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Autor: Betreff: Hopfenmenge in Rezepten oder nach Berechnung
Newbie
Newbie


Beiträge: 8
Registriert: 4.11.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/question.gif erstellt am: 16.9.2005 um 23:13  
Hallo,
nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder zurück.

Hier geht es mir nur um die Hopfenberechnung, deshalb habe ich mal nur den Teil betrachtet.

Beispiel:
Rezept aus der Datenbank Dortmunder Export:
Dieses Maischebraurezept bezieht sich auf 20 Liter fertiges Bier.
Stammwürze: 11,8 %
90 Minuten Kochzeit
40 g Bitterhopfen (7,6 %) in einer Zugabe 10 Minuten nach Kochbeginn.
Ergibt nach Klaus Kling eine Hopfenbittere von 30 EBU.

Nach meiner Rechnung:
20 Liter fertiges Bier
Alpha-Säure 7,6%
Ausnutzung der Alphasäure bei 80 Minuten Kochzeit und 11,8% Stammwürze = 25,42%
Ergibt nach meiner Rechnung: 38,6 EBU
Berechnet nach dieser Tabelle (ist von heavybyte ): http://www.elcom-mayer.de/bier/Hopfenberechnung.xls

Bitte was stimmt den jetzt?
Mache ich einen Rechenfehler?
Einen Gedankenfehler?
Oder bin ich nur zu blöd....... dann sollte ich das Hobbybrauen aber besser an den Nagel hängen.

Gruß webwizzard
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 17.9.2005 um 07:47  
hallo webwizzard,
ich glaube nicht, dass du zu blöd bist. Mir ist diese Diskrepanz ebenfalls aufgefallen, nachdem ich verschiedene Rezepte von Kling und Hanghofer durchgerechnet habe. Ich begegne dieser Tatsache mit Gleichgültigkeit, halte mich ungefähr an die Rezepte und habe gute Ergebnisse.
Aber interessieren tät´s einen doch schon.....
Gruß !
Antwort 1
Senior Member
Senior Member


Beiträge: 146
Registriert: 1.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.9.2005 um 12:22  
Hallo,

beim Würzekochen verdampft ja etwas Wasser, das können bei 25 L Würze durchaus
2-5 Liter sein.
Je nachdem welche Menge du in die Formel einträgst, erhälst du auch verschiedene
Ergebnisse :)

Gut Sud,

Pivo


____________________
I will work for beer
Profil anzeigen Antwort 2
Posting Freak
Posting Freak

Malte
Beiträge: 1542
Registriert: 16.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.9.2005 um 14:06  
Es gibt sehr viele Faktoren, die man dabei beachten muss.

Es fängt schon mit der Bitterstoffausbeute beim kochen an. 25%? Oder doch 35%?

Das verdampfte Wasser muss natürlich auch in die Rechnung mit eingebracht werden. Aber das ist recht einfach, man rechnet eben mit der zu erwartenden fertigen Biermenge, also der kalten Anstellwürzemenge!

Und dann noch die Entbitterung bei der Gärung. Das ist ne ganz schöne Menge! Bei einem unserer Biere im Betrieb geht die Bittere von 40 BE in der Ausschlagwürze auf 28-30 BE runter!

Ich hab da ja mal ein paar Analysen durchführen lassen und bin dabei auf eine Bitterstoffausnutzung im FERTIGEN Bier von ca. 25% gekommen. bezogen auf einen Einkochautomaten und 90 Minuten Kochzeit. Allerdings haben weitere Analysen auch schon Schwankungen ans Tageslicht geführt!

Gruß Malte

P.S.: Die Bittereangaben bei den Rezepten sind was für'n Ar...


____________________
"Zeige mir eine Frau, die wirklich Gefallen am Bier findet, und ich erobere die Welt."
Kaiser Wilhelm II
(1859-1941)
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