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Autor: Betreff: Braumeister 50l, Stromstärke und Sicherungen
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branch
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red_folder.gif erstellt am: 7.6.2013 um 22:22  
Habe diese Woche meinen Braumeister 50l gekriegt :thumbup:

Laut Website des Verkäufers solle der mit einer normalen 13 Ampere-Sicherung funktionieren (die in der Schweiz durchaus üblich sind). Die beigelegten Kabel und Stecker - und insbesondere eine beigelegte Warnung - machen mich jetzt aber etwas stutzig.

Das Kabel ist ein 230V-Schuko (spezifiziert für 16 Ampere). Dazu hat der Verkäufer einen 16-Ampere Schweizer Stecker gepackt (Type 23, mit den drei viereckigen Stiften), sowie einen normalen 10-Ampere Zwischenstecker (zur Einmalmontage, Typ 13). Ein Beipackzettel erklärt mir, dass ich besser den 16A-Stecker anbringen solle (obwohl ein Zettel am Kabel ausdrücklich von Basteleien abrät). Bei Gebrauch des 10A-Stecker lehne der Verkäufer jegliche Haftung ab und dies entspreche dann nicht mehr den Vorgaben des Starkstrom-Inspektorates.

Nun habe ich aber das Datenblatt studiert und der BM hat tatsächlich eine Leistung von 3250 Watt. Bei 230 Volt komme ich da aber auf gut 14 Ampere. Also schon mal nix mit 13A (ja, ok, wenn man mit 250V rechnet, kommen genau 13A raus ...)

Aber viel schlimmer: wir haben keine 16A-Dosen (Typ 23) im Haus (ausser der nicht zugänglichen Herdplatten-Anschluss in der Küche).

Wie machen das die Schweizer Kollegen hier? (Ich weiss nicht, was die Standards in Deutschland sind. Habt ihr mehr als 13A bei normalen Haushaltssteckdosen?)


[Editiert am 7.6.2013 um 22:23 von branch]
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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 7.6.2013 um 23:13  
Ja, 16A ist Standard in DE


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red_folder.gif erstellt am: 8.6.2013 um 02:21  
Anscheinend habt ihr in der Schweiz auch 230V(+/-10%) und da ist das mit der 13A Absicherung wirklich etwas knapp.
Falls die Leitung vom Sicherungskasten zur Steckdose 2,5mm² hat oder recht kurz ist (bei 1,5mm²) müsste es aber problemlos funktionieren. Die Sicherungsautomaten sind recht träge und 14,1A anstatt 13A sollte kein Problem sein. Im schlimmsten Fall versagt nach einiger Zeit die Sicherung.
Ideal wäre es aber den Herdanschluss zu nutzen aber nur wenn dieser auch über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (Fi bzw. rcd) verfügt.
Die Aussage gilt nur für "moderne" Installationen aus den letzten ~30 Jahren.

Ganz wichtig: Falls du mit den hier genannten Angaben nichts anfangen kannst, unbedingt eine Elektriker fragen! Mit dem könntest du auch über die installation eines 16A Automaten sprechen. Die sind nicht teuer aber die verlegten Leitungen müssen dazu passen.


[Editiert am 8.6.2013 um 02:22 von brau_bob]
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 8.6.2013 um 07:00  

Zitat:
Falls die Leitung vom Sicherungskasten zur Steckdose 2,5mm² hat oder recht kurz ist (bei 1,5mm²) müsste es aber problemlos funktionieren.

Es ist genau anders herum.
Je kürzer das zuführende Kabel oder desto höher sein Querschnitt umso geringer ist der Widerstand des Kabels und umso höher
dann der fliessende Strom.
Unter Umständen könnte eine, für den fliessenden Strom zugelassene, lange und abgewickelte Verlängerungsleitung (durch ihren Widerstand) dafür sorgen das der
Strom unterhalb der 13A bleibt. Dadurch nimmt aber auch die Heizleistung ein klein wenig ab.

Den Sicherungsautomaten auswechseln scheint mir die beste Methode, vorausgesetzt das ihr in der Schweiz
in den Wänden auch 1,5mm² verlegt habt und nicht wieder was spezielles wie 1,3mm² Kabel. :)

Das es Länder mit 13A Sicherungen gibt war mir bis eben gar nicht bekannt gewesen.
Beim Einsatz einer Waschmaschine steht man dann ja schon wieder vor dem gleichen Problem denn auch
die haben doch einen Anschlusswert von ca. 3250 Watt.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 8.6.2013 um 07:06 von BerndH]
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branch
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red_folder.gif erstellt am: 8.6.2013 um 09:31  
Danke für eure Antworten.

Das Haus wurde 1994 um- und ausgebaut und verfügt über einen einzigen 400V/16A-Anschluss für den Kochherd. Klar könnte ich den Anschluss vermutlich irgendwie freilegen (ist in einer Kochinsel gut versteckt), allerdings würde ich den Herd ja auch gerne während des Brauvorgangs benützen, da ich doch einige Liter Wasser bei 78 Grad benötige.

Alle anderen Geräte im Haushalt kommen mit 230V/13A wunderbar zurecht, obwohl überall (wo's gebraucht wird) eigentlich 3-Phasen-Anschlüsse verbaut sind (400V/13A).

Ich werde mich am Montag noch mit dem Verkäufer unterhalten und hören, was er dazu meint. Es gibt ja mittlerweile einige Schweizer, die den BM50 in Betrieb haben.
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Revolution
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red_folder.gif erstellt am: 8.6.2013 um 13:31  
Am einfachsten ist es die Schleifenimpedanz zu messen. Dann kann man genau sagen ob eine größere Sicherung sinnvoll ist.

Zitat:
Unter Umständen könnte eine, für den fliessenden Strom zugelassene, lange und abgewickelte Verlängerungsleitung (durch ihren Widerstand) dafür sorgen das der
Strom unterhalb der 13A bleibt. Dadurch nimmt aber auch die Heizleistung ein klein wenig ab.

Sind um die 60m bei einen 1,5mm² Kabel? Ist also nicht zu empfehlen.

Zitat:
Falls die Leitung vom Sicherungskasten zur Steckdose 2,5mm² hat oder recht kurz ist (bei 1,5mm²) müsste es aber problemlos funktionieren.

Stimmt, dann sollte eine 16A Sicherung funktionieren. Aber messe vorher erst nach.
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red_folder.gif erstellt am: 9.6.2013 um 07:13  
In der Schweiz haben wir generell 16A - ausser eben in den älteren Bauten. Küchengeräte sind z.B. aber sepparat über einen eigenen FI, getrennt vom restlichen Netz abgesichert. Die haben dann wie schon erwähnt einen dickeren Querschnitt.

Es geht bei dir jetzt darum, eine Stelle in der Küche zu finden, wo du mit möglichst geringem Aufwand eine ordentliche 16A-Dose montieren kannst.
Ich habe das bei mir unter dem Herd versteckt - habe gleich eine 3-fach Dose montieren lassen. Der Strom wird vom Geschirrspüler abgezweigt - der frisst im Verhältnis zu den anderen Geräten kaum Saft. Es kann also alles im Haushalt in Betrieb sein, ohne dass ich dauernd die Sicherung wierder einschalten muss.
Ist dann erst mal die Leitung warm, wars das dann mit dem Brautag und der Kessel ist auch noch voll ... :mad:

Ich habe dafür ca. Fr. 400.- bezahlt, dafür aber erledigt und abgesegnet vom Fachmann. :thumbup: Auch wenn du dein Braumeister auf einen "normalen" Stecker umrüstest - vergiss es auf die Dauer. Weder Braumeister noch Sicherungen sind dafür gedacht.

L.G. Tinu
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red_folder.gif erstellt am: 9.6.2013 um 12:53  
Danke für deine Antwort, Tinu.

Das mit den 16A wusste ich nicht. Offenbar verkehre ich nur in Häusern, wo 13A Standard sind.

Leider sind im "Brauhaus" alle Küchengeräte nur mit 13A abgesichert und nur der Kochherd mit 16A. Wenn ich jetzt da aber eine Mehrfachdose hinmontieren lasse, kann ich dann trotzdem Braumeister und Kochherd gleichzeitig nutzen? Ich nehme an, dass ja, da ich ja normalerweise nur ein oder zwei Kochfelder nutze und auch die nur für vergleichsweise kurze Zeit.
Wie gesagt ärgere ich mich eigentlich am meisten über den Verkäufer, der mich in dieser Situation voll hat auflaufen lassen. Normalerweise informiere ich mich ja, aber wenn er extra schreibt, dass das kein Problem sein solle ... vielleicht hätte mich genau das stutzig machen sollen :D
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hb9cjs
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red_folder.gif erstellt am: 9.6.2013 um 13:31  
Die normalen 10A Stecker und Steckdosen sind nicht perfekt in Sachen Kontakt und haben grössere Übergangswiederstände. Die Bm ziehen währen längerer Zeit einen Strom von ca. 13A. Deswegen werde diese Stecker ziemlich warm bis heiss. Deswegen solltest Du alles auf 16A umrüsten. Und ich verwenden immer min 20L Anschwänzwasser pro Sud, ob Du das hinkriegst auf dem Kochherd wage ich zu bezweifeln. Event. solltest Du Dir so einen Einkocher beschaffen. Hat etwa 2200Watt und hat genügend Kapazität, ich nehme mein Anschwänzwasser direkt von der Wärmepumpe. Kostet viel weniger und steht fast in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Ich habe 2 BM und mache bis zun 3 Doppelsude pro Tag.
Gruss Üelu
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 9.6.2013 um 14:34  

Zitat:
und nur der Kochherd mit 16A. Wenn ich jetzt da aber eine Mehrfachdose hinmontieren lasse, kann ich dann trotzdem Braumeister und Kochherd gleichzeitig nutzen?

Wenn der Braumeister schon alleine 13 A zieht bleiben noch 3 A übrig bis die Sicherung an ihrer Grenze ist.
Eine Kochplatte wird wohl selbst im Teillastbereich meistens mehr ziehen als 3 A.
Darum natürlich NEIN, den Herd solltest du dann nicht benutzen so lange der Braumeister aufheizt und mit an der gleichen Sicherung hängt.
Den Braumeister ausgerechnet am grössten Stromverbraucher der Küche zusätzlich auf die gleiche Sicherung zu legen
ist aber sowieso keine gute Idee.

Ich verstehe nicht so ganz wo denn überhaupt das Problem liegt ?
Hat deine Küche nur eine einzige Sicherung ?
Wenn nein dann wechsle doch einfach einen der anderen Sicherungsautomaten gegen einen mit 16A Sicherung aus.
Am besten die Sicherung, auf denen die normalen frei zugänglichen Steckdosen der Küche liegen.
Da dann den Braumeister anschliessen und auf der gleichen Sicherung während des Brauens nicht noch grossartig andere Geräte laufen lassen, fertig.

Wenn in deinen Wänden das normale 1,5mm² Kabel liegt ist eine 16A Absicherung gar kein Problem für die Kabel.
Also raus kriegen ob es beiDir 1,5mm² Kabel ist und Sicherungsautomat wechseln lassen und gut is.
So ist es doch im Rest von Europa auch.

Den Sicherungsautomat wechselt Dir ein Elektriker in 10 min. Das gleiche gilt für die Steckdose.
Warum hier jemand dafür einen Preis von umgerechnet ca. 325 Euro bezahlte ist mir schleierhaft.
Ich denke das sollte incl. Anfahrt nicht mehr als ca. 100 - 150 kosten.

Grüsse

Bernd


[Editiert am 9.6.2013 um 21:19 von BerndH]
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reib
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red_folder.gif erstellt am: 9.6.2013 um 17:54  
Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat der Anschluss für den Herd nicht 16A, sondern drei Phasen mit je 16A. Die drei Phasen werden am Herd unterteil auf Backofen und die verschiedenen Platten. Es kommt also darauf an welche Phase du für den BM benutzt und was du am Herd zusätzlich einschaltest ob die Sicherung rausfliegt oder nicht.
Du hast jetzt so viel Geld für den BM ausgegeben, da sollten auch noch etwas für einen Elektriker übrig sein. Und wie schon gesagt wurde, ausreichend Nachguss einplanen.
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hb9cjs
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red_folder.gif erstellt am: 10.6.2013 um 12:40  
Ich würde darauf Rücksicht nehmen, dass in der Schweiz bei Festinstallationen für 16A 2,5mm2 Querschnitt erforderlich sind.
Gruss Üelu
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branch
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red_folder.gif erstellt am: 10.6.2013 um 12:58  
Hatte gerade den Elektriker hier. Er hat mir am Kochherd-Anschluss ein Verlängerungskabel angebracht, das bei Nichtgebrauch in einer Besteckschublade (unterhalb des Herdes) verschwindet. Auf die Gesamtleistung angesprochen meinte er, dass das schon passe. Das Problem ist also vorerst mal gelöst. :D
Kostenpunkt: CHF 50.- (und das falsch gelieferte Anschlusskabel hat er gleich ausgetauscht) :thumbup:

Werde dann demnächst über den Kabelbrand berichten ;)


[Editiert am 10.6.2013 um 15:13 von branch]
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vade
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red_folder.gif erstellt am: 10.6.2013 um 15:43  

Zitat von wheeltinu, am 9.6.2013 um 07:13
In der Schweiz haben wir generell 16A - ausser eben in den älteren Bauten. Küchengeräte sind z.B. aber sepparat über einen eigenen FI, getrennt vom restlichen Netz abgesichert. Die haben dann wie schon erwähnt einen dickeren Querschnitt.

...................................

da muss ich dir leider wiedersprechen (arbeite inzwischen über 30 jahre im elektro installationsgewerbe):

bis vor ein paar jahren waren die normalen hausinstallationen mit 10A / 220/230V abgesichert (1.5mm²)

dies wurde dann geändert: 13A / 230V (1.5mm²) (steckdosen Typ 12 + Typ 13, normale licht- + kraftinstallationen)

Kraftinstallationen (Herd etc) 16A / 230/400V (2.5mm²)


____________________
Gruss aus der Schweiz, Dave aka Vade

meine 50l Anlage Biersektenmitglied 697 Schweizer Brauereien
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red_folder.gif erstellt am: 10.6.2013 um 16:05  
Ah prima das so ausführlich zu erfahren - bin eigentlich überhaupt nicht vom Fach was Strom angeht.
Ich hatte da nur flüchtig in Erinnerung, was mir ein Stromer über unseren Neubau gesagt hat - kann mich aber wirklich irren. ;)

Eigentlich geht es ja nur darum klar zu stellen, dass die Sache ordentlich sein muss. Ich finde es wird im allgemeinen leider zu viel mit irgendwelchen Adaptern und Basteleien hantiert - und das vielfach von Laien. Ich finde auch, es macht sich absolut bezahlt die Sache von vorne herein von einem Fachmann erledigen zu lassen. :thumbup:
Abgesehen davon könnte ja mal etwas passieren - ich wäre ungern in der Lage den Kopf selber hinhalten zu müssen. :puzz:

Tinu
Antwort 14
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hb9cjs
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red_folder.gif erstellt am: 10.6.2013 um 16:20  
@VADE
Tschau David, ich wusste gar nicht dass wir nicht nur Brauerkollegen sondern auch noch Berufskollegen sind. Habe zwar die Starkstromerei schon lange an den Nagel gehängt und mich mit weniger hohen Strömen und Spannungen beschäftigt.
Viele Grüsse
Üelu
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 07:34  

Zitat:
Hatte gerade den Elektriker hier. Er hat mir am Kochherd-Anschluss ein Verlängerungskabel angebracht, das bei Nichtgebrauch in einer Besteckschublade (unterhalb des Herdes) verschwindet. Auf die Gesamtleistung angesprochen meinte er, dass das schon passe.

Kommt drauf an ob man den Herd bei der Nutzung des Braumeisters dazu schaltet und vor allen was man am Herd genau einschaltet denn
die einzelnen Komponenten des Herdes werden vermutlich auf 3 Phasen/Sicherungen verteilt sein.
Wenn der Braumeister schon 13A zieht bleibt kaum noch Luft für diejenige Sicherung des Herdes auf die der Braumeister jetzt zusätzlich liegt.
Aber die Pauschalaussage "passt schon" ist mal wieder typisch für einen Elektriker... :)

Du kannst es aber einfach testen. Schalte die Platten einzeln auf volle Pulle während der Braumeister aufheizt. Dann weisst du welche du nicht dazu schalten darfst. ;)
Das gleiche gilt für den Backofen. Bei einer bestimmten Herdnutzung kommt dann halt die Sicherung wenn der Braumeister gerade aufheizt.
Diese Platte/Backofen kannst du dann während der Aufheizens des Braumeisters nicht nutzen.
Wenn man es weiss geht es ja, aber eine saubere Lösung im Sinne von fachgerecht/Fachbetrieb finde ich das nicht.

Warum in der Schweiz für eine 16A Absicherung andere Kabelquerschnitte verlangt werden als in jedem Haushalt Deutchlands ist mir schleierhaft.



Grüsse

Bernd


[Editiert am 11.6.2013 um 08:20 von BerndH]
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branch
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 14:35  
Kabelbrand hat's keinen gegeben, trotz gleichzeitigem Aufheizen des Anschwänzwassers auf dem Kochherd ;)
Das Netzkabel des Braumeisters wird aber relativ warm ... und das war erst ein 25l-Sud.

Vielen Dank für eure Antworten. Mein Problem scheint gelöst zu sein.
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 15:16  

Zitat von BerndH, am 11.6.2013 um 07:34

Du kannst es aber einfach testen. Schalte die Platten einzeln auf volle Pulle während der Braumeister aufheizt. Dann weisst du welche du nicht dazu schalten darfst. ;)


Manchmal frage ich mich, wie du auf solch schmale Bretter kommst.

Auch dein Tipp oben, es mit einem langen dünnen Kabel zu versuchen, weil das ja dann den Strom begrenze ist grenzwertig.

Bitte, hör auf solche Tipps zu geben. Und falls du es nicht sein lassen kannst, dann verzichte wenigstens auf Dinge wie
Zitat:
Aber die Pauschalaussage "passt schon" ist mal wieder typisch für einen Elektriker... :)

, denn du warst im Gegensatz zum Elektriker nicht vor Ort. Du weißt also nicht, wie die Herdplatte genau verdrahtet ist, ob der Ofen extra abgesichert ist (gar nicht mal so unüblich), wie viele Platten der Herd überhaupt hat und welcher Lastautomat mit welcher Charakteristik eingesetzt ist. Als das wird sich der Elektriker angesehen haben.


Edit: Uh, deinen Vorschlag, einfach einen 13er-Automaten durch einen 16er zu ersetzen habe ich ja noch gar nicht gelesen. Naja, das macht den Braten auch nicht mehr fett.


[Editiert am 11.6.2013 um 15:22 von rattenfurz]
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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 18:33  
Für sowas gibts PM.


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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 18:39  

Zitat von DerDennis, am 11.6.2013 um 18:33
Für sowas gibts PM.


Nein. Gefährliche öffentliche Postings sollte man auch öffentlich kritisieren. Für deinen Einwand gibt's PMs.
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 22:04  

Zitat:
Du kannst es aber einfach testen. Schalte die Platten einzeln auf volle Pulle während der Braumeister aufheizt. Dann weisst du welche du nicht dazu schalten darfst. ;)

Manchmal frage ich mich, wie du auf solch schmale Bretter kommst.


Wenn du mal wirklich drüber nachdenkst kommst du sicher drauf.
Eigentlich ist das simple E-Technik.

Sag mal Rattenfurz, wie bist du denn eigentlich drauf ? Ich finde dein Verhalten wirklich frech.
Alles was ich gesagt hatte war sachlich korrekt und richtig, auch wenn du anderer Meinung sein magst.
Du scheinst von Dir und deiner eigenen Meinung sehr überzeugt zu sein ?
Die eigene Sichtweise muss aber, wie so oft im Leben, nicht zwingender Weise die richtige sein.
Wir könnten hier jetzt Seitenweise über Details diskutieren und ich könnte Dir deine Argumente widerlegen, aber das gehört nicht in diesen Thread !!

Ich habe mir eben extra nochmal alles durchgelesen was ich geschrieben hatte, falls ich versehentlich was falsches geschrieben hätte, das ist aber nicht der Fall.

Meine Statements provokanter weise als "gefährlich" zu bezeichnen grenzt schon an bewusste und vorsätzliche Beleidigung.
Wenn du wirklich so sachkundig wärst wie du hier wohl gerne erscheinen möchtest, dann bräuchte ich jetzt nicht zu tippen.
Ich möchte dich bitten solche persönlichen Angriffe in Zukunft sein zu lassen!
Keine Ahnung was dich treibt, aber ich möchte hier sowas durch dich nicht noch einmal lesen müssen, ok?


Grüsse

Bernd


[Editiert am 11.6.2013 um 22:36 von BerndH]
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 22:35  

Zitat von BerndH, am 11.6.2013 um 22:04

Zitat:
Du kannst es aber einfach testen. Schalte die Platten einzeln auf volle Pulle während der Braumeister aufheizt. Dann weisst du welche du nicht dazu schalten darfst. ;)

Manchmal frage ich mich, wie du auf solch schmale Bretter kommst.


Wenn du mal nachdenkst kommst du vielleicht drauf. Eigentlich ist das simple E-Technik.


Stichwort: Schaltcharakteristik.

Edit: Nur kurz, weil mir das wichtig ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter#Ausl.C3 .B6secharakteristik
Je nach eigesetztem Typ kann man so eine Sicherung mit dem 1,5-fachen der Leistung eine Stunde lang betreiben, bevor sie auslöst. Wenn die Installation aber schon ein bisschen älter ist (oder sonst noch etwas nicht 100%ig in Ordnung ist - z.B. durch alte Stecker oder Steckdosen oder Klemmen mit Korrosionen) kann bei einem solchen "Wir stellen alles an und warten, bis was fliegt" halt auch was passieren. Und dabei muss die Sicherung nicht einmal auslösen.
Edit Ende

Nur so am Rande: Mein Herd ist nur zweiphasig angeschlossen. An dem Herdanschluss wäre also noch eine Phase frei.

Zitat:
Alles was ich gesagt hatte ist sachlich korrekt und richtig, auch wenn du anderer Meinung sein magst.


Nein. Absolut nicht.


Zitat:
Meine Statements als gefährlich zu bezeichnen grenzt schon an vorsätzliche Beleidigung. Ich möchte dich bitte das in Zukunft zu lassen.


vorsätzliche Beleidigung - coole Neuschöpfung.

Zitat:
Sorry aber wenn hier jemand aufhören sollte "schlaue Tips" zu geben dann bist das wohl eher du. ;)
Unglaublich sowas.


Wenn du besser als der Elektriker vor Ort bescheid weißt, würde ich mich gerne über Einzelheiten freuen. Also: Welche Charakteristik hatten denn die Sicherungen, welche Kochplatte und welcher Ofen waren denn angeschlossen? Wie waren die Querschnitte der Kabel?

Und: Welche Normen hat so eine Installation in der Schweiz zu erfüllen?

Meister, komm du mal bitte wieder runter. Jemandem zu empfehlen, ein möglichst langes Kabel zur Strombegrenzung (Antwort 3) einzusetzen, dieser Person zu empfehlen den Automaten auszutauschen (und im gleichen Post zu schreiben, dass du die typische Installation der Schweiz gar nicht kennst) ist gefährlich. (BTW: Eine Waschmaschine hat so 2 - 2,5kW Anschlussleistung. Das passt also mit 13A.) Den Rat mit dem Austauschen hast du in Antwort 9 sogar noch einmal bekräftigt. In Antwort 16 schreibst du sogar noch explizit, was du von Elektrikern hältst, die ihr Ding sogar noch gelernt haben (das ist eigentlich eine Frechheit...) und empfiehlst zeitgleich, einen Stromkreis, von dem du glaubst, dass er zu schwach ausgelegt sei , bewusst zu stark zu belasten. Ist dir klar, dass das trotz Sicherung gefährlich sein kann? Dass die die schweizerischen Normen nicht kennst, belegst du mit dem letzten Satz in Antwort 16 auch noch einmal.

Ja nun. Wenn ich jetzt sage, dass du nun einmal Mumpitz geschrieben hast, wirst du damit klar kommen müssen. Ich mag potentiell gefährliches nun einmal nicht unkommentiert stehen lassen. Von einer Beleidigung auszugehen, nur weil ich das, was du geschrieben hast, für gefährlich halte, ist ein bisschen weit hergeholt, oder?

Naja, ich habe geschrieben, was ich davon gehalten habe und werde den Thread jetzt ignorieren.


[Editiert am 11.6.2013 um 22:46 von rattenfurz]
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 22:43  
Was du geschrieben hast ist in mindestens in Teilen unrichtig bzw. sind es teilweise schlicht Unterstellungen deinerseits.
Mir juckt es in den Fingern deine Unterstellungen und Unrichtigkeiten zu widerlegen, aber solche Diskussionen führen zu nichts.

Zitat:
...und werde den Thread jetzt ignorieren.

Ich denke das ist eine sehr gute Idee von Dir.
Dann werde ich deine Worte auch mal ignorieren, auch wenn das nicht unbedingt meine Stärke ist. ;)


Grüsse

Bernd


[Editiert am 11.6.2013 um 23:33 von BerndH]
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hoepfli
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red_folder.gif erstellt am: 11.6.2013 um 22:47  
Hallo Bernd,

ich kann den Argumenten von rattenfurz besser folgen als Deinen, wieso?

Volco
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