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Autor: Betreff: Wie würdet Ihr es angehen ? Roggenweiße
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TrashHunter
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red_folder.gif erstellt am: 6.11.2012 um 22:56  
Moin :)

Mir schwebt - wie so Einiges - schon geraume Zeit eine Roggenweiße vor Augen.
Allein, ich sehe da gewisse Probleme, denn Weizenmalz hat keine Spelzen und nach dem, was ich bislang so gelesen habe, hat auch Roggenmalz keine Spelzen (?)

Eine Weizentypische Schüttung (40W:50x oder 50w:50x, wobei x ein beliebiges Gerstenmalz mit Spelzen ist) scheidet daher wohl eher aus.
Unser Roggenspezialist indes scheint derzeit beruflich oder privat arg eingespannt und natürlich steht es mir nicht zu, ihm wegen dieser Frage auf den Senkel zu gehen. Soviel Respekt vor dem Einzelnen muss sein.

Daher meine Frage an die Allgemeinheit:

Wie würdet Ihr an eine Roggenweiße heran gehen :question:

Ich denke an eine traditionelle, sanfte Hopfung und moderate °P um 12°.

Greets Udo


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Botschafter der WBBBB in Hessen
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aegir
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red_folder.gif erstellt am: 6.11.2012 um 23:09  

Zitat von TrashHunter, am 6.11.2012 um 22:56


Eine Weizentypische Schüttung (40W:50x oder 50w:50x, wobei x ein beliebiges Gerstenmalz mit Spelzen ist) scheidet daher wohl eher aus.

Ein weizentypische Schüttung wäre 50+W:50-G :P

Willst du den Roggen, Weizen und Gerste in einen Sud schmeißen?
Ich hab bisher 3x so einen Dreikornbier gemacht, allerdings immer in Bock oder Doppelbockstärke. Verhältnis war immer 20% Roggen, 30% Weizen und 50% Gerste. Die fehlenden Spelzen machen da kein Problem, eher die höhere Viskosität bedingt durch den Roggen, vor allem bei Doppelbockstärke.

Gruß Hotte
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TrashHunter
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red_folder.gif erstellt am: 6.11.2012 um 23:47  
Meine ursprüngliche Idee war tatsächlich 50% Roggen : 50% Weizen. Aber das passt ja wohl dann nicht.

Also sollte es wohl ein Dreikorn werden (?) Und da bin ich mir halt nicht sicher, denn ich möchte ein eindeutig als Roggen-Basierendes Weizenbier kreieren. Und das nicht als Bock, sondern mit "normalen" Weizen-°P um 12.


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 6.11.2012 um 23:49  

Zitat von TrashHunter, am 6.11.2012 um 22:56
Moin :)

Mir schwebt - wie so Einiges - schon geraume Zeit eine Roggenweiße vor Augen.
Allein, ich sehe da gewisse Probleme, denn Weizenmalz hat keine Spelzen und nach dem, was ich bislang so gelesen habe, hat auch Roggenmalz keine Spelzen (?)

Eine Weizentypische Schüttung (40W:50x oder 50w:50x, wobei x ein beliebiges Gerstenmalz mit Spelzen ist) scheidet daher wohl eher aus.
Unser Roggenspezialist indes scheint derzeit beruflich oder privat arg eingespannt und natürlich steht es mir nicht zu, ihm wegen dieser Frage auf den Senkel zu gehen. Soviel Respekt vor dem Einzelnen muss sein.

Daher meine Frage an die Allgemeinheit:

Wie würdet Ihr an eine Roggenweiße heran gehen :question:

Ich denke an eine traditionelle, sanfte Hopfung und moderate °P um 12°.

Greets Udo


Mahlzeit mitnander.

Richtich, momentan weiß ich wirklich net wo mir der Kopf steht....regulärer Job, dazu der Lehrauftrag für den Amtsnachwuchs, Umbaumaßnahmen bei meiner Schwester, Renovierung bei meinem Bruder, die Filmaufnahmen für Waconia und natürlich Udos Buch. Das muß alles unter einen Hut gebracht werden, aber wir bekommen das hin !

Also ich würde den Gerstenanteil nicht zu gering halten. Roggen hat keine Spelzen, das ist richtig. Daher könnte das Abläutern etwas länger dauern als gewohnt. Aber mit etwas Geduld klappts auf jeden Fall.

Gut Sud !!!!!


GLG
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aegir
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red_folder.gif erstellt am: 6.11.2012 um 23:59  
Bei je 50% Roggen und Weizen hätte ich Angst vor einem Desaster.

Ganz leckere Bierchen hab ich aber auch schon mit 40% Roggen und je 30% PiMa und MüMa, vergoren mit der WY 3068, gebraut. Das Fruchtige der Hefe unterstützt das Kernige des Roggens sehr gut. Dazu 15-20 IBU und wenig bis keine Aromahopfung.

Gruß Hotte
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Waconia
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 00:09  
Spannendes Thema, das ich verfolgen werde.

Hab vor kurzem das "Störtebecker Roggenweizen" probiert, geiles Bier
und bin gerade dabei die Hefe zu strippen. Mal gespannt ob es gelingt.

Ich bleib am Ball.

Übrigens: An der "Kapuziner Kellerweizen" bin ich auch dran.


[Editiert am 7.11.2012 um 00:11 von Waconia]



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Bierinale - Festival der kreativen Braumanufakturen

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Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB.
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Kurt
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 09:34  
Ich glaube bei 50:50 Weizen und Roggen bracht man ne Zentrifuge zum Läutern ;)

Ich würde mal so mit 30% Roggenmalz anfangen - der Rest Gerstenmalz.


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hblockx
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 09:41  
Für mich wäre das auch zuviel Roggenanteil. Ich würde 30% Roggen, 40% Weizen, 25% PiMa und 5% Cara Hell nehmen, das wird schon ein volles Bier sein, mit einer tollen Roggennote... Werde ich übrigens auch in wenigen Wochen brauen, da mir das Störtebecker Roggenweizen sehr gut gefällt...
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woluwe
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 11:45  
Hallo Udo,

ich hatte mal ein Roggenweizen gebraut, das glaube ich gut ankam.
(http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread &fid=26&tid=12021&page=2&orderdate=ASC)
(Antwort 29 von saarmoench).

"Verbraut" wurden:

Weizenmalz (30%)
Münchner 20 (40%)
Carared (10%)
Roggenmalz (20%)


Viele Grüße
Uwe


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Ja der Dorscht, ja der Dorscht, ja der alte Brusler Dorscht...
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 17:40  
Hi Udo,
ich würde das RoM am Vorabend einmaischen,bei 35°C und dann langsam hoch bis 40-45°C.
Das Ganze so 2-4h bei ca.43°C und am nächsten Tag den Rest dazu und weiter. :)


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TrashHunter
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red_folder.gif erstellt am: 7.11.2012 um 18:26  
Moin Uwe,
Dein Rezept gefällt mir. Ich denke das werde ich zum Einsteigen brauen :)


Zitat von Kurt, am 7.11.2012 um 09:34
Ich würde mal so mit 30% Roggenmalz anfangen - der Rest Gerstenmalz.


Dann wär's aber keine Roggenweiße, Kurt ;)


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Matthi
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red_folder.gif erstellt am: 5.12.2012 um 03:21  
Hallo Zusammen,

Ich habe vor einiger Zeit ein Weizen 30% - Roggen 30% - Dinkel 10% - Gersten 30% Malz bier gebraut. Das Läutern war ne Katastrophe, geschmacklich war es aber nen riesen hit. Ich arbeite mit Maischefilter daher hätte ich wahrscheinlich auch auf das Gerstenmalz verzichten können. vielleicht brau ich bei Gelegenheit mal wieder so nen Bierchen...

Viele Grüße aus Hanau
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Tudo
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red_folder.gif erstellt am: 5.12.2012 um 08:22  
Hallo,

ich habe mal ein Roggenbier mit selbstvermälztem Roggen gemacht.
http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthre ad&fid=10&tid=7715&orderdate=ASC

Das Rezept habe ich gerade nicht zur Hand. Auf jeden Fall war die Konsistenz von Würze und Bier gummiartig und das Läutern entsprechend zäh. Ich würde dir auf jeden Fall eine sehr ausgedehnte Gummirast empfehlen. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass mein Roggenmalz selbstgemälzt war.

Gruß,
Udo


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Meine Homepage für Brauseminare: http://www.bierschmiede.de
Mein Bierblog: http://www.bierblog.udo-toensing.de
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