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Autor: Betreff: Wer von euch braut mit Dolden/Rohhopfen und wer mit Pellets und warum?
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holledauer
Beiträge: 269
Registriert: 11.3.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 09:46  
Hallo Braugemeinde,

mich würde mal interessieren, wie ihr braut.
Nehmt ihr Dolden oder Pellets her? Oder gar Extrakt?

Schreibt mal was zum Thema und auch wieso ihr dieses benutzt :)

PS: Ich hoffe, so ein Thema gab es noch nicht. Habe zumindest nix gefunden.


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mfG
holledauer
- spart Wasser und trinkt Bier -
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Advanced
Beiträge: 1442
Registriert: 10.4.2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 09:50  
Hey,
Ich habe meine Biere hauptsächlich mit Pellets gebraut. Kann ich vacummiert besser im Tiefkühler lagern. Entsprechend ist die Lagergröße attraktiver.
Außerdem haben Pellets gegenüber Dolden beim Stopfen Vorteile.

So werden wohl 90% der Hobbybrauer Hopfen einsetzen, was sich ja auch im Angebot der Händler darstellt.

Meine eigenen Hopfenpflanzen werden natürlich frisch verwendet, nix getrocknet oder gepresst!

Grüße,
Fabian


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Mein Blog rund ums Bierbrauen!
http://freubreu.wordpress.com/

Besucht uns doch mal im Hobbybrauerchat, mittlerweile regelmäßig besucht!
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Profil anzeigen Homepage besuchen Antwort 1
Gast

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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 10:27  
Ich verwende nur noch Pellets. Nicht weil ich die grundsätzlich besser finde, sondern wegen der grossen Auswahl aus der ganzen Welt. Lagern funktioniert auch superpraktisch. Wenn ich etwas Neues ausprobiere weiss ich bei den Pellets sehr zu schätzen dass man im Gegensatz zum Konzentrat etwas zum anfassen, riechen und anzuschauen hat. Ich bin da eher der Praktiker und Ausprobierer als ein Planer und Rechner ... ;)

Mein allererstes Bier habe ich mit Dolden gekocht, weil die so im Malzpulver-Kit dabei waren. Als Anfänger fand ich es natürlich sehr praktisch die ausgekochten Dolden gleich in einem Zug mit dem Strumpf/Netz aus der Würze zu ziehen.

Abgesehen davon finde ich es hier in der Schweiz zu afwändig und zu teuer an eine gute Auswahl von Dolden zu gelangen - ausser man hat Platz und Zeit selber Hopfen aufzuziehen. Aber auch dann ist meine Vorstellung von Auswahl nicht gegeben.

Grüsse
Tinu
Antwort 2
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gulp
Beiträge: 3937
Registriert: 20.7.2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 11:57  
Wenn meine Unmengen Pellets aufgebraucht sind, habe ich vor vermehrt mit Dolden zu brauen. Der eine Sud im Herbst mit dem eigenen Hopfen ist zu wenig. Macht mir unterm Strich mehr Spaß mit Dolden.

Gruß
Peter


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Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier.
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FantaRainer
Beiträge: 565
Registriert: 17.4.2012
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 12:12  
Ich denke die meisten hier verwenden Pellets weil die Verfügbarkeit einfach größer und auch vielseitiger ist.
Wenn man allein mal HuM als REfernez nimmt bekommt man dort beispielsweise so zwischen 5-10 Sorten als Dodlen und knapp das 10-fache als Pellets.
die bereits angesprochene bessere Lagerfähigkeit kommt auch noch dazu...

Gruß, robin


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"Ein intelligenter Mann ist manchmal dazu gezwungen betrunken zu sein, um Zeit mit Idioten zu verbringen" (Hemingway)
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Uwe12
Beiträge: 4922
Registriert: 5.4.2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 12:37  
Ein weiterer Aspekt pro Pellets ist die Reduktion der Pflanzensubstanz und damit des möglicherweise eingebrachten Nitrats.

ProDolden: ich hatte mal ein Weizenbier mit ganz frisch gelieferten Dolden (also schon getrocknet, keine "grünes" Material) gebraut.
Trotz Zugabe nach Kochbeginn hat sich das Aroma bis zum Kochende gehalten und war auch im fertigen Bier noch schön dominant.
...habe ich nie wieder so hingekriegt. :redhead:

Mit Dolden hat man für mein Gefühl auch etwas mehr Würzeverluste beim Seihen gegenüber Pellets.
Durch das geringere Packmaß kann man mehr verschiedene Pellethopfen lagern, als bei den voluminösen Dolden.
Dafür sollten Dolden lagerfähiger sein, als Pellets, da die Harzdrüsen nicht beschädigt sind (wie das beim Pressen der Pellets passieren kann).

Uwe
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holledauer
Beiträge: 269
Registriert: 11.3.2013
Status: Offline
smilies/thumbup.gif erstellt am: 12.7.2013 um 15:15  
Ich verwende ausschließlich Dolden. Sitze ja quasi direkt an der Quelle. Und das für alle Sorten (außer ausländische)
Und warum soll ich der Industrie noch Geld in den Allerwertesten schieben, wenn es anders auch geht :)
Da verdienen noch ein paar dazwischen und bei mir nur der Erzeuger direkt :thumbup:


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mfG
holledauer
- spart Wasser und trinkt Bier -
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Uwe12
Beiträge: 4922
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 15:29  
Hihi, das war mir bei Deinem Eingangspost schon (fast) klar, daß Du pro Dolden bist! ;)
Nun hat aber nur ein Bruchteil der hier versammelten Hobbybrauer diese excellenten Möglichkeiten, sich mal rasch eine Portion frische Hopfendolden vom benachbarten Hopfenbauern zu besorgen.
Die meisten müssen mit gegebener, begrenzter Kühl- und Lagermöglichkeit auskommen und da sind Pellets halt nun mal praktischer.

Genieße also Deine Situation und hab Verständnis für abweichende Ansichten/Möglichkeiten anderer Hobbybrauer - auch gegenüber ausländischer Hopfensorten. ;)

Uwe


[Editiert am 12.7.2013 um 15:30 von Uwe12]
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 15:35  
Wenn Dolden, dann nur frisch gepflückt und ungetrocknet aus dem eigenen Garten.
Ein fresh hop Bier ist schon was Feines.
Ansonsten mag ich Pellets viel lieber, die machen lange nicht so viel Ärger beim Whirlpool wie Dolden.
Und ich würde von mir niemals behaupten, dass ich einen Unterschied zwischen einem Bier mit Pellets und einem mit Dolden schmecken würde.

Stefan
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 15:37  
Pellets sind industriell verarbeitete Hopfenprodukte. Das ist ganz klar. Bei der Vermahlung und Pressung entstehen so hohen Temperaturen, dass die Pressen gekühlt werden müssen.
Es ist heute halt so, dass die meistens Brauereien und auch sehr viele Hobbybrauer nur noch schwer mit den Dolden umgehen können. Es liegt hauptsächlich an der Brautechnik. Wer mit Hopfenkorb und Kühlschiff arbeitet wird keine Pellets verwenden..


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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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Biermann
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 17:43  
Hallo,

bei mir war die Evolution so: Dolden - Pellets - eigener Anbau, selbst gemahlen und eingefroren - Dolden vaccum verpackt und eingefroren. Alles natürlich getrocknet.

Ich bin zurück zu Dolden da es mir einfacher ist beim seihen.

Ich glaube das bei Pellets ein Haufen Blätter und Stengel mit verkauft werden.

Cheers, Jörg


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Ich braue Hoppesäcker Ur-biere nach dem Hoppesäcker Reinheitsgebot von AD512 (Dokument ging leider verloren).
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aegir
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 19:04  
Beim Hopfenkochen nehme ich lieber Pellets wegen dem Absetzen beim Whirlpool, beim Stopfen dann lieber Dolden in einem Säckchen.

Gruß Hotte
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Barkeeper
Beiträge: 450
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 20:46  
Hi,

ich nehm auch meistens Pellets.
Dolden nehm ich von meinen eigenen Hopfenpflanzen aus dem Garten, wenn diese reif sind :)

Gruß
Reinhard
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afri
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 21:50  
Ich nehme lieber Pellets, weil sie besser zu lagern sind und (wie Biermann schon schrub) das seihen entsprechend einfacher ist. Es bildet sich einfach ein schöner Schmodderkegel, während bei den Dolden die halbe Sudpfanne mit Blättchen voll liegt und die den Abfluss verstopfen.

Ich bin inzwischen Fan von Pellets, meine Erfahrungen mit Dolden sind nicht gerade gut. Allerdings bin ich noch immer in der Einkocherklasse, vielleicht ist das Händling in größeren Maßstäben mit Dolden besser.
Achim
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 12.7.2013 um 21:58  
100% Zustimmung zu Uwe12s Antwort 7!!

Habe auch vor über 20 Jahren mit Pellets angefangen und diese bisher beibehalten.

<<Never change a winning team>>

Grüßele
Holger


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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2013 um 08:56  

Zitat von Biermann, am 12.7.2013 um 17:43


Ich glaube das bei Pellets ein Haufen Blätter und Stengel mit verkauft werden.

Das Gegenteil sollte der Fall sein.
Immerhin haben Pallets ca 10% mehr Alphasäure als die Dolden, aus denen sie gemacht werden oder gar noch mehr (Typ 90 und Typ 45).
Das geht nur, wenn der Stengel und Blattanteil verringert wird.

Stefan
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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2013 um 12:05  

Zitat von Boludo, am 13.7.2013 um 08:56

Zitat von Biermann, am 12.7.2013 um 17:43


Ich glaube das bei Pellets ein Haufen Blätter und Stengel mit verkauft werden.

Das Gegenteil sollte der Fall sein.
Immerhin haben Pallets ca 10% mehr Alphasäure als die Dolden, aus denen sie gemacht werden oder gar noch mehr (Typ 90 und Typ 45).
Das geht nur, wenn der Stengel und Blattanteil verringert wird.

Stefan


Richtig. Es gibt zwar heute angeblich eine andere Definition, aber ich hab noch gelernt Typ 90 heisst das aus 100 Kg Rohhopfen 90Kg Pellets werden. Das wird erreicht durch entfernen der Spindel und einiger Deckblätter.

Jan
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Biermann
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2013 um 15:38  
:giveup: Vielen Dank für die Aufklärung. Ich werde aber weiterhin bei meinem selbst erzeugten Dolden bleiben weil mir das beim Würzekochen besser funzt.

Beste Grüße, Jörg


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holledauer
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red_folder.gif erstellt am: 15.7.2013 um 06:06  
@ Uwe
Irgendeinen Vorteil muß es ja haben, wenn man mitten in der Hallertau wohnt :-)

Vermutlich würde ich sonst auch Pellets nehmen.
Ich muß aber gestehen, daß ich noch nie mit ihnen gearbeitet habe.

Hätte den wer Interesse an Dolden?
Evtl. könnte ich da was auf die Beine stellen, wenn die Ernte vorbei ist (Mitte September)


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mfG
holledauer
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