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Autor: Betreff: Hefemenge Activator-Pack?
Posting Freak
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red_folder.gif erstellt am: 7.10.2011 um 10:24  
Hallo,

seit 4 Jahren lagere ich diverse Wyeast-Hefen in 100ml Kochsalzflaschen. Dazu hab ich bisher immer die Propagator-Tüten verwendet, in denen etwa 25ml flüssige Hefe enthalten war. Das hiess also 20ml aus der Kochsalzflasche abziehen und entsorgen, dann die ca. 23-24ml Hefe aus dem Alupack ziehen (ohne den Beutel mit Speise zu erwischen). Davon dann 20ml in die Kochsalzflasche und den Rest gleich für den nächsten Sud aufpeppeln.

Da es ja nun nur noch Activator-Packs gibt, würde ich gern vorher wissen wieviel ml flüssige Hefe da drin steckt. Kann mir da jemand weiterhelfen ?

Gruss
Matthias
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 7.10.2011 um 11:01  
Hi Matthias,

Steht auf den Activators immer drauf...

100 Milliarden Hefezellen (Propagator 25 Milliarden)

Inhalt: 125 ml (Propagator 50 ml)


m.f.g
René


[Editiert am 7.10.2011 um 11:04 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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red_folder.gif erstellt am: 7.10.2011 um 13:08  

Zitat von flying, am 7.10.2011 um 11:01
Inhalt: 125 ml (Propagator 50 ml)




Ich denke mal das bezieht sich auf flüssige Hefe+Nährlösung (im Innenbeutel). Zumindest ist es beim Propagator so. (25ml Hefe und 25ml Speise.)

Mich hätte jetzt nur die reine Hefemenege in ml interessiert.


Thx
Matthias
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red_folder.gif erstellt am: 18.10.2011 um 17:27  
So, ich hab nun selbst den ersten Activator-Pack "angestochen" und war doch sehr überrascht, dass dieser fast 100ml Hefesuspension enthielt, der Beutel mit Nährlösung war eigentlich nicht grösser als bei den Propagatoren (ca. 30ml)

Da steht man als Hefebanker natürlich vor einem Luxusproblem. Denn mehr als 25ml kann ich ja in die 100ml Kochsalzfläschen kaum reinpacken. Ich könnte natürlich noch eine Flasche oder grössere verwenden, aber dann weiss ich garnicht was ich mit dem ganzen Zeug machen soll.
Ich hatte mich eigentlich schon vor dem Anstechen des Wyeast-Packs damit abgefunden und 20ml Kochsalzlösung aus der Flasche entfernt und dann 25ml Hefesuspension rein. Die restliche Hefe hab ich dann gleich mit ´ner Flasche Malzbier angstellt und werde diese bis zum WE noch weiter aufpäppeln.

Werde dann in Zukunft 7x 15ml Portionen aus den Kochsalzfläschchen entnehmen statt wie bisher 5x 20ml. Das gleicht die Mehrkosten dann etwas aus, führt allerdings auch dazu, dass ich keine allzugrosse Auswahl an Hefen mehr bevorraten kann, die brauch ich ja sonst in 10 Jahren nicht auf. ;)

Gruss
Matthias
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Smutje
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red_folder.gif erstellt am: 18.10.2011 um 22:26  

Zitat:
Da steht man als Hefebanker natürlich vor einem Luxusproblem. Denn mehr als 25ml kann ich ja in die 100ml Kochsalzfläschen kaum reinpacken.

Hallo Tyrion

Mal ne Anfänger Frage ..... Warum nicht?

Gruß
Mike
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red_folder.gif erstellt am: 19.10.2011 um 07:53  
Da ich kein Biologe bin kann ich das nicht so ganz Wissenschaftlich erklären, aber der Grund für die Lagerung in 0,9% Kochsalzlösung ist ja das osmotische Gleichgewicht zwischen Hefezelle und Lagermedium.
Wenn ich nun z.B. 50ml Kochsalzlösung aus der Flasche entferne und 50ml Hefesuspension dafür reinpacke, befürchte ich eben, dass dieses Gleichgewicht zu sehr gestört wird.
Ich könnte es natürlich mal einem Langzeitversuch unterziehen, aber irgendwie bin ich bisher ganz gut mit der alten Mischung gefahren.

Ich wäre meinerseits natürlich hocherfreut, wenn sich ein Fachmann findet, der mit fundiertem Wissen grünes Licht für höhere Hefekonzentrationen in 100ml Kochsalzflaschen gibt, denn je höher die Anfangsmenge ist, die ich mit einer Portion aus der Flasche ziehen kann, desto geringer ist natürlich auch das Infektionsrisiko beim Vermehren.

Gruss
Matthias
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Smutje
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red_folder.gif erstellt am: 19.10.2011 um 11:35  
Danke für deine Antwort.
Ich hatte bis jetzt immer gedacht das es
egal ist wieviel Hefe ich in die Kochsalzlösung gebe
da ja " nur " das auslaugen der Hefezellen verhindert
werden soll und sich die Dichte der Lösung theoretisch
nicht ändert.

Gruß
Mike
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 19.10.2011 um 13:10  

Zitat:
So, ich hab nun selbst den ersten Activator-Pack "angestochen" und war doch sehr überrascht, dass dieser fast 100ml Hefesuspension enthielt, der Beutel mit Nährlösung war eigentlich nicht grösser als bei den Propagatoren (ca. 30ml)


Das lässt vermuten, dass die Hefe in einer isotonischen Rohrzuckerlösung schwimmt und in dem Beutelchen nur Nährstoffe wie Aminosäuren, Phosphat u.s.w. sind...?


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red_folder.gif erstellt am: 19.10.2011 um 15:23  

Zitat von flying, am 19.10.2011 um 13:10

Das lässt vermuten, dass die Hefe in einer isotonischen Rohrzuckerlösung schwimmt und in dem Beutelchen nur Nährstoffe wie Aminosäuren, Phosphat u.s.w. sind...?


Im Prinzip scheint mir die Hefesuspension die gleiche zu sein wie bei den kleineren Packs auch.
Ist halt einfach nur etwa die 4-fache Menge drin.
Wenn du schreibst, dass diese Rohzuckerlösung auch isotonisch ist müsste es ja dann eigentlich auch funtionieren, wenn ich 50ml Hefesuspension in 50ml NaCl-Lösung lagere. Ich denk ich werds beim nächsten Pack doch mal mit mehr Hefe versuchen.
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 19.10.2011 um 16:13  
Hi Tyrion,

nach nochmaligem überlegen erscheint mir die Zuckerlösung doch unwahrscheinlich. Hanghofer schreibt, dass Hefen in 10% -iger Rohrzuckerlösung jahrzehntelang überleben..? Dazu muss sie allerdings völlig frei von Nährstoffen aller Art sein. Sonst würde sie die Hefe sofort vergären.
Wenn 100 ml Hefe in 10%-iger Zuckerlösung suspendiert wären, würde wohl der Beutel nach dem Aktivieren platzen. Die 30 ml Nährlösung mit Zuckeranteil erscheinen mir realistischer.

m.f.g
René


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(John Ciardi)
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