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Autor: Betreff: Maris Otter Rezept ,in welche Geschmacksrichtung geht das ?
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 18:47  
Ich habe ein Kit english beer als Zugabe beim Einkauf mitbekommen , ich weiss aber garnicht in welche Geschmacksrichtung dieses Rezept geht ,
4,25 maris otter, cara pils 300gr,caramunich 300gr, toasto chocolate 300gr, weizen 100gr , die Hopfenmenge goldings a 4,75, 56 gr für 23 liter mit 5,4 % alc, Wird dieses Bier sehr streng, und farblich wie Kilkenny ,habe mir ueberlegt noch 4 kg Pilsner oder Münchner dazu zu geben .Wer weiss was ?
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vitivory
Beiträge: 1644
Registriert: 12.3.2012
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 19:00  
Brau das Bier und berichte uns.

Schlecht hört sich das ganze nicht an.

VG BB Vit


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Viele Grüsse Braubruder Vit.

Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB

Nicht das Bier ruiniert die Menschen, es ist das Wasser...
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Gambrinus zu Borbetomagus
Beiträge: 3085
Registriert: 2.6.2012
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red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 19:29  
Ich habe noch 10 KG Morris Otter im Keller liegen, war eine Falschlieferung. Ich bin da gelassen und reklamiere sowas nicht. Allerdings weiß ich noch nicht so recht was ich damit brauen soll. :puzz:

Ich bin ja eher der Hardliner, Lager,Pils und Weizen, alles nach RHG und so. Aber ich habe hin und wieder auch mal bock auf ein Guinnes oder Kilkenny, allerdings mit Geschmack (dann wohl eher ein Stout oder Irish Red aus der Vangionen-Bräu). Ich hänge mich mal dran, vielleicht gibt es hier einen britischen Hardliner..... Allerdings werde ich mein Ale mit mindestens 4,5 gr. carbonisieren :mad: und auch keine Bretts in meine Fässer lassen .... Pfui


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Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 19:49  
Hallo Gambrinius , ja 4,5 co ist schon ok ,ich mag das auch so ,aber was ist ein Bretts ?
Antwort 3
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Gambrinus zu Borbetomagus
Beiträge: 3085
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red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 19:53  
Brettanomüzis ist ein Bakterienstamm. Dieser wurde in fast allen Fässern (Holz) alter britischer Brauerreien nachgewiesen, auch im Berliner weise. Mir schmecken die nicht. Wobei ich sie bis jetzt nur im Berliner Weise von vor 1900 vom Erlenmeyer schmecken durfte und nicht ohne Laktos.. Es hat mich sehr beeindruckt Hans...


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 20:06  
Danke für die Antwort ,ja ich mache nur Flaschengärung im Moment ,leider ,aber interresant ,danke
Antwort 5
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flying
Beiträge: 9088
Registriert: 14.8.2008
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red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 20:21  
Maris Otter ist eine englische Gerstensorte aus den 50 iger Jahren. Sie recht eiweißreich. Enthält auch viele Polyphenole. Das gibt einen speziellen (nussigen) Geschmack, macht das Bier aber nicht gerade lange Zeit geschmackstabil. Frische Ales aus Maris Otter sind am Besten. So sind meine Erfahrungen nach einem 25 kg Sack Maris Otter Malt.


[Editiert am 8.3.2013 um 20:21 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 20:42  
hallo flying ,danke fuer die antwort ,aber wie soll ich jetzt damit umgehen ,also das malz habe ich schon gemahlen bekommen ,es ist auch nicht mehr das jüngste ,soll ich muenchner 4 kg beimischen und dann schauen ,so kaeme ich ca 50l ?
Antwort 7
Member
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Beiträge: 83
Registriert: 27.7.2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8.3.2013 um 21:27  
Das Rezept klingt nach klassischem englischen Bitter. Dafür ist die Anzahl der Malze schon fast überraschend hoch.
Wie Flying schon sagt, das Maris Otter als Pale ALe Basismalz mit nussig / malziger Note, das Weizen wohl nur für ein bisschen Spritzigkeit, Choclate Malt wohl nur noch zur Farbeinstellung und die Caramalze halt für eine leichte Karamellnote und Vollmundigkeit.
Golding ist wahrscheinlich East Kent Golding und damit einer der klassischen Hopfen für englische Bitter. Wahrscheinlich von der Gabe her so, dass 10 Minuten vor Schluss noch mal genug zugegeben wird, damit auch deutlich Hopfenaroma hängen bleibt.
Ich würde an Deiner Stelle da kein Malz mehr dazu geben - für ca. 23 Liter sieht die Malzmenge für ein Bitter ok aus. Die liegen auch von der Stammwürze meist eher um die 10°P und sind dann vom Alkoholgehalt auch leichter als deutsche Biere, meist so 3,5 - 4% im Cask, in der Flasche schon mal eher die vertrauten 4,5-5%.

Ich würde das so brauen, wie geliefert und zur Vergärung eine esterige englische Hefe nehmen bei 18 -20°C. S-04 dürfte zum Beispiel gut passen.
Je nachdem, wie Dein Wasser ist, wäre Braugips eventuell noch eine Idee - Stichwort "Burtonization".
Dann hast Du am Ende ein mahagonifarbenes, klares Bier, bei dem sich Hopfenaromen und eine deutliche Malzigkeit hoffentlich die Wage halten und das sich gut / leicht trinken lässt.
Wenn Du daran noch spielen willst, würde ich eher zusätzlich Whirlpoolhopfen / Hopfenstopfen in Betracht ziehen.
Beste Grüße, Robert

Edit: Und für alle, die sich da noch ein paar Rezepte anschauen möchten hier ein Link zum Rezeptforum der englischen Kollegen von Jim's Beer Kit - allein mit den angepinnten ersten drei Threads dürfte man gut zu tun haben :puzz: :
http://www.jimsbeerkit.co.uk/forum/viewforum.php?f=5&sid=c6 39254a251039721cadfb5ced1a9c0f


[Editiert am 8.3.2013 um 21:32 von Roofio]
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 9.3.2013 um 10:42  
Danke ich wollte aber wegen 23 l nicht anfangen und dachte vielleicht kann ich es aufpushen, ich hätte noch Rauchmalz, Pilsner, Münchner,Cara,Chacolato ,geht da was ?,die Hefe ist übersetzt LALLEMAND ,der Deutsche ,Nottingham ale yeast ,danstar made in Östereich ,sachen gibts,
Antwort 9
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Beiträge: 83
Registriert: 27.7.2010
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red_folder.gif erstellt am: 9.3.2013 um 12:43  
Die Nottingham geht auch - ist etwas neutraler als die S-04, aber auch beliebt. Wenn Du 50 Liter machen willst, hast Du wahrscheinlich zu wenig Hefe in dem Pack - die 11g Beutel reichen meist für um die 20 Liter. Also entweder zwei Beutel nehemen, wenn Du was da hast, oder aber mit einem Starter früh genug anfangen, um genug für 50 Liter zu haben.

Wenn Du sonst kein Pale Ale Malz hast, würde ich nicht nur pures Pilsner nehmen - da fehlt dann die Malzigkeit und das Bier wirkt flacher. Ich habe schon mal gelesen, dass jemand Pale Ale Malt durch eine Mischung aus Münchner und Wiener ersetzt hat. Du hast kein Wiener und ich weiß auch nicht, wie gut das damals funktioniert hat. Ich würde vielleicht mit einer Mischung aus Pilsner und Münchner arbeiten, um halbwegs von der Farbe hinzukommen. Vielleicht 2/3 Pilsner zu 1/3 Münchner oder 75% - 25%. 4,5 - 5 Kilo, kommt auf Dein System an. Dazu würde ich etwa 500 g Cara nehmen, damitt das Verhältniss Basismalz / Spezialmalz bei der Aufstockung in etwa erhalten bleibt. Falls Du Röstaromen im Bier haben möchtest, kannst Du Das anteilig durch Choclade Malt ersetzen - dann wird das Bier aber auch dunkler.

Und dann bräuchtest Du natürlich noch zusätzlichen Hopfen, wenn es 50 Liter werden sollen - sonst halbierst Du ja fast die IBU. Da kommt es darauf an, was Du im Haus hast. Idealerweise was klassisch Englisches wie Fuggles, mehr Golding, Challenger... (bzw. als Bitterhopfen ist die Sorte eher egal, so lange Du die IBU im auge hast.

Auf jeden Fall viel Erfolg!
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9.3.2013 um 12:54  
Klasse ,so mach ich das ,Hopfen hab ich nur Brewers Gold ,Hallertauer Magnum,Chenook, Gerstenflocken hät ich noch ,ok ich denke das haut hin danke
Antwort 11
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Kurt
Beiträge: 2795
Registriert: 2.9.2003
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9.3.2013 um 14:21  
Auf keinen Fall die Schüttung verdünnen! Das wird ein super Bitter.


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