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Autor: Betreff: My very first Stout
Junior Member
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Beiträge: 14
Registriert: 7.2.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 14:19  
In meiner Tiefkühltruhe liegen 1kg Waldfrüchte, die gerne in Bier schwimmen möchten. Mein Mann sagte, brau doch ein Alt. Ich fand aber die Idee ziemlich geil, ein Fruchtstout zu brauen. Da ich schon einmal eine geile Idee hatte, die dann dazu führte, rund 25L gar nicht leckeres Bier entsorgen zu müssen, beschränke ich mich diesmal auf einen 10 Liter Test-Sud.
Voilà, les Zutaten (das Wiener Malz fehlt noch in diesem Ensemble):



Vor dem Brauen kommt das Schroten. Unsere niegelnagelneue Malzmühle:



Das Resultat:



Alles eingemaischt und auf dem Weg zur Kombirast:



Nach 70 Minuten bei 68°C:



Kerntemperatur noch freundliche 57°C (Mist….)



Aufheizen auf 78°C:



Wir brauen im Garten. Da begegnen einem manchmal lustige Gesellen, wie z.B. Minze und Zitronenmelisse:





Da komm ich schon mal auf komische Ideen und so landen neben Polaris-Dolden auch noch einige Blättchen in der Würze:



Juhu, der neue Läuterbottich kommt zum Einsatz:



Die Pfanne (17-Liter-Pott von der EDEKA) füllt sich…



…und wird ganz schön voll:



Ah! Der Mann kommt von der Metro.



Und hat Beute gemacht:



Die Würze kocht derweil. Erst zögerlich,



Dann sprudelnd:



Zu tief sollte man als Brillenträger dann doch nicht in den Topf schauen:



Der Kameralinse geht’s da nicht anders:



Die Hendi-Platte hab ich zum Würze Kochen etwa halb aufgedreht:



Nach VWH und Bitterhopfen (Pacific Gem) wartet nur noch die Aromahofengabe (ebenfalls Pacific Gem) auf ihren Einsatz:



Nebenbei schon mal alles, was nicht mehr gebraucht wird, gereinigt und aufgeräumt. Jetzt heißt es nur noch zurücklehnen und warten.



Der Wettergott muss Brauer sein und beschert mir plötzlich schönsten Sonnenschein:



Hach ja, brauen kann so zen sein….





Kurz vor Kochende ist schon viel Wasser verdampft:



Noch knapp 3 Minuten.



Der Mann kommt schon wieder mit Beute. BRATWURST!!!



Die Frau schmeißt derweil den Whirlpool an.



Ups… Kontrolle ist besser:



Puh! Gerade noch mal gutgegangen. Die Würze kommt durch einen Filter in den Gärbottich. Mit diesem Aufbau sind wir noch extrem unzufrieden.
Vielleicht habt ihr ja Tipps:



Und.. TADAAA: So sehen roundabout 200 EBC aus (laut kleinem Brauhelfer):



Dank Whirlpool geht das Filtern zunächst schnell, später setzt sich der Filter jedoch immer mehr zu.



Unterdessen war der Mann auch fleißig. Wundervoll.



Das Filtern neigt sich dem Ende:



Der Moment der Wahrheit rückt näher:



Punktlandung bei den angepeilten 13°P (leider ohne Bild…). Freude! (Auch ohne Bild…)
Und während die Frau noch putzt, ist auch der Mann fleißig:



Isch abe fertisch:



Jetzt aber Selbstgebrautes und Würste genießen. Die Kamera ist schon weg geräumt. Wir haben FEIERABEND!


[Editiert am 16.5.2014 um 14:25 von Roksen]
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 14:38  
Erfrischender Bericht:)
Antwort 1
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Biermensch
Beiträge: 225
Registriert: 24.6.2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 14:46  
Sehr schöner Bericht!

Ich braue auch immer im Garten. Wenn man deine Bilder so sieht, möcht ich am liebsten gleich die Gasflasche zücken und endlich mein Rohfrucht Roggenbier ausprobieren und mein Hirsebier und das Dinkel und überhaupt hab ich bald kein IPA mehr (durchdreh!! :hallucine: )
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cyme
Beiträge: 597
Registriert: 16.12.2013
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red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 16:16  
:thumbup:

Minze und Zitronenmelisse? Lass uns wissen, wie das schmeckt! Im Garten brauen ist super, ich mach das auch gerne.
Profil anzeigen Antwort 3
Junior Member
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Beiträge: 14
Registriert: 7.2.2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 16:23  
Ist ja nur ein ganz bisschen von beidem drin, ich weiß gar nicht, ob man das dann so wirklich rausschmeckt, später. Zur Nachgärung kommt dann auch noch selbst gekochter Fruchtsaft dazu. Ich fand halt die Kombi von Früchten und Minze sehr ansprechend.
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ZeroDome
Beiträge: 1478
Registriert: 3.3.2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 17:25  
Schicker Bericht, mit schön vielen Fotos. Sowas liest sich immer wieder top :thumbup:


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Viele Grüße
Dominic
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purudin
Beiträge: 85
Registriert: 30.11.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 18:34  
Geiler Bericht. Und einen netten Ehemann hast du da ! :)


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Schönen Gruß
Juri
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Beerbrouer
Beiträge: 466
Registriert: 23.11.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16.5.2014 um 18:42  
Ein sehr schöner Bericht, wirklich. Ein Tipp von mir: unbedingte den Auslaufhahn vor dem Umfüllen sauber machen, am besten so schnell wie möglich, sonst kommen da sehr gerne einige ungebetene Gäste... ;)

Gruss

Gerald


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In cerevisia veritas!
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Tim
Beiträge: 231
Registriert: 18.12.2013
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17.5.2014 um 10:44  

Zitat von Roksen, am 16.5.2014 um 14:19
Die Würze kommt durch einen Filter in den Gärbottich. Mit diesem Aufbau sind wir noch extrem unzufrieden.
Vielleicht habt ihr ja Tipps:

Hallo Roksen, schöner Bericht!

Möglichkeit 1: ein sogenannter Schwanenhalssyphon zum Hopfenseihen (wird hier im Forum bestimmt beschrieben). Vorteil: leicht selbst zu machen. Nachteil: Ansaugen nötig (das geht aber mit einer Wassersäule).

Möglichkeit 2: etwas Geld in die Hand nehmen und den Topf mit einem bodennahen Anschweißnippe ausstatten, innen ein T-Stück anschweißen, außen einen Hahn dran (alles 3/8"). Mit ein bisschen Nachbearbeitung bekommt man innen zwei Lötmuffen für 15mm Kupferrohr aufgesteckt. In diese wiederum steckt man ein kreisförmig gebogenes Stück (weiches) Kupferrohr, das dem ID des Topfes entspricht. Wiederum Schlitze oder Löcher an der Unterseite, selbes Prinzip, wie Schwanenhalssyphon, aber kein Ansaugen nötig. Nachteil: musst einen netten Schlosser finden ;).

Bin gespannt, wie sich die Kräuter im Bier machen!


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Wenn Du einen Onkel hast und der braut gutes Bier,
sieh zu, daß er Dich leiden kann, sonst trinkt er 's ohne Dir!
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Junior Member
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Beiträge: 14
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red_folder.gif erstellt am: 19.5.2014 um 17:27  
So, kurzes Update.

HG war heute durch. Speise und selbst gekochter Fruchtsaft rein und in Flaschen abgefüllt.
Es roch zumindest schon mal sehr lecker, schmeckte aber noch bescheiden (ich kann nicht anders, ich muss zwischendurch immer probieren, und es schmeckt nach der HG nie gut...). Minze und co ließen sich allerdings (noch?) nicht wirklich rausschmecken.

Ach, und Gerald: Das Photo entstand direkt nach dem Abfüllen der Speise. Danach hab ich den Hahn natürlich so gut es ging gereinigt und auch desinfiziert. Direkt vor dem Abfüllen desinfiziere ich den dann auch immer noch mal, nur zur Sicherheit...

Tim, danke für die Tipps, werde das nachher mal mit meinem Mann besprechen.
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Trisman
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red_folder.gif erstellt am: 19.5.2014 um 18:54  
Ihr könnt doch gar nicht wissen, wie viel vom Fruchtsaft vergoren wird. Das können ganz böse Flaschenbomben werden!!!!
ihr hättet den Fruchtsaft nach der Gärung rein geben sollen und dann warten, bis alles vergärt wurde. Dann mit Speise in die Flaschen. Aber so habt ihr ja eure berechnete Speise und den Fruchtsaft.
Ich persönlich würde die Flaschen noch einmal öffen, in den Gärbottich zurück füllen und nachdem die Gärung komplett zum stehen gekommen ist mit Zocker aufcarbonisieren.
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red_folder.gif erstellt am: 19.5.2014 um 20:55  
Hallo,

zunächst mal danke für den schönen Bericht.

Mit dem Fruchtsaft wäre ich vorsichtig.
Ich habe mal Apfelwein mit Apfelsaft (100 ml Apfelsaft auf 900 ml Apfelwein) vermischt, etwas Trockenhefe dran und sechs Wochen stehen lassen.
Bin heute noch froh, dass die Dinger nicht hochgegangen sind.
Im Fruchtsaft ist noch viel vergärbarer Zucker, es geht bei euch Richtung Flaschenbombe !!
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Beiträge: 14
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red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 07:34  
Mir ist natürlich klar, dass der Fruchtsaft auch mit vergoren wird. ABER: Die vom kleinen Brauhelfer empfohlene Speisemenge hab ich um ca 1/3 reduziert. Den Zucker, den ich eigentlich hätte hinzugeben sollen, um auf einen CO2-Gehalt von 4,0 g/L zu kommen, hab ich natürlich auch weg gelassen. Außerdem ist der Plan, die Flaschen so etwa alle 2 Tagen mal zu entlüften.

Ich war mir nämlich auch unsicher, ob Fruchtsaft zur HG oder zur NG und hab mich dann für letztere Variante mit entlüften der Flaschen entschieden.

Außerdem wär das nicht das erste Bier, das uns in der Flasche hochgeht... :D
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red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 07:47  
OK, dann bin ich beruhigt.

Ihr seid also entsprechend vorbereitet... und Brille trägst du ja auch.

Grüße, Michael
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FantaRainer
Beiträge: 565
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 07:55  
Also für's nächste Mal: mach es lieber nach der HG. Jungbier im Eimer lassen, Fruchtsaft dazu und am besten nochmal für 2-3 Wochen (oder besser noch länger) stehen lassen und dann erst abfüllen. Mein Himbeerweizen ist mit dieser Methode ganz gut geworden, war aber auch ziemlich übercarbonisiert. Man braucht da echt eine Menge Geduld für solche Versuche...

Übrigens: Sehr schöner Bericht und natürlich herzlich Willkommen hier im Forum :)

Gruß, Robin


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"Ein intelligenter Mann ist manchmal dazu gezwungen betrunken zu sein, um Zeit mit Idioten zu verbringen" (Hemingway)
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 09:56  
Ich liebe den Pacific Gem. Hab damit mal eine Art untergäriges Indian Dark Ale gebraut (gestopft mit 5g/l, war allerdings noch Nelson Sauvin dabei), extrem beerig. :)
Antwort 15
       

 
  
 

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