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Autor: Betreff: 500 Liter Polaris Pils
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 15:46  
Gestern war es endlich soweit, wir konnten unser Polaris Pils im Cafe Weichhardt in Biberach brauen.
Da der Keller zur Zeit nur 14°C hat, stehen momentan nur untergärige Biere an.
Ein Pils haben der Frank und ich noch nie gemacht, Polaris kennen wir auch nicht, aber so ein 500 Liter Versuchssud hat natürlich auch mal was :)

Los geht´s Samstag morgens um viertel vor 8. Hier werden gerade eine liebe Ehefrau und zwei besonders tolle Kinder allein gelassen und schlafen noch:



Der Weberberg, ein ganz heißes Pflaster. Hier wohnen der Frank und weiter vorne noch ein Kumpel und es endet im Cafe Weichhardt. Wenn man da abends nach Hause will, kann das teilweise sehr verhängnisvoll sein, bei so vielen Einkehrmöglichkeiten.
Frank kann es schon gar nicht mehr abwarten:



Bei einem Pils ist der Knackpunkt natürlich das Wasser. Wir haben hier eine mords Kalkbrühe und ich hab eine ganze Woche lang 800 Liter Wasser mit Kalkmilch behandelt. Ein pH Meter hab ich leider noch keins, man sieht aber sehr schön, dass trotz CaO der pH Wert des Brauwassers nicht ins alkalische geschossen ist.
Im Nachhinein denke ich mir, dass ich die CaO Menge durchaus hätte erhöhen können:



Ich hab dann noch mit einem spezial pH-Papier den Maische pH gemessen und der lag bei ca 5,5, so genau konnte man das aber nicht ablesen (pH Meter muss her).

Frank und der Hafer Boy in Action. Das Malz wurde mal wieder konditioniert, das bringt wirklich sehr viel.



Das Läuterblech haben wir auch nicht vergessen einzubauen:



Ungefähr die halbe Schüttung, ca 50 Kilo PiMa:



Bis dahin war alles im Griff, aber dann hat unser Gastbrauer ferryman morgens um 11 eines der besten IPAs angezapft, das ich seit langem getrunken hab, sein wirklich mehr als gelungenes Simcoe IPA. Ein absoluter Traum! Von da an lief alles ein wenig anders... :redhead:



Hier mal wieder die Zweieimerlösung für den Transport der Maische in den Läuterbottich. Die Pumpe nehmen wir nicht mehr, da sie die Spelzen zerhäckselt:



Der Übeltäter in Form eines 20 Liter Simcoe IPA Fass. Zwischen durch wurde mal aus der Flasche neues CO2 aufgedrückt, so dass es immer schön spritzig und gut trinkbar war:



Jede Menge Treber, mal wieder:





Läutern war dann ganz ok, dauert halt schon so seine zwei Stunden. Beim Hopfen kochen kamen 250g Polaris in die Vorderwürze und 150g Perle zum Bittern.
Vor lauter Schwätzen ist dann alles ordentlich übergekocht, ich hab dann den Hopfenverlust mit 30g Perle wieder ausgeglichen. Sollte ungefähr passen.

Der Trubkegel war etwas unförmig, man sieht aber, dass die zwei Abflussöffnungen schön frei geblieben sind:



Ferryman hat dann Hefefee gespielt. Das waren ca 5 Liter dicker Heferei direkt aus dem Hefelabor von Gold Ochsen.
Belüften können wir da nicht richtig, wir haben die gekühlte Würze halt von oben reinplätschern lassen, das hat einigermaßen geschäumt.



Dann gings an putzen. Zuerst war Frank sehr motiviert:



Er hat sich dann aber doch für die Variante mit der Kinderarbeit entschieden und sich lieber ein wenig mit dem Gärspund unterhalten:



Der Vorteil, wenn man selber Bilder macht ist übrigens, dass man selber nicht drauf zu sehen ist ;)


Diese mal haben wir die Kühlung auch tatsächlich eingeschaltet. Die Würze wurde mit 12°C angestellt, heute morgen gab es Kräusen bis zur Decke und es blubbert bei 7°C fröhlich vor sich hin. Es sind gut 400 Liter mit 14,5°Brixrausgekommen, die werden noch auf 12°Brix verdünnt, sobald die Kräusen nachlassen. Das sollten also knapp 500 Liter werden.

Vielen Dank an ferryman für seine Hilfe und das wirklich sau gute IPA :thumbup:
Es war zwischenzeitlich ein wenig chaotisch und da waren auch ein paar etwas seltsame Leute neugierig und haben uns im Keller das IPA weggetrunken, aber im großen Ganzen kann man nicht meckern.
Das Ganze hat insgesamt 12 Stunden gedauert, bei so viel Handarbeit aber absolut ok.

Wir probieren mal das Jungbier und wenn da zu wenig Polaris Aroma drin ist, stopfen wir noch eventuell mit 250g.


Stefan


[Editiert am 2.2.2014 um 16:08 von Boludo]
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Kelte
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 15:54  
Danke für die schönen Bilder.

War auch aus der ferne ein lustiger Tag. Ich hab gehört beim nächsten Mal gibts iPadverbot. ;)
Vielleicht schaff ich es ja auch mal vorbeizuschauen.
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saarmoench
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:00  
Klasse Bilder und schöne Doku.
500l ist schon ne anständige Hausnummer!

Grüße,
Markus


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Wer selbst braut, trinkt bewusster. (saarmoench)
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:02  
Ja, ich hab versucht, mit dem blöden iPad nebenher zu chatten. Aber das Ding und ich werden wohl nie Freunde werden.

Stefan
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tessuti
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:08  
...und die Schnellgärprobe gärt sehr schnell vor sich hin....
Es war sehr nett und für mein Verständnis der erste echt problemlose Brautag im Weichhardt (sch.... auf das bisschen Überlaufen beim Kochen....)

Frank
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:09  
Die Pumpe beim Würze kühlem war auch ein wenig undicht.
Aber egal...

Stefan
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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:10  
Hi Stefan,

Mal wieder eine sehr schöne Doku! :thumbup:
Am schönesten fand ich:
Zitat von Boludo, am 2.2.2014 um 15:46
Er hat sich dann aber doch für die Variante mit der Kinderarbeit entschieden und sich lieber ein wenig mit dem Gärspund unterhalten


Auch wenn ich selber, wie Du weißt, ein absoluter Freund von Low-Tech-Brauen bin und froh um jedes elektronische Gerät weniger: Ein pH-Meter sollte zumindest in dieser Größenordnung schon noch drin sein. Ich selber habe mir nach langem Zögern so ein Hongkong-Teil für 20€ incl. dreier Kalibrierlösungen angelacht, und finde es toll um zumindest das Gewissen um den Maisch-pH etwas zu beruhigen.

Bitte sag unbedingt Bescheid, wenn es im Ausschank ist, ich muss ja meinen ausgefallenen Biberach-Besuch irgendwann noch nachholen.

Moritz


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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 16:17  
Die Anlage hat nicht mal ein vernünftiges Thermometer, da haben wir aber eine sehr schöne Bastellösung.
pH Meter wär natürlich Luxus pur!
Aber hast Recht, ich schau mal danach.

Gute Frage, wann das an den Hahn kommt. Ich denk mal, frühestens in 6-8 Wochen.


Stefan
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Kurt
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red_folder.gif erstellt am: 2.2.2014 um 17:09  
:thumbup:


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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 20:41  
Ok, es gärt langsam aber stetig voran.
Heut waren es 8°C Innentemperatur und von den 14°P sind noch 11,8° P übrig.
Wir drehen jetzt immer schrittweise die Kühlung zurück, so dass es nicht über 10°C kommt.

Bisschen Gedanken mach ich mir über die 40 IBU bei einem (nach dem Verdünnen) 12°P Bier, aber wird schon passen.


Stefan
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:02  

Zitat von Bierjunge, am 2.2.2014 um 16:10
Ich selber habe mir nach langem Zögern so ein Hongkong-Teil für 20€ incl. dreier Kalibrierlösungen angelacht, und finde es toll um zumindest das Gewissen um den Maisch-pH etwas zu beruhigen.



Servus Moritz,

was für ein Teil hast Du Dir da zugelegt? Hast mal nachkontrolliert wie genau es geht?


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Gruss Uli
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:08  
Würd mich auch interessieren. Vor allem, ob da die Temperatur automatisch kompensiert wird.
Der pH Wert einer Lösung sinkt ja mit steigender Temperatur.

Stefan


[Editiert am 4.2.2014 um 06:51 von Boludo]
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:27  
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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:28  
Ich hab mir als absolutes Einsteigergerät mal das hier zugelegt.
Man behauptet zumindest, es habe Temperaturkompensation bis 50°C. Fürs Maischen reicht das, eine Probe ist ja schnell genug ein paar Grad abgekühlt.
Und ob es genau geht? Keine Ahnung, wenn ich es auf die Kalibrierlösungen kalibriere zeigt es zumindest die Werte der Kalibrierlösungen so wie kalibriert an... :puzz:
Sicher nur ein Spielzeug, aber um daheim mal zu schauen, wo man nach dem Split Treatment gelandet ist oder wo ungefähr ein Maische-pH steht, langt es mir vorerst.

Moritz


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Gambrinus zu Borbetomagus
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:47  
Ich habe den Bluepen http://www.youtube.com/watch?v=Tl_LxXLK9Bw bin voll zufrieden, das Ding ist innerhalb von Sekunden auf dem Wert und der stimmt, ich habe vergleichsmessungen durchgeführt, außerdem hat man dafür ja die PH Eichlösung.


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gulp
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red_folder.gif erstellt am: 3.2.2014 um 21:50  
Saubere Arbeit, Stefan und Frank! Da würde ich auch gern mal vorbeikommen, wenns nicht so weit wäre.

Gruß
Peter


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Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier.
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Hagen
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red_folder.gif erstellt am: 4.2.2014 um 01:04  
Stefan, saubere Aktion! :thumbup:

@Gambrinus: Freut mich, dass mein Tipp mit dem BluePen sich bewährt hat ;)


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Besten Gruß

Hagen
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Taumelkäfer Hausbräu - honi soit qui mal y pense!
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Gambrinus zu Borbetomagus
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red_folder.gif erstellt am: 4.2.2014 um 06:46  
Ah ja von dir kam der Tip. Ich wusste es war ein Forenmitglied. Ja das Teil ist klasse, kann ich nur empfehlen.


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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 8.2.2014 um 11:38  
Wir sind jetzt nach einer Woche bei 62% Vergärungsgrad angekommen und es blubbert noch fleißig vor sich hin.
Die Schnellvergärprobe ist durch und hat 85% Vergärungsgrad, genau so, wie wir es wollten.
45min Maltoserast bei 63°C und dann noch 20 Minuten Kombirast bei 67°C, dann direkt auf 78°C machen ein wirklich erstaunlich hochvergorenes Bier, zumindest mit 100% PiMa. Der Tip kam von irgendjemand aus dem Forum, hab ich leider vergessen, trotzdem Danke!
Es kann natürlich auch an der Hefefee in Form von Ferryman liegen!

Die SVP schmeckt mal so richtig pilsig und riecht auch so.
Die Bittere mit 40 IBU ist aber schon sehr dominant, auch wenn sich das sicherlich noch etwas gibt.
Vom Polaris in der Vorderwürze schmeckt man eigentlich nichts, vielleicht stopfen wir noch ein wenig.
Hab da auf jeden Fall ein sehr gutes Gefühl bei dem Sud :thumbup:


Stefan, der schon wieder eine SVP sensorisch bewertet hat :redhead:
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 11.2.2014 um 08:13  
Nachdem gestern 70% Vergärungsgrad erreicht war und die Kräusen genug Platz gemacht haben, haben wir auf die 400 Liter noch mal 80 Liter Wasser gekippt. Also doch ein High Geravity Pils, aber was soll man machen, wenn so viel rauskommt und man nur 450 Liter kochen kann :redhead:
Das sind dann umgerechnet 480 Liter mit 12° Brix geworden, gar nicht schlecht.
Bei einem Vergärungsgrad der SVP gibt das dann umgerechnet 5,2% Alkohol.
Passt alles.

Das Verdünnungswasser war übrig gebliebener Nachguß, der lag jetzt 10 Tage im Tank, war aber mal ca 75°C heiß.
Frank hat mich jetzt verrückt gemacht weil er da angeblich was Saures gerochen hat.
Ich hab dann vor Panik mindestens einen halbem Liter von dem Wasser gesoffen und kann mir kaum vorstellen, dass da was ist :exclam:

Vom Polaris der Vorderwürze schmeckt man eigentlich nichts.
Wir lassen das mit dem Stopfen aber vermutlich trotzdem bleiben, da es jetzt schon eine ziemliche Hopfenbombe ist und gestopft zwar den Hophead freut, aber die Leute in der Kneipe eventuell überfordert sein könnten.



Stefan
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braugnom
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red_folder.gif erstellt am: 11.2.2014 um 09:53  
Moin,

leichte Sorgen würde ich mir da aber auch machen, wenn das Wasser schon 10 Tage herum stand. Besonders wenn das Wasser am Anfang noch warm war und langsam ausgekühlt ist... Oder bin ich da auch zu ängstlich?

Grüße,
Max


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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 11.2.2014 um 10:06  
Wird schon gut gehen.
Von was hätten sich die Lactos im Wasser denn ernähren sollen, oder täusch ich mich da?
Und sie hätten die 75°C überleben müssen.
Das Wasser roch ein ganz klein wenig seltsam, war aber geschmacklich vollkommen unauffällig.

Ansonsten hoff ich mal auf die schützende Wirkung der 40 IBU :cool:

Als nächstes planen wir übrigens 350 Liter IPA...


Stefan


[Editiert am 11.2.2014 um 10:07 von Boludo]
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ferryman
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red_folder.gif erstellt am: 11.2.2014 um 10:09  
:partyon:
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 13.3.2014 um 20:25  
Mittlerweile ist das Bier abgefüllt und gestopft haben wir natürlich doch noch.
Wir haben jetzt mal eine Flasche verkostet und ich bin ziemlich begeistert.
Für ein Pils recht pfiffig.
Der Polaris kommt ziemlich dezent rüber, passt aber sehr schön.
Eisbonbon erkenn ich aber ehrlich gesagt nicht unbedingt.
Man sollte es nicht zu kalt trinken.
Auf dem Bild ist es noch recht trüb, hab es erst heut Morgen in den Kühlschrank gestellt und das ist wohl der Kältetrub (vorher war es ziemlich blank):



Es ist in Echt auch viel heller und der Schaum wird sicher auch noch besser.
Am meisten freut mich der hohe Vergärungsgrad und die Bittere. 40 IBU sind echt kein Problem und es kratzt nichts und es hängt nichts nach.
Dank 85% Vergärungsgrad kommen aber doch über 5% Alkohol zusammen.
Und das Verdünnen mit 80 Liter abgestandenem Wasser hat uns zum Glück keine Infektion eingehandelt.
Wen es interessiert, das Rezept hab ich mal hochgeladen.

Bin mal gespannt, wie es in der Kneipe ankommt, am Samstag stechen wir mal ein Probefaß an.


Stefan

Edit: Es sind um die 480 Liter geworden. 9x50 Liter Kegs und das zehnte wurde nicht voll.
Hab noch nie so viel Bier gemacht...


[Editiert am 14.3.2014 um 08:27 von Boludo]
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 25.4.2014 um 12:36  
Mittlerweile ist das Bier gut gereift und ich kann eins garantieren:
Polaris schmeckt überhaupt nicht nach Eisbonbon.
Es kommt langsam ein zitroniges Aroma durch, das zwar ganz nett ist, aber viele Leute in einem Pils irritiert.
Ich trinke es nach wie vor sehr gerne, aber da hatten wir schon andere Biere, die gingen wesentlich besser weg.
Hopfenaroma und Pils überfordert die Leute anscheinend.

Stefan
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