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Autor: Betreff: Sunk Punk
Posting Freak
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frikadellenschmied
Beiträge: 1705
Registriert: 25.7.2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/smile.gif erstellt am: 17.10.2011 um 07:08  
Bier aus Ostseewasser kennen wir schon. Schließlich ist ein Weizenbier aus Ostseewasser, die "Zickfelder Meeresbrise", auf dem "2nd international brewing contest" der europäischen Hochschulen mit dem 1. Platz prämiert worden. Nun gehen die schottischen Jungs von BrewDog einen Schritt weiter und schicken ihr Ale zum Gären auf den Boden des Meeres.

Das Indian Pale Ale mit dem Namen Sunk Punk ist das erste Bier, das auf dem Boden der Nordsee gebraut wurde. Die Zutatenliste gestaltet sich auch entsprechend: destilliertes Salzwasser, Rum, Meerjungfrauen ... Der Alkoholgehalt liegt bei 7,1 Vol.%.



Um das Bier herzustellen, wurde ein spezieller Tank 20 Meter tief auf den Grund der Nordsee gelassen. Dort herrscht eine Temperatur von konstant 10 Grad Celcius. Der Tank wurde so modifiziert, dass er dem Druck unter Wasser standhält. Außerdem kann er Kohlendioxid rauslassen, ohne dabei Meerwasser reinzulassen. Das Bier wird zwei Wochen später wurde das Bier aus dem Meer gefischt und an Land gebracht.



Bleibt die nach Warum?
In Schottland heißt es, man solle eine Flasche Bier ins Meer werfen, um einen Sturm zu besänftigen. Einer Sage zufolge, war einst ein Fischer mit einer Hexe verheiratet. Er sagte ihr, dass er zum Fischen sei, kam aber immer ohne Fang zurück. Die Hexe versuchte ihm mit Zaubersprüchen zu helfen. Eines Tages fand sie aber heraus, dass er lieber Ale trank als zu fischen. Also verhexte sie die Küste so, dass immer dann ein Sturm aufzog, wenn der Fischer sich Meer näherte. Wenn man nun ein Bier unter Wasser braut, sollte das doch ausreichen, um die Fluch umzukehren und Stürme aufzuhalten, oder? Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.


Wer das Bier kosten möchte, muss etwa über 11 Euro investieren – für 0,33 Liter. Dazu kommen aber noch Lieferkosten. Die betragen aufs europäische Festland knapp 30 Euro.


Ok, bei dem Preis werden sich meine Kois nun an kurzfritigen Besuch einstellenmüssen! ;)




Quelle: http://www.bierspot.de/news/neues_von_brewdog_sunk_punk_kom mt_vom_meeresboden_1059.html


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Ich esse Fleisch, weil mir die kleinen Tofus so leid tun und Saitan scheisse schmeckt!
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Administrator
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tauroplu
Beiträge: 10493
Registriert: 23.10.2005
Status: Online
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 07:19  
Moin, Hans,

interessant, interessant. Gut, wenn man Meerwasser destilliert ist kein Salz mehr drin, aber bei den Hochsiedern, die täglich in der Nordsee verklappt werden, bin ich mir sicher, dass das Bier irgendeinen Beiklang nach Erdöl oder Erdölfraktionen haben müsste.

Aber 30++ Euros wäre es mir allemal nicht wert…

Beste Grüße
Michael


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„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag
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vade
Beiträge: 1163
Registriert: 25.6.2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 07:25  
brewdog machen ja wirklich feine biere, ABER diese "sunk punk" ist jetzt wirklich nur marketing da ja der brauvorgang ganz normal in der brauerei stattfand und nur zur vergärung die tanks 2 wochen auf dem meeresgrund gelagert wurden.

in der schweiz wurde vor zirka einem jahr ein versuch gemacht wein im genfersee zu lagern, nach einem jahr stellte sich heraus dass die zapfen zuviel wasser in den wein liessen, experiment nicht geglückt (brewdoog hat ja auch einen speziellen tank gebaut der kein wasser herein lässt, aber den überdruck ablässt). in der sendung einstein vom 6.10.11 berichtete das schweizer fernseh über den versuch.


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Gruss aus der Schweiz, Dave aka Vade

meine 50l Anlage Biersektenmitglied 697 Schweizer Brauereien
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Moderator
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Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 08:09  
Das ist mal ein eindeutig untergäriges Bier!

Stefan
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