Ich habs bei einem Leichtbier mit S-33 und bei einem (zu süßen) Maibock mit
W-34/70 erlebt, daß Wochen nach der Abfüllung sich doch noch was am
Vergärgrad tat.
Ggf. schaffen es manche Hefezellen doch noch, kurzkettige Dextrine zu
verarbeiten, oder es lag eine geringe Infektion vor (kann man mit
"Haushaltshygiene" doch nie ausschließen).
Beim Leichtbier hatte ich nur noch eine Flasche übrig, die eine
Übercarbonisierung entwickelte, beim Maibock (im NC-Keg) habe ich eine
geschmackliche Abnahme der Restsüße bemerkt - wenn auch nur wenig.
...in beiden Fällen leider keine konkreten Meßwerte, nur Beobachtungen.
Wie Jan sagte: Fremdhefen, wie etwa Bretts oder auch manche Lactos sind
bekannt dafür, Dextrine verarbeiten zu können, insofern ist ein Bier mit
hohem Rextextrakt anfälliger gegen solche Infektionen.
Uwe
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