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Autor: Betreff: Läutere ich richtig?
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DerDennis
Beiträge: 2085
Registriert: 26.2.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 08:59  

Zitat von Kirk1701, am 12.10.2013 um 21:09

Zitat von DerDennis, am 12.10.2013 um 20:56
Für Hobbybrauer heisst das dann eben "keinen langen Schlauch beim Läutern verwenden" :)

Der Nachteil ist übrigens der selbe wie beim Grant: es plätschert > Oxidation.


Hi Dennis,

wie meinst du das jetzt mit dem Schlauch. Gerade weil ich 1m Schlauch an meinem Panzerschlauch habe bekomme ich die ganze Würze aus meinem Einkocher.

Ohne Schlauch kann ich ja keinen Unterdruck aufbauen der mir die Würze aus dem Einkocher saugt.

Kirk


Hi Kirk,

dass du nur wegen eines langes Schlauches am Ablasshahn die ganze Würze aus dem Einkocher bekommst, mag daran liegen, dass der Panzerschlauch bzw. die Läuterhexe tiefer liegt als der Auslasshahn. Das ist auch nicht weiter schlimm, wenn es bei dir so funktioniert.
Wenn du aber Probleme mit vedichtendem Treber beim Abläutern haben solltest, dann denk daran dass es am durch den langen Schlauch und den Höhenunterschied erzeugten Unterdruck liegen könnte...

Wie gesagt, wenns bis zum Schluss konstant schnell abläuft ist alles gut und der Schlauch ist nicht zu lang.
Bei mir z.B. zieht sich bei zu schnellem Abläutern oft mal der Treberkuchen zusammen und die Würe läuft dann immer langsamer, bis nur noch ein Rinnsal kommt - ein Läutergrant (oder ein kürzerer Schlauch am Auslasshahn) schafft da Abhilfe, da er den Unterdruck im Schlauch und so den Sog, der auf den Treberkuchen wirkt, vermeidet.

Grüße und frohes Abläutern


[Editiert am 13.10.2013 um 09:01 von DerDennis]



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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 09:44  
Hi Dennis,

ok das macht Sinn, hatte ich jedoch noch nie beobachtet. Im Einkocher sind ja Grundfläche zur Höhe fast quadratisch.

Du läuterst im Thermopot? Oder wo treten diese Probleme auf?

Kirk


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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 10:47  

Zitat:
Wenn du aber Probleme mit vedichtendem Treber beim Abläutern haben solltest, dann denk daran dass es am durch den langen Schlauch und den Höhenunterschied erzeugten Unterdruck liegen könnte...


Zitat:
Bei mir z.B. zieht sich bei zu schnellem Abläutern oft mal der Treberkuchen zusammen und die Würe läuft dann immer langsamer, bis nur noch ein Rinnsal kommt - ein Läutergrant (oder ein kürzerer Schlauch am Auslasshahn) schafft da Abhilfe, da er den Unterdruck im Schlauch und so den Sog, der auf den Treberkuchen wirkt, vermeidet

Ich weiss zwar nicht was ein Läutergrant ist, aber die Reguliermöglichkeit des Ablasshahns tuts auch. :)
Wieviel "Sog" durch den langen gefüllten Schlauch auf den Treber wirkt reguliert man ja mit dem Ablasshahn.
Das heisst ob langer oder kurzer oder gar kein Schlauch ist so lange egal so lange man am Ablasshahn
den Durchfluss auf die passende Menge begrenzt.
Wer das nicht macht bekommt ziemlich sicher ein Problem und wer es macht hat keins.


Grüsse


Bernd


[Editiert am 13.10.2013 um 11:37 von BerndH]
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 11:07  

Zitat von BerndH, am 13.10.2013 um 10:47

Zitat:
Wenn du aber Probleme mit vedichtendem Treber beim Abläutern haben solltest, dann denk daran dass es am durch den langen Schlauch und den Höhenunterschied erzeugten Unterdruck liegen könnte...

Wieviel "Sog" durch den langen gefüllten Schlauch auf den Treber wirkt reguliert man ja mit dem Ablasshahn.
Das heisst ob langer oder kurzer oder gar kein Schlauch ist so lange egal so lange man am Ablasshahn
den Durchfluss auf die passende Menge begrenzt.
Wer das nicht macht bekommt ziemlich sicher ein Problem und wer es macht hat keins.


Grüsse


Bernd


Naja,

also ohne den Schlauch würde es bei mir z.B. , Panzerschlauch im Einkocher, nicht vernüftig laufen (läutern). Ich setze den Unterdruck durch den Schlauch bewußt voraus. Der Hahn ist beim Läutern immer voll auf weil ich ja gerade den Unterdruck nutzen möchte.

Notfalls sauge ich kurz mit dem Mund an damit sich der Schlauch füllt und dann läuft es von alleine.

Kirk


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BerndH
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 11:33  
Am Anfang habe ich auch teils voll aufgedreht und nur einen kurzen Schlauch verwendet.
Das führte (neben einer sehr trüben Würze und plätschernden Würzefluss) dazu das der Würzefluss irgendwann plötzlich abbrach und durch den kurzen Schlauch Luft rückwärts unter das Läuterblech gelangte.
Der Grund für den Abbruch des Würzeflusses war ein dicht gezogeneer Treber durch eine, bei offenen Ablasshahn, viel zu große Ablaufmenge.

Danach setzte ich einen langen Schlauch ein und reguliere seit dem mit dem Ablasshahn die Durchflussmenge und alles ist perfekt.

Für einen langen Schlauch spricht für mich vor allen auch noch die Tatsache das durch den Schlauch keine Luft
mehr rückwärts unter das Läuterblech gelangen kann, auch dann nicht wenn der Würzefluss (warum auch immer) mal zum Rinnsal wird,
denn das Schlauchende befindet sich immer unter der Oberfläche der geläuterten Würze. Da kann keine Luft rückwärts in den Läuterbottich krabeln.
Auch wird durch die Würzeführung im langen Schlauch unnötiger Luftkontakt der Würze vermieden.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 13.10.2013 um 11:39 von BerndH]
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 13.10.2013 um 12:36  

Zitat von BerndH, am 13.10.2013 um 11:33

Für einen langen Schlauch spricht für mich vor allen auch noch die Tatsache das durch den Schlauch keine Luft
mehr rückwärts unter das Läuterblech gelangen kann, auch dann nicht wenn der Würzefluss (warum auch immer) mal zum Rinnsal wird,
denn das Schlauchende befindet sich immer unter der Oberfläche der geläuterten Würze. Da kann keine Luft rückwärts in den Läuterbottich krabeln.
Auch wird durch die Würzeführung im langen Schlauch unnötiger Luftkontakt der Würze vermieden.


Grüsse

Bernd



Sehe ich eigentlich genaus so

Kirk


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CKMartens
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 16:08  
So, da ich erst heute wieder mal zum brauen gekommen bin :mad:

gibt es erst fast ein jahr später von mir eine Resonanz. Heute hab ich ein Bockbier gebraut und beim läuter mal eure Ratschläge beherzigt.


Zitat von saarmoench, am 12.10.2013 um 12:08

Zitat von Uwe12, am 12.10.2013 um 12:00

Ich denke CKMartens' Problem kommt vom zu schnellen Abläuterbeginn.


Ja, genau das denke ich auch. Dauerhaft 3/4 Hahn offen gepaart mit dem doch eher feinen Schrot (ich schrote mit der MM Klassik auf 1,5mm Spalt) zieht den Treber zusammen. Das erklärt ja auch, warum es nach erneutem Aufrühren und erneuter Läuterruhe zunächst wieder funktioniert.

Also: grober Schroten, langsamer Läutern, hier erneut Meldung machen!

Viele Grüße, Markus


Ich habe die MatMill, wie Du gesagt hast Markus, auf 1.5mm gestellt. Maischen wie gehabt, da war ja auch nicht das Problem ;)

Dann das abläutern. Nachdem ich die Maische in den Thermoport überführt habe, ist mir eingefallen das ich im Board gelesen habe, das gut 2-3 Liter Wasser vorgelegt werden sollen. Na klasse, ich als Berufspessimist hatte schon wieder das schlimmste befürchtet.

Ich habe erst den Hahn kurz komplett aufgerissen und dann einen feinen Strahl ablaufen lassen. Siehe da, das Läutern hat zwar auch fast eine Stunde gedauert, aber es floss bis zum Schluss ein kontinuierlicher Strahl aus dem Hahn. Es war diesmal ein total Entspanntes Abläutern für mich.

Danke liebe Braugemeinde...

Oder wie unser Lodda sagt: Again what learnd


____________________
...man liest sich,
Carsten

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