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Autor: Betreff: HuM Klosterbier (aber abgewichen vom Rezept)
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Beiträge: 66
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11.5.2014 um 20:56  
So, endlich war's bei mir auch soweit. Heute habe ich den ersten Sud hinter mir - ein Klosterbier nach HuM Art :-) Ich bin aber vom Rezept abgewichen. Eingemaischt habe ich bei 38° (per Rezept). Meine Eiweissrast war aber nicht 40 Minuten lang bei 48° sondern lediglich 20 Minuten lang (von was ich gelesen habe hier im Forum ist eine Einweissrast nicht unbedingt erforderlich und wenn dann, nicht 40 Minuten lang). Farbmalz habe ich nach der ersten Rast dazugegeben (laut Rezept erst 10 Minuten vor Abmaischen). Statt vorgesehenen 30 Minuten bei 64° hatte ich eine Rast von 40 Minuten. Dann nochmal 35 Minuten bei 72° bis ich Jodnormal hatte. Abgemaischt habe ich bei 78°. Ich muss sagen, die Temperaturmessung des Silvercrests hat mich die ganze Zeit ziemlich genervt. Beim Heizen ist sie zu schnell gestiegen (die Messung, nicht Temperatur). Mit Digitalthermometer konnte ich aber kontrollieren. Bei den Rasten hat sich der Silvercrest aber wieder gefangen.

Das Läutern verlief ziemlich gut - eine klare Würze hatte ich nach ungefähr 4l. Es hat aber gedauert, bis endlich der Silvercrest bis auf Max voll war (ich hatte noch ungefähr 800ml Würze aber ich wollte beim kochen keine Überschwemmung). Die Würze ging mit ca 13,5°P zum kochen. Laut Rezept ist das richtig, aber ich befürchte, die Messung hätte nach dem kochen gemacht werden müssen.

Das Hopfenkochen verlief problemlos. 30g Perle (45er Pellets) gingen bei Würzebruch rein. 12 Minuten vor Ende gingen die restliche 14g hinterher. Nach dem Whirlpool habe ich alles runten in den Gäreimer umgeschläucht. Die Hefe (S-04) hatte ich bei 26° vorher ins abgekochten Wasser gegeben. Nach dem Würzekühlen habe ich die Hefe bei 22°C hinzugegeben. Nach sieben Stunden ist jetzt unten im Gäreimer eine ca 2cm dicke Schicht. Geblubbert hat aber nichts. Mal sehen.

Fürs nächste Mal besorge ich einen Refraktometer, wovon ich mir eine schnellere Stammwürzemessung versprich. Mit Spindel habe ich gewarten bis ca 30°C. Ich denke, es ist sowieso dann zu spät um einzugreifen falls die Stammwürze zu hoch ist. Ich vermute auch stark, dass meine Stammwürze (nach dem Kochen) auch zu hoch ist - so ca 15,4°P. Tja, Bier wird's immer :-)


Maischen


Jodprobe Positiv


Jodnormal


Ab zum läutern


Läutern


Klare Würze


Stammwürze messen


Hopfen kochen


Fertig mit dem Hopfenkochen


Trübkugel war schöner aber fiel zusammen beim umschläuchen


Würze kühlen


Hefe angestellt (22°)


Treber entsorgen
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oliver0904
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 07:30  
Hallo,

super Bericht, ich finde die bebilderte Dokumentation immer klasse!

Ich messe vor dem Hopfenkochen die Stammwürze mit der Spindel, stelle die gewüns hte Stammwürze mit Wasser ein und markiere mir den Füllstand der Pfanne an meinem Braupaddel. Nach dem kochen fülle ich das verdampfte Wasser wieder auf.
Hast du eigentlich keinen Nachguss gemacht?

Gruß
Oliver


____________________
Für Bier würde ich sogar arbeiten
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 07:57  
Doch, Nachguss von 18l habe ich schon gemacht. Ich war so mit Wasseraufbereiten beschäftigt, ich hatte keine Zeit zum fotografieren. Ich habe zuerst 18l kochendes Wasser in einm Hobbock aufbereitet während des Maischens (12 Mal Wasserkocher). Das Wasser war aber bereits unter 70° als ich zum Läutern kam. Jedes Mal, das ich 1-2l unten am Läuterbottich genommen habe, habe ich dann einen Wasserkochervoll oben (bei ca 78°) wieder reingeschüttet.

Das mit dem SW messen vor dem Hopfenkochen habe ich auch gemacht. Aber, ich dachte die Messung bei 60 -70° (die Würze ist schon ziemlich heiss) ist nichts (sogar mit Korrektur von der Tabelle auf die Wikiseite). Ich wollte eine Messung so Nah an 20° wie möglich - ich habe dann erst beim kochen selber die SW ermittelt. Dann war's zu spät. Darüber hinaus, der Silvercrest war voll bis oben hin. Ich hätte einen Teil der Würze wegschütten müssen, um mit Wasser die richtige SW zu bekommen.

Ich denke, ich besorge für nächstes Mal einen Refraktometer - ich kann dann eine viel kleinere Probe nehmen - die viel schneller runterkühlt. Dann kann ich notfalls auch vor dem Hopfenkochen eingreifen.
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oliver0904
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 09:32  
Das ist richtig, ein Relektometer ist schon besser. Aber inspiriert durch Anregungen hier im Forum :D habe ich mir das Teil nachgebaut:




kühlt die Probe in 90 Sekunden von 100 auf 20 Grad.
In dem kleinem Rohr ist die Würze, durch das größere Rohr wird von unten kaltes Wasser eingelassen, welches oben überläuft. Zur Not tuts aber auch ein Standzylinder der in einem kaltem Becken mit Wasser steht.

Gruss

Oliver


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Für Bier würde ich sogar arbeiten
Profil anzeigen Antwort 3
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 09:49  
Das wär's gewesen gestern! 90 Sekunden zur Spindelprobe und meine Stammwürze wäre nicht bei knapp über 15° :-) Habe übrigens heute früh gesehen, ein dicker Schaumteppich ist auf die Würze drauf. Schaut also aus, als ob die Hefe angekommen wäre. Ich habe auf http://www.demeterbier.de/html/biereinteilung.html gelesen, dass:

Zitat:
Als Faustregel kann man sagen, dass die Stammwürzeangabe durch 3 geteilt den Alkoholgehalt ergibt, da der Extrakt bei der Gärung etwa in gleichen Teilen zu Kohlendioxid, Alkohol und unvergärbaren Stoffen abgebaut wird.


Vielleicht wird das Bier also nicht sooo arg alkoholisch bzw bappig - wäre ja nur 5% (ich rechne aber mit mehr)...
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Posting Freak
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 10:12  
Wenn dich die 15°P so stören, kannst du auch während der Gärung noch auf deine gewünschten 13,5°P verdünnen. Messen kannst du den Wert nicht mehr, aber mit dem Mischungskreuz berechnen.

Gustl
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 10:22  
Hi Gustl. Ich bin mir nicht sicher ob mir 15°P stören. Wenn das Bier irgendwo zwischen 5% und 6% Alk hat und nicht allzu süss wird (ich bin kein Fan von Bockbiere), dann lasse ich es einfach so. Ich denke, messen lässt sich das aber erst am Ende der Vergärung und dann ist es erst recht zu spät, oder?
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 10:35  
Dazu möchte ich drei Dinge loswerden:

1. Kannst Du mit abgekochtem Wasser verdünnen bis zu der Biermenge die Du angestrebt hast. Dann passt auch die Bittere.

2. Ist ein Refraktometer zwar praktischer, dafür kann die Messung aber auch um einiges ungenauer sein. Dazu gabs vor Kurzem hier einen Thread.

3. Der Herr Demeter sagt Dir in diesem Fall nicht die ganze Wahrheit. Der EVG hängt von einigen Faktoren ab, und die Aussage dass ein Drittel der Stammwürze den Alkoholgehalt ergibt ist völlig unsinnig. Je nach Maischführung, Schüttung und Hefesorte kann der EVG über 80% betragen, das heisst der Alkoholgehalt kann über 7% betragen. Ein so hoch vergorenes Bier muss nicht pappsüss schmecken, so wie man das in der Regel von handelsüblichen Böcken gewohnt ist. Je nach Hopfung schmeckt das lecker.


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Gruss Uli
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oliver0904
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 11:00  
guckst du:

http://fabier.de/biercalcs.html


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Profil anzeigen Antwort 8
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 15:36  
Also, laut Biercalc schütte ich heute abend 3,8l Wasser drauf. Dann habe ich 13°P.
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realholgi
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 16:30  
ich hatte auch schon das Klosterbier mit ca. 15° Plato Stammwürze. Ich fand das sogar fast leckerer wie das "normale"; hatte so einen Touch von Guinness...

Also ich würd' das so lassen...
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red_folder.gif erstellt am: 12.5.2014 um 20:41  


Spindelprobe nach 1 Tag (ich muss die "Stammwürze" ermitteln um genau zu sehen wieviel Wasser ich dazu geben muss).

realholgi, die Idee ist schön aber 20l Guinness wäre mir auch zu viel, vor allem im Sommer :-)
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red_folder.gif erstellt am: 26.5.2014 um 14:30  


Hier das Bier nach 48 Stunden Kühlung. Schmeckt noch ein bisschen wild aber 20l werden bestimmt getrunken. Nächste Probe am Sonntag.
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red_folder.gif erstellt am: 31.5.2014 um 19:53  
Und da ist es nach eine Woche, das erste Bier. Mir schmeckt es. Der Nachbar meinte, ein bisschen bitter im Nachgeschmack.

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red_folder.gif erstellt am: 1.6.2014 um 10:26  
Sieht gut aus. :)

Hast das Etiket selbst entworfen?

Grüße,
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red_folder.gif erstellt am: 2.6.2014 um 08:01  
Die Etiketten habe ich von http://www.beerlabelizer.com - wobei ich gerade sehe, die Domän ist seit 31.05 abgelaufen. Hoffentlich gibt es die Webseite bald wieder.
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