frisch gemäht entfaltet Mädesüß durch Fermentationsprozesse seinen Duft.
Der Anteil an Salizylsäure wurde ja schon erwähnt. Das ist im Prinzip der Grundstoff für Aspirin. Mädesüß oder Spire war dabei namensgebend- 'A' (für die Acetylgruppe), -'spirin' (für den Inhaltsstoff der Spire)

Mein Rezept (noch nicht erprobt nur erdacht)

Meadowsweet Ale (Keltenbier)

95% Maris Otter oder Pale Ale Malz + 5% Carared auf 12° Plato

Eine Bittergabe Fuggles auf 18 BE

Vergärung mit der "West Yorkshire Ale" #1469

3 Tage Hauptgärung bei 20°, dann stopfen mit Mädesüß für 4-5 Tage.

Dosierung...? Hab leider keinen Plan! ich würde es halten, wie mit dem Holunderblüten. Einfach reinschnippeln nach Gefühl... ;) Beim Holunder hat es geklappt!

Echte Erfahrung mit dem Kraut hab ich leider nicht!

m.f.g
René


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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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Posting Freak
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Hagen
Beiträge: 3929
Registriert: 10.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11.8.2012 um 20:13  
Moin Rene,

dank dir. Was die Dosierung betrifft sollte man sich vielleicht an die Warnungen der Vorbrauer halten!?

Nachstopfen kann man noch immer.

Beste Grüße

Hagen


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Besten Gruß

Hagen
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Taumelkäfer Hausbräu - honi soit qui mal y pense!
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