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Autor: Betreff: Malz im Weizenrezept verwechselt
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Nansen
Beiträge: 165
Registriert: 26.3.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 09:43  
Hi,
Wir haben uns beim einmaischen vertan.
Das Weizenbier sollte mit
50% Weizen hell, 25% PiMa und 25% WiMa gebraut werden.
Jetzt hat einer von uns aus versehen statt Weizen MüMa reingetan.
Wir müssen jetzt natürlich improvisieren.
Meine Idee: 35min Maltoserast, 25min Verzuckerung und als Hefe S04. Hopfen Herkules und Saphir auf 30-35ibu .
Was wird das eigentlich?
Obergäriges Märzen? Pale Ale?

Könnte ich auch die Weizenhefe nehmen? (sehr schräg)

Danke
Marco


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Du kannst es Dir vorstellen. Also kannst Du es auch b(r)auen.
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uli74
Beiträge: 3478
Registriert: 21.9.2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 09:48  
Bei der Menge MüMa würde ich einfach eine Kombirast fahren 60 min bei höchstens 67° C, bei 35 min Maltoserast wirds ne pappige Angelegenheit. Bitterung mit 35 IBU klingt gut, und das Ganze mit der 04 angestellt.


[Editiert am 21.7.2013 um 09:49 von uli74]



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Gruss Uli
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Brauwolf
Beiträge: 3548
Registriert: 26.2.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 10:14  
Weizenbier wird's schon mal keins :P

Ihr könntet jetzt den Sud verdoppeln (Kapazitäten vorausgesetzt) und noch mal die gleiche Menge Weizenmalz wie die bisherige Gesamtschüttung reintun. Ihr habt dann:

50% Weizenmalz
25% MüMa
12,5% PiMa
12,5% WiMa

Dann wird es doch ein Weizen, und zwar die doppelte Menge - Bier kann nie genug haben und ist sowieso viel zu früh alle.

Wenn euer Brauvorgang für diese Rettungsmaßnahme schon zu weit fortgeschritten ist, wird's halt ein goldfarbenes Ale.
Ihr könnt den Sud auch teilen und je einen Teil mit der S04 vergären, den anderen mit der Weizenhefe. Solche Experimente geben immer interessante (und meist trinkbare) Ergebnisse.

Welche Weizenhefe ist es denn?


Cheers, Ruthard


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Mein Blog: Brew24.com
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JanBr
Beiträge: 5619
Registriert: 12.4.2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 10:19  
Meiner Erfahrung nach macht bei vielen Weizenbieren die Hefe das meiste aus.
Nimmt man z.B. die 3068, so kommt auch mit 100% Gerstenschüttung von den Aromen was sehr Weissbier- ähnliches dabei raus.

Gruß

Jan
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hebi_19
Beiträge: 181
Registriert: 23.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 15:22  

Zitat von JanBr, am 21.7.2013 um 10:19
..........so kommt auch mit 100% Gerstenschüttung von den Aromen was sehr Weissbier- ähnliches dabei raus.


Genau das ist auch meine Erfahrung !!
Der Unterschied zwischen verschiedenen Weißbiersorten/-Marken kann größer sein als ein mit Weißbierhefe vergorener Gerstensud.

Martin


[Editiert am 21.7.2013 um 15:23 von hebi_19]



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Prüfet Alles und das Gute behaltet !!!
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Nansen
Beiträge: 165
Registriert: 26.3.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 21:16  
Hi,
danke für die Hilfe. Wir haben jetzt 35min Maltoserast und 25 min Verzuckerung gefahren.
Stammwürze ist bei etwa 12,5 Grad Plato, gehopft wurde mit Saphir (Vorderwürze), Herkules (90min) und Saphir+Cascade (10min+Nachiso.) auf 35 IBU.
Hefe wurde die S04, weil wir uns die Weizenhefe nicht getraut haben. :redhead:
Die S04 kommt grade an und wir fragen uns nur noch, was das für ein Biertyp ist. :) :) Pale Ale?
...und ob und wie es schmeckt. :D

Auf jeden Fall war es wieder ein gelungener Brautag. Geiles Hobby. :thumbup:

Schönen Sonntag noch,
Marco


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Moderator
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Boludo
Beiträge: 9432
Registriert: 12.11.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 21:23  
Angeblich bekommt man die besten Weizenaromen mit ca 30% Weizenmalz in der Schüttung.
Ferulasäure ist im Weizenmalz eh kaum drin und es läutert auch besser.
Uns kann das ja egal sein, aber wenn man Bier als Hefeweizen verkauft, muss mindestnes 50% Weizenmalz drin sein :puzz:

Ich hätt da jetzt trotzdem ein Hefeweizen draus gemacht.


Stefan
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Ladeberger
Beiträge: 1946
Registriert: 20.11.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 21:47  

Zitat von uli74, am 21.7.2013 um 09:48
Bei der Menge MüMa würde ich einfach eine Kombirast fahren 60 min bei höchstens 67° C, bei 35 min Maltoserast wirds ne pappige Angelegenheit.


Zitat von Nansen, am 21.7.2013 um 21:16
Hi,
danke für die Hilfe. Wir haben jetzt 35min Maltoserast und 25 min Verzuckerung gefahren.


und


Zitat von JanBr, am 21.7.2013 um 10:19
Meiner Erfahrung nach macht bei vielen Weizenbieren die Hefe das meiste aus.
Nimmt man z.B. die 3068, so kommt auch mit 100% Gerstenschüttung von den Aromen was sehr Weissbier- ähnliches dabei raus.


Zitat von Nansen, am 21.7.2013 um 21:16
Hefe wurde die S04, weil wir uns die Weizenhefe nicht getraut haben. :redhead:


Das nenne ich mal eine konsequente Umsetzung der Hilfestellungen! ;)

Ich hätte es tatsächlich wie Jan und Stefan gemacht. Hefe und Hopfung machen das Weizen, die Schüttung hat in der Ausprägung des weizentypischen Geschmacks wie von Boludo erwähnt einen Peak bei schlanken 30% Weizenanteil. Darunter und darüber(!) nimmt er wieder ab, vor allem was den phenolischen Charakter angeht.

Gruß,
Andy


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Nansen
Beiträge: 165
Registriert: 26.3.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21.7.2013 um 22:04  
Problem 1: der Kombirasttipp wurde zu spät gelesen.

Problem 2: Weizen konnte nicht mehr rein, weil ja schon eingemaischt war. Und mehr Malz hätte auch nicht in den Kessel gepasst.


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