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Autor: Betreff: Einspülschleuse für Malzschrot
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uli74
Beiträge: 3478
Registriert: 21.9.2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 08:31  
Hochverehrtes Publikum,

beim letzten Sud hab ich wie gewohnt mein Malzschrot peu a peu ins Brauwasser geschüttet und mich wie immer darüber geärgert dass es nur langsam untergegangen ist. Da kam mir der Gedanke ob es nicht möglich wäre, das Malz mittels Wasserstrahl durch eine Einspülschleuse mit Trichter in die Maischpfanne einzuspülen. Hat sowas schonmal jemand aus dem Forum gebaut?


[Editiert am 29.12.2012 um 09:19 von uli74]



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Gruss Uli
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Erlenmeyer
Beiträge: 2659
Registriert: 24.8.2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 09:46  
Moin, moin,

die aufkommende Frage dürfte dann sein, wie zielgenau die Temperatur des Hauptgusses erreicht wird.

Meine Hightechlösung sieht etwas einfacher aus: Ein etwas größeres Modell eines Sieblöffels ("Knödelheber"), der auch mit Schrotnestern in der Maische kurzen Prozeß macht.

Ich denke, daß der Vormaischer bei unseren Sudgrößen nicht notwendig ist.

Hans


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"Oh Bier, manchmal reichst du mir!"
Alfred Katzka
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Biertester
Beiträge: 1425
Registriert: 22.1.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 10:34  
Ich würde am Rührwerk arbeiten.
Wir schütten das so ausm grossen Leimeimer zack rein und alles geht unter.
Nur eine Frage des Rürens und Form des Paddels.
B.


____________________
Prost! B.
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Hagen
Beiträge: 3929
Registriert: 10.9.2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 11:21  
Moin Uli,

ich verwende die Brüdenhaube von meinem BM umgedreht als Einschütthilfe mit Spülung.
Ein, zwei Kilo Malz in den Randbereich geschüttet und mit Wasser reinspülen erleichtert erheblich das einmaischen, da das Schrot gleich gewässert sofort in der Maische versinkt.

Ansonsten ist es natürlich auch kein großartiges Problem zwischendruch immer weider mal das Maischholz zu schwingen! ;)

Werde heute wohl Welle und Schrauben anpassen und montieren. SM-Schaltung immer noch nicht da, ist aber unterwegs. Bilder gibts nächste Woche.

Guten Rutsch!

Hagen


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Besten Gruß

Hagen
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Taumelkäfer Hausbräu - honi soit qui mal y pense!
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jonnymidnight
Beiträge: 515
Registriert: 23.6.2011
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red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 11:45  
Hallo

Vielleicht hilft dir das weiter?!?

http://www.braukon.de/fileadmin/user_upload/user_upload/dow nloads/prodblatt_braukon_alloysius_de.pdf

Ist das was du willst in groß.

Generell müsste es möglich sein einen großen Trichter zu nehmen und einen Wasserzulauf om oberen Rand zu befestigen der das Schrot im Strudel mit nach unten nimmt. Gar keine schlecht Idee!!!

Gruß vom Aff


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uli74
Beiträge: 3478
Registriert: 21.9.2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 12:57  

Zitat von Biertester, am 29.12.2012 um 10:34
Ich würde am Rührwerk arbeiten.
Wir schütten das so ausm grossen Leimeimer zack rein und alles geht unter.
Nur eine Frage des Rürens und Form des Paddels.
B.



Ich schütte auch rein, muss aber den grossen Haufen Malz mit dem Sieblöffel zerkleinern weil es sonst ewig dauern würde bis alles untergegangen ist. Mein Rührwerk dreht mit 35 U/min und wird auch mit Dickmaischen bis 1:2,7 fertig. Von daher denke ich dass es so schlecht nicht ist. Die Motordrehzahl ist da eher das Problem. 50-60 U/min wären sicherlich günstiger.





Zitat von jonnymidnight, am 29.12.2012 um 11:45
Hallo

Vielleicht hilft dir das weiter?!?

http://www.braukon.de/fileadmin/user_upload/user_upload/dow nloads/prodblatt_braukon_alloysius_de.pdf

Ist das was du willst in groß.

Generell müsste es möglich sein einen großen Trichter zu nehmen und einen Wasserzulauf om oberen Rand zu befestigen der das Schrot im Strudel mit nach unten nimmt. Gar keine schlecht Idee!!!

Gruß vom Aff


Hm, das mit dem Strudel klingt nicht schlecht... Muss ich mir mal überlegen.

Mein Plan war, dass ich ein 3/4" Rohr nehme, ein umgedrehtes Reduzierstück drauf mache auf 1 1/4" und im Bereich des Reduzierstückes den Trichter draufgeflanscht, so dass die Schwerkraft das Malz ins Rohr rieseln lässt. Das Rohr hätte ich mit leichtem Gefälle in den Maischbottich laufen lassen. Das Ganze könnte man aus PVC-Rohr mit Tangit zusammenkleben und wäre leicht und stabil.

Das mit der Einmaischtemperatur denke ich ist nicht das Problem. Im Maischbottich das Wasser aufgeheizt auf Einmaischtemperatur +2°C (Versuch macht kluch) , dann in den Thermoport abgelassen, den Thermoport per Seilzug oder Palettengabel hochgehoben, mit Silikonschlauch mit der Einspülschleuse verbunden, Hahn auf und Fertig.

Bisher helf ich beim Einmaischen immer mit der Schaumkelle nach, das wäre dann Geschichte.


[Editiert am 29.12.2012 um 14:10 von uli74]



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Gruss Uli
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Grima
Beiträge: 1232
Registriert: 16.10.2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 13:09  
Also ich hab damit keinerlei Problem. Ich schrote in den normalen Gäreimer von HUM. Wenn die Maischtemperatur erreicht ist, schalt ich das Rührwerk ein, kipp das Schrot aus dem Eimer in die Sudpfanne (schööööön langsam und geschmeidig, hehe), und im Normalfall geht alles unter. Manchmal bleiben ein paar Krümel auf der Oberfläche, da ich die Rührwerksflügel weiter unten angebraucht habe. Aber dann nehm ich mir das Maischepaddel, rühr ein paar Sekunden an der Oberfläche rum und schon ist alles unter der Würze. Den Rest überlasse ich dem Rührwerk...

Cheers
Marco


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Als letztes gebraut: Simcoe Lager, Mint Stout, Caramel Mild Ale
Nächste Projekte: Strong Altbier, Sorachi Ace IPA, Weizen-Stout
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uli74
Beiträge: 3478
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 13:12  
Knapp 20 kg Malz ergeben ne ziemlich dicke Schwimmschicht, jedenfalls bei mir. Da ists mit ein bisschen rumrühren nicht getan.


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Gruss Uli
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Biertester
Beiträge: 1425
Registriert: 22.1.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 14:13  
Ich kenne das vom 5 hl Anlage mit nur ein Rührwerk unten , gibt auch nen Haufen und alles dreht sich . Da brauchts ne Paddelhelfer. Aber zuhause haben wir senkrechte Bleche dran aussen bis zum Oberfläche und das hilft!
B.


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Prost! B.
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uli74
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 14:15  

Zitat von Biertester, am 29.12.2012 um 14:13
Ich kenne das vom 5 hl Anlage mit nur ein Rührwerk unten , gibt auch nen Haufen und alles dreht sich . Da brauchts ne Paddelhelfer. Aber zuhause haben wir senkrechte Bleche dran aussen bis zum Oberfläche und das hilft!
B.


Ich hab auch ein Prallblech montiert. Das hilft schon ein stückweit, aber zum Schluss wenn die Maische dicker wird geht das Malz nur noch sehr langsam unter und die "Schwimmdecke" bleibt einfach stehen. Meine Überlegung geht auch dahin, das Einmaischen zu beschleunigen um die Maischarbeit standardisieren zu können. Wenn das Einmaischen lange dauert hab ich so eine verlängerte Eiweissrast, oder bei höheren Einmaischtemperaturen eine verlängerte Maltoserast.

Oder würde eine Rohr-in-Rohr-Lösung funktionieren? Das Wasser fliesst durchs äussere Rohr, Malz fällt durchs innere Rohr nach unten und wird im unteren Bereich der Vorrichtung vermischt werden


[Editiert am 29.12.2012 um 14:22 von uli74]



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Gruss Uli
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Matthias H
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 14:34  
Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob ich Eure Aufgabenstellung verstanden habe.
Es geht darum, z.B. 20kg Malzschrot zu versenken, damit es sich möglichst problemlos mit dem Einmaischwasser vermischt?
Spontan fällt mir dazu folgendes ein:
Man schüttet das Malzschrot mittels eines langen Rohres ein, z.B. ein Kanalrohr ausm Baumarkt, welches unter den Flüssigkeitsspiegel reicht.
Das Rohr ist gefüllt und drückt das Malz unter Wasser. Unten nimmt das Rührwerk oder Paddel die Maische mit, sodass Malz nachrutschen kann. Ein Rohr mit 150mm Innen-Ø und 1m Länge hat ca.17.5 Ltr Volumen. Das sollte für 10kg Malz reichen.
Keine Ahnung ob das funktioniert...nur mal nachgedacht...


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Viele Grüße
Matthias H

"..was lange gärt, wird endlich gut!"
"..und immer schön ausgären lassen!"
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Biertester
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red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 17:12  
Nein ich meine kein Prallblech , am unteren Querstrebe sind seitlich Streben nach oben drann , die machen tolle Verwirbelungen hinter sich bis oben!


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Prost! B.
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Posting Freak
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Rainer
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 18:35  
Hallo,
vielleicht Oben am Rührwerk höhenverschiebbare Flügel (Flügel geformt, wie bei einer Flotten Lotte öä), die das Schrot unter Wasser drückt. So etwas wollte ich mir basteln, ob es klappt ?
Gruß
Rainer
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 20:14  
Das klappt wenn Du es schaffst, die Kreisbewegung Deiner Maische zu bremsen. Nur zusätzliche Flügel werden die Maische immer im Kreis bewegen.


[Editiert am 29.12.2012 um 20:15 von uli74]



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Gruss Uli
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