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Autor: Betreff: Planung meiner ersten Brau-Anlage
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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 15:14  
Moin zusammen,

seit meinem Bierbrau-Seminar vor einigen Wochen durchforste ich das Internet - und inzwischen dieses Forum - und bin dabei, mein "Craft-House" zu planen. Obschon hier schon zig-1000e Male durchgekaut, möchte ich nun doch final sicher gehen, an alles gedacht zu haben, damit dem ersten Sud - geplant Ende August / Anfang September - nichts im Wege steht.

Wäre klasse, wenn Ihr mal drüberschauen und mir ggf Tipps geben könntet.

Zunächst mal lese ich aktuell dieses Buch: http://www.amazon.de/Bier-selbst-gebraut-Rezepten-Sorten/dp/3 895335509/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1406555484&sr=8-4&keywords=bier+brauen


Meine Brau-"Anlage" soll so aussehen:

1. Silvercrest Einkochtopf (habe das Glück gehabt, bei diesem Angebot den Zuschlag zu erhalten: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread &tid=23995 - Den Einkocher werde ich zusätzlich noch mit einer Alu-kaschierten Iso-Matte isolieren, den Hahn werde ich wohl über kurz oder lang durch einen Edelstahl-Kugelhahn ersetzen

2. Läuterbottich: Thermoport 38,5L + MatMill Läuterhexe mit Kugelhahn

3. 33 Liter Gäreimer: http://www.ebay.de/itm/400269012212?_trksid=p2055119.m1438.l2 649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT - Alternativ ein 30L Gärfass mit grünem Deckel aus dem Baumarkt

4. Abfüllröhrchen

5. Brauer-Jod

6. Sputnikfilter http://www.hobbybrauerversand.de/Filterbeutel-200lm

7. Hopfensäckchen (10er Pack von HuM)

8. Dieses Refraktometer aus Fernost habe ich bereits bestellt: http://www.ebay.de/itm/361000825643?ssPageName=STRK:MEWNX:IT& _trksid=p3984.m1439.l2649

9. Mostlöffel 3L zum Würze schöpfen: http://www.ebay.de/itm/281383731193?_trksid=p2055119.m1438.l2 649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

10. Rührpaddel: http://www.ebay.de/itm/RUHRSPATEL-UMRUHREN-BIERWURZE-HOBBYBRA UER-/281384302627?pt=DE_Elektronik_Computer_Haushaltsger%C3%A4te_B%C3%BCgel eisen_PM&hash=item4183cfb823

11. Messbecher 3 oder 5 Liter

12. Etwas Silikonschlauch

Und natürlich Flaschen...




Ich denke, damit sollte ich vorerst einigermaßen komplett sein, oder? Für den Start werde ich mir eine geschrotetes Malzmischung von HuM aussuchen, natürlich obergärig ;)

Habe ich irgendwas eklatantes vergessen?

Zu einigen Komponenten noch ein paar Fragen:

ad 2, Thermport: die 38,5 Liter sind natürlich für den Würze-Ausschlag des Einkochers etwas überdimensioniert, bei dem nicht gerade billigen Thermoport plane ich aber bewusst etwas größer, aus verschiedenen Gründen: zum einen ist der 25 Liter Thermo nicht (mehr?) erhältlich, zum anderen könnte ich so auch mal "größere" Kombirasten fahren oder diese "Verdünnungsmethode" anwenden, zu der mir der Fach-Terminus gerade entfallen ist. Nun habe ich allerdings irgendwo hier im Forum gelesen, dass ein "zu großer" Läuterbottich dass Läuter-Ergebnis negativ beeiflussen könnte. Wie dramatisch ist dies zu sehen?


ad 3, Gäreimer: Da habe ich mich ja nun für die absolute pik-einfach Variante entschieden. Bringen Gärfässer á la Speidel (oder eben die Alternative mit grünem Deckel aus dem Baumarkt) irgendwelche Vorteile ggü. dem einfachen Eimer? Ich würde direkt aus dem Gäreimer zur Nachreifung in Flaschen / Partyfässer abfüllen wollen. Gute Idee, oder muss / sollte man zuvor in einen weiteren Behälter abschlauchen? Würde das Vorteile bringen?


ad 6, Sputnikfilter: Wenn ich das bislang richtig verstanden habe, kann man diesen nach dem Hopfenkochen quasi direkt an den Hahn hängen und die Würze durch das Filter ablaufen lassen; oder sind irgendwelche Halter o.ä. erforderlich?


Gehe ich recht in der Annahme, dass mir das Refraktometer die Biespindel zu 100% ersetzen kann, oder ist die Anschaffung einer Spindel zusätlich sinnvoll oder gar notwendig?




So, ich glaube, das war's erstmal. Über Tipps, Anregungen und Ratschläge aus der Hobbybrauer-Gemeinde würde ich mich sehr freuen, weitere Fragen ergeben sich sicherlich mit der Zeit noch ;)

Vorab schonmal vielen Dank und allzeit gut Sud (so heißt es doch glaube ich, oder?)


Beste Grüße, Jan


[Editiert am 28.7.2014 um 15:18 von JanN]
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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 15:29  
Hallo Jan,

Sieht doch erstmal sehr gut aus! :thumbup:
Vor allem ist es extrem wohltuend, dass sich hier mal ein Neuling meldet, der sich schon gut informiert und eigene Gedanken gemacht hat!

Das mit dem leicht überdimensionierten Thermoport sehe ich als kein Problem an. Im Gegenteil, da hast Du noch Luft, um irgendwann auf 50 l mit Induktionsplatte oder Gas-Hockerkocher zu erweitern. Und den Einkocher kannst Du dann für die Nachgüsse hernehmen (ach ja: Wie ist das jetzt geplant? Ein paralleles Erwärmen der Nachgüsse ist sehr empfehlenswert, schlimmstenfalls mit Tauchsieder oder Wasserkocher).

"Etwas Silikonschlauch": Nimm ruhig mal 3 Meter. Da kann man m.E. nicht genug von haben. Auch ein zweiter 30 l-Hobbock ist m.E. ganz praktisch:
Zitat:
Gute Idee, oder muss / sollte man zuvor in einen weiteren Behälter abschlauchen? Würde das Vorteile bringen?

Der Vorteil wäre, dass Du weniger Hefesatz in den Flaschen hast, und besser vor dem Abfüllen mit der Speise (oder Zuckerwasser) vermischen kannst.

Ob nur Refraktometer oder Spindel ist eine reine Glaubensfrage. Probier es einfach. Beim Refrakto musst Du halt den Alkoholfehler rausrechnen, sobald es zu gären begonnen hat. Was mir in Deiner Liste aber noch fehlt, ist ein Thermometer.

Die Hopfensäckchen sind m.E. komplett entbehrlich.

Aber der Mostlöffel ist cool! Den brauche ich auch. danke für den Tipp!

Edit: Irgendwas zum Reinigen und Desinfizieren wäre noch sinnvoll. Z.B. eine 1kg-Dose Chemipro Oxi.

Viel Spaß und Erfolg, Moritz


[Editiert am 28.7.2014 um 15:36 von Bierjunge]



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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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PabloNop
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 15:29  
> Habe ich irgendwas eklatantes vergessen?

Sieht aus meiner Sicht für den Anfang vollständig aus. Evtl. brauchtst Du noch ein Gefäß zum Rehydrieren der Hefe und etwas Alkohol zum Desinfizieren.

> ad 2, Thermport:

Ich habe auch diesen Port mit geknicktem Läuterblech. Schüttungen um 5 Kilo gehen, sind aber die untere Grenze. Mit einer Läuterhexe sollte es aber etwas leichter sein eine ordentliche Füllhöhe zu erreichen.

Zum Thermoport habe ich eine Frage: gibt es die Deckel dazu einzeln?
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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:06  
Moin!

Vielen Dank soweit für die ANtworten!


Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Vor allem ist es extrem wohltuend, dass sich hier mal ein Neuling meldet, der sich schon gut informiert und eigene Gedanken gemacht hat!


Ein bißchen Eigen-Initiaive hat noch nie geschadet und das Belesen und Informationen-Sammeln im Vorwege gehört für mich zu einem "echten" Hobby dazu; ging mir bei meinem zweiten Standbein, der Photographie, genau so ;)



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Und den Einkocher kannst Du dann für die Nachgüsse hernehmen (ach ja: Wie ist das jetzt geplant? Ein paralleles Erwärmen der Nachgüsse ist sehr empfehlenswert, schlimmstenfalls mit Tauchsieder oder Wasserkocher).


Hmmm, da fällt mir ein kleiner Haken auf ;) Eigentlich wollte ich die Wüze in den Thermoport umschöpfen und während der Läuterruhe den Einkocher blitz-reinigen und dort dann den Nachguss erhitzen. Der Haken ist natürlich, dass ich in den Einkocher läutern möchte. Das hieße dann: Nachgüsse erhitzen und anschließend in einem dritten Gefäss "Zwischenlagern". Ist die Frage, ob die da zu viel Wärme verlieren!? Hast Du da vielleicht einen schlauen Tipp, wenn man keinen zweiten Einkocher anschaffen möchte?



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

"Etwas Silikonschlauch": Nimm ruhig mal 3 Meter.


Mach ich...


Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Auch ein zweiter 30 l-Hobbock ist m.E. ganz praktisch


Ich nehme an, damit ist noch so ein Eimer gemeint?



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Was mir in Deiner Liste aber noch fehlt, ist ein Thermometer.


Ja, hatte ich wohl vergessen; hast Du da eine Preis-Leistungs-Empfehlung?



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Die Hopfensäckchen sind m.E. komplett entbehrlich.


Die hatte ich zum Hopfenstopfen gedacht; auch da entbehrlich?



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Aber der Mostlöffel ist cool! Den brauche ich auch. danke für den Tipp!


Gern. Freut mich, dass ich auch was konstruktives beitragen konnte ;)



Zitat von Bierjunge, am 28.7.2014 um 15:29

Edit: Irgendwas zum Reinigen und Desinfizieren wäre noch sinnvoll. Z.B. eine 1kg-Dose Chemipro Oxi.


Stimmt, Danke. Einkaufsliste ist ergänzt...



Gruß, Jan
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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:24  

Zitat von JanN, am 28.7.2014 um 16:06
Hmmm, da fällt mir ein kleiner Haken auf ;) Eigentlich wollte ich die Wüze in den Thermoport umschöpfen und während der Läuterruhe den Einkocher blitz-reinigen und dort dann den Nachguss erhitzen. Der Haken ist natürlich, dass ich in den Einkocher läutern möchte. Das hieße dann: Nachgüsse erhitzen und anschließend in einem dritten Gefäss "Zwischenlagern". Ist die Frage, ob die da zu viel Wärme verlieren!? Hast Du da vielleicht einen schlauen Tipp, wenn man keinen zweiten Einkocher anschaffen möchte?

Wenn Du im Einkocher maischst, und darin gleich wieder Würzekochen willst, hast Du dazwischen eher keine Zeit, auch noch die Nachgüsse zu erhitzen. Notfalls geht das zwar mit Zwischenspeichern von Wasser oder Würze, das artet aber oft in ein ziemliches hektisches Gehetze aus und setzt eine genau abgestimmte Choreographie voraus, die gerade einem Anfänger kaum abzuverlangen ist.
Du wirst vermutlich irgendetwas um die 15 Liter Nachguss brauchen, oder?
Entweder Du machst das in einem entsprechend großen Topf parallel in der Küche auf dem Herd warm (so hatte ich angefangen),
oder erwärmst das Wasser in einem zweiten Hobbock mittels Tauchsieder,
oder mischst 50:50 kochendes Wasser vom Herd bzw. aus dem Wasserkocher und 60°C warmes Wasser aus dem Hahn,
oder begnügst Dich zur Not mit heißem Leitungswasser,
oder oder...
So richtig komfortabel wird es m.E. erst, wenn Du einen zweiten Topf oder Einkocher für die Nachgüsse hast.

Moritz


[Editiert am 28.7.2014 um 16:38 von Bierjunge]



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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:34  
Hallo Moritz,

Danke, da werde ich mir wohl nochmal Gedanken machen. Vielleicht läuft mir ja noch ein Einkocher-Schnäppchen über den Weg...

Vorerst werde ich dann wohl entweder den Nachguss in der Küche machen, oder in den Gäreimer läutern und nach dem Läutern wieder in meinen Einkocher umfüllen zum Kochen; letzteres müsste doch ohne große Choreografie möglich sein, oder?

So könnte ich den Nachguss theoretisch doch durch einen Schlauch aus dem Einkocher direkt auf den Treber laufen lassen.

Nochmal vielen Dank für die Hilfe!


Gruß Jan


[Editiert am 28.7.2014 um 16:37 von JanN]
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cyme
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:43  
Meiner Erfahrung nach tut's ein Nachguss aus dem Wasserhahn genauso. Im Vergleich zu einem auf 78°C erhitzen Nachguss habe ich bisher keinen Unterschied beim Ergebnis bemerkt.


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:44  

Zitat von JanN, am 28.7.2014 um 16:34
Vorerst werde ich dann wohl entweder den Nachguss in der Küche machen, oder in den Gäreimer läutern und nach dem Läutern wieder in meinen Einkocher umfüllen zum Kochen; letzteres müsste doch ohne große Choreografie möglich sein, oder?

Das geht prinzipiell.
Kleine Nachteile sind bloß:
Du panschst die heiße Würze einmal mehr um (Stichwort Oxidation, aber m.E. akzeptabel, wenn man es vorsichtig macht),
und die Zeit wird u.U. schon etwas knapp, nach dem Abmaischen schnell den Einkocher zu putzen und die Nachgüsse zu erhitzen (daher mit heißem Leistungswasser anfangen), bis sie beim Läutern schon benötigt werden.

Zitat:
Vielleicht läuft mir ja noch ein Einkocher-Schnäppchen über den Weg...

Dafür müssten eigentlich diese billig-Einkocher aus Plastik mit offener Tauchsieder-Heizschlange reichen, die zum Maischen völlig ungeeignet sind.
Die günstigste Lösung dürfte aber ein enstspr. Kochtopf auf einer Einzel-Beistell-Elektrokochplatte sein. So arbeite ich übrigens.

Moritz


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Brauwolf
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 16:46  
Im Großen und Ganzen finde ich die Zusammenstellung auch in Ordnung - nur hast du bei der gewählten Kombination dreimal Versandkosten an der Backe. Den Gäreimer gibt es auch bei HuM http://www.hobbybrauerversand.de/Brau-und-Gaereimer-30-Lite r , der Mostlöffel ist ganz nett, es tut aber auch ein Meßbecher fürs Erste und das Plastepaddel (40cm, 58g) ist eigentlich nuir zum Angucken. Das "Maischepaddel" von HuM ist zwar auch nur ein Kochlöffel, aber 70cm ehrliches Holz http://www.hobbybrauerversand.de/Maischepaddel-Ruehrloeffel-a us-Holz-70-cm

Cheers, Ruthard


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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 18:49  
Hey,

nette Liste für den Anfang gut, würde die Hopfensäckchen von HuM nicht nehmen die fusseln extrem(fast unbrauchbar) Bei Amihopfen gibt es bessere :-) Das Hopfenstopfen brauchst du für den Anfang nicht. Erst wenn du India Pale Ale und Co braust.

Vergiss den Messfehler mit dem Alkohol bei dem Refraktometer nicht, sonst hol dir noch ne Spindel.

Viele Grüße

Jonas
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Bronkhorst
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 21:30  
Ich braue auch mit Einkocher u. Thermoport (25l), maischen im Bielmeier (2 kW), läutern im TP, Zwischenlagerung im 30l Gäreimer. Nachguss wird ebenfalls im Einkocher gemacht. Funktioniert problemlos, helfe aber mit Wasserkocher nach u. benutze warmes Leitungswasser.
Nachteil dieser Konfiguration ist die Zeit. Die Vorderwürze kühlt während des Maischens ordentlich ab und der NG braucht trotzdem länger als die Läuterruhe um auf 78°C zu kommen.
Das anschließende hochheizen dauert bei Pfannevoll ca. 1 h.
Würde man direkt in die Sudpfanne läutern, könnte man schon ab spätestens, eher früher, der Hälfte wieder aufheizen.

Ich werde meine Anlage dahingehend erweitern, den NG parallel zum Maischen erwärmen zu können und die Vorderwürze gleich in die Sudpfanne zu läutern.

Gruss und viel Spass beim ersten Sud!
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Polyphem
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 21:30  
Hallo Jan,

das ist schon eine nette Ausrüstung zum Anfang, beim ersten mal habe ich nach guter alter Hobbythek-Art mit einer Stoffwindel geläutert, das war vielleicht ein S......
So ein Kunststoff-Braupaddel hatte sich auch schon mal, streich das von der Liste, das verbiegt sich schon, wenn es die Maische nur sieht.


Viel Erfolg + Spaß beim Brauen
Frank
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Alt-Phex
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red_folder.gif erstellt am: 28.7.2014 um 21:35  
Guckt mal bei ebay nach Einkochern, die bekommt ihr gebraucht nachgeschmissen.
Zum Nachguss erwärmen taugen auch die billigsten was. Oder eben eine Kochplatte
mit passendem Topf - Man muss sich das brauen ja nicht schwer machen, oder ?


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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 08:39  
Moin zusammen,

das ist wirklich herrlich hier! Sehr konstruktive Ratschläge, auch bei kleinen "Dummheiten" des Fragestellers, das erlebt man (leider) nicht in allen Foren - insbesondere in vielen Photographie-Foren - so. Vielen Dank!



Zitat von Brauwolf, am 28.7.2014 um 16:46

nur hast du bei der gewählten Kombination dreimal Versandkosten an der Backe.


Genauer gesagt sogar 4 mal, der Thermoport wird über amazon kommen, habe da noch einige Gutscheine... Werde dahingehend aber evtl nochmal optimieren.



Zitat von Brauwolf, am 28.7.2014 um 16:46

und das Plastepaddel (40cm, 58g) ist eigentlich nuir zum Angucken. Das "Maischepaddel" von HuM ist zwar auch nur ein Kochlöffel, aber 70cm ehrliches Holz


Ok, das Plaste-Paddel ist gestrichen, werde einen Holzlöffel nehmen. Vielleicht baue ich mir aber auch das Paddel von "besser bier brauen", wobei ich ja ein Rührwerk habe, da reicht dann wohl ein Löffel für evtl Kombirasten und u.U. fürs Einmaischen...




Zitat von Parga, am 28.7.2014 um 18:49

Das Hopfenstopfen brauchst du für den Anfang nicht. Erst wenn du India Pale Ale und Co braust.


Darauf soll's schnellstmöglich hinauslaufen; daher die Säckchen, was man hat, hat man...



Zitat von Parga, am 28.7.2014 um 18:49

Vergiss den Messfehler mit dem Alkohol bei dem Refraktometer nicht, sonst hol dir noch ne Spindel.


Hab' ich auf dem Zettel, da gibt's ja nette Tools.




Zitat von Bronkhorst, am 28.7.2014 um 21:30

Die Vorderwürze kühlt während des Maischens ordentlich ab und der NG braucht trotzdem länger als die Läuterruhe um auf 78°C zu kommen.


Ist es denn von signifikantem Nachteil, wenn die Läuterruhe etwas länger dauert? Gut, es dauert länger bis zum Kochen, schon klar, aber gibt's da weitere Einschränkungen bzw. Auswirkungen auf die Bierqualität?



Zitat von Bronkhorst, am 28.7.2014 um 21:30

Würde man direkt in die Sudpfanne läutern, könnte man schon ab spätestens, eher früher, der Hälfte wieder aufheizen.

Ich werde meine Anlage dahingehend erweitern, den NG parallel zum Maischen erwärmen zu können und die Vorderwürze gleich in die Sudpfanne zu läutern.


Über kurz oder lang werde ich dahingehend auch optimieren, habe hier verstanden, dass das durchaus Sinn macht. Eine 1,5 KW Kochplatte mit 20 Liter Topf sollte da jawohl ausreichend sein... Oder eben ein Billo-Einkocher, wenn mir einer über den Weg läuft ;)


Nochmal vielen Dank und beste Grüße, Jan
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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 09:07  

Zitat von JanN, am 29.7.2014 um 08:39


Über kurz oder lang werde ich dahingehend auch optimieren, habe hier verstanden, dass das durchaus Sinn macht. Eine 1,5 KW Kochplatte mit 20 Liter Topf sollte da jawohl ausreichend sein... Oder eben ein Billo-Einkocher, wenn mir einer über den Weg läuft ;)


Nochmal vielen Dank und beste Grüße, Jan


Genau, tut es - bei mir :-) Der 20l-Topf ist ne feine Sache, den kann man auch anders mal nutzen, wenn man mal n großen Eintopf für 10 Leute machen will :-) - und so ne Kochplatte bekommste für 20€ ... Hat den Riesenvorteil, dass man den NG in aller Ruhe parallel Stück für Stück erhitzen kann; nur die Zeit nicht unterschätzen - braucht trotzdem ne Weile bis das auf 78 Grad ist. Unbedingt mit WW ausm Hahn aufsetzen ... Hätte ich heute die Wahl würd ich schauen ob ich nicht 1,8kw bekomme.

Auf meiner Liste steht übrigens noch n ordentlicher 15l Edelstahleimer für den Weg zwischen Küche und Braustätte (was bei mir im Freien ist wg. Geruch).
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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 09:31  

Zitat von chromosome, am 29.7.2014 um 09:07

Der 20l-Topf ist ne feine Sache


Dabei fällt mir auf, dass ich unsere Küche noch gar nicht durchforstet habe; große Töpfe sind ja da, die Frage ist: wie groß...


Gruß, Jan
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Brauwolf
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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 09:39  

Zitat:
Genauer gesagt sogar 4 mal, der Thermoport wird über amazon kommen, habe da noch einige Gutscheine... Werde dahingehend aber evtl nochmal optimieren.

Wenn du noch amazon Gutscheine verbrennen musst, würde ich die in Braubücher investieren, der Kling ist so auf dem Stand des vorigen Jahrtausends.
Den Thermoport kriegst du beim catering portal direkt für 10€ günstiger.

Cheers, Ruthard


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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 09:54  
Hallo Jan,

ich bin auch in der Einkocherklasse unterwegs. Zum Thema Abmaischen, Läutern Aufheizen gehe ich wie folgt vor.

Gemaischt wird im ca 30L Einkocher mit 2KW, dieser schafft 1° C in ca. 60 - 90 Sekunden (natürlich mit einer billigen Isomatte gedämmt). Dann maische ich in ein aufgeflextes 30L Keg inkl. Bodenablauf ab (was bei dir dann der TP übernimmt) während der Läuterruhe mache ich "schnell" den Einkocher sauber, fülle das Nachgusswasser aus dem warmen Kran nach und erhitze dieses im Maischekessel (Einkocher mit 2KW) unter Zuhilfenahme eines 2KW Tauchsieders in ca. 15 - 20 Min auf 78 Grad. Diese Zeit ist für mich als Läuterruhe ausreichend und ich kann ggf. schon mal etwas Würze zum klar werden vorlaufen lassen.
Abgeläutert wird dann in einen 33 L Kunststoffeimer/Hobbock und von da aus Pumpe ich es wieder in den Einkocher wo ich die Würze wieder mittels der Kombination Einkocher + 2KW Tauchsieder zum kochen bringe.

Ich habe aber keine Bedenken, dass du das mit dem Ablauf hinbekommst; du bist ja schon gut vorbereitet!

Grüße Dominik
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JanN
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red_folder.gif erstellt am: 29.7.2014 um 10:01  
Hallo Ruthard,



Zitat von Brauwolf, am 29.7.2014 um 09:39

Den Thermoport kriegst du beim catering portal direkt für 10€ günstiger.



Naja, wenn ich den über die Bucht bei Catering-portal beziehe, gehe ich bei 84,85 inkl. Versand aus. Im großen Fluss zahle ich 86,85, die 2 Euro machen den Braten nun nicht fett und ich spare erstmal an Barem.

Trotzdem Danke für den Tipp!



Zitat von Brauwolf, am 29.7.2014 um 09:39

der Kling ist so auf dem Stand des vorigen Jahrtausends.


Aha, das klang aber bei meinen Recherchen doch anders, auch in den Rezensionen, die ich so gelesen habe. Ich finde ihn überaus verständlich und gut lesbar geschrieben und die Welt des Bierbrauesn wird sich in den letzten 14 Jahren ja nicht komplett gedreht haben, oder? Ein bißchen Basiswissen ist ja via Internetrecherche und Bierbrau-Seminar durchaus auch vorhanden.

Welche Literatur würdest Du mir denn empfehlen?

Soll ja schließlich nicht mein letztes Buch zu dem Thema sein (ich nutze grundsätzlich gern mehrere Quellen um mich ausführlich zu informieren und Informationen nicht als gegeben hinzunehmen, sondern ggf. kritisch hinterfragen zu können).


Wiederum Danke und viele Grüße, Jan
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Wie ist dein Refraktometer aus Fernost, empfehlenswert?
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