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Autor: Betreff: Leerer Inhalt des Gäreimers
Junior Member
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Beiträge: 17
Registriert: 20.8.2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 08:50  
Hallo zusammen

Im Voraus vielen Dank für die vielen nützlichen Antworten auf die bisherigen Fragen. Das Forum und Ihr seid echt super!

Eine Frage zum Gären quält mich noch. Es geht um die Füllmenge und den vergleibenen Rest (Luft) im Eimer. Kann ich z.B. einen 30l-Gärtank nur mit 10l befüllen - und zwar ohne Konsequenzen? Oder empfehlt ihr dann lieber ein 15l-Gefäss?
Und dann weiter die Frage, kann oder soll ich möglichst voll befüllen oder empfiehlt es sich genau für die Arbeit der Hefe, sagen wir mal einen Drittel etwa immer leer zu haben?
Was sind eure Erfahrungen?

Ich braue sowohl ober - als auch untergärig.

Gruss
Andreas
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Posting Freak
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Ursus007
Beiträge: 742
Registriert: 7.8.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 09:14  
Natürlich kannst Du einen 30l-Eimer nur zu einem Drittel füllen. Da hast Du genügend Reserve nach oben. Ich meine, schon Beiträge gelesen zu haben, worin über Kräusen im Volumen des Sudes geschrieben wurde. Da bist Du auf der sicheren Seite. Immer genügend Kopfraum einplanen (mind. 1/3 als Faustregel).

Und wenn man berechnet (hab ich mal irgendwo hier), dass ein (umgerechnet) 10l-Sud entsprechend über 200l gasformiges CO2 erzeugt, ist auch der Kopfraum des größeren Eimers bald voll damit und die leichtere Luft am Gärspund rausgedrückt.

Ursus

Edit: Berechnung hier: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread &tid=22568&page=2, Antwort 42


[Editiert am 28.8.2014 um 09:19 von Ursus007]



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Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mach ich der Königin ein Kind.
Profil anzeigen Antwort 1
Member
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Beiträge: 93
Registriert: 5.6.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 10:10  
Hallo und willkommen,
wie hoch die Füllhöhe in einem Gärbottich ist spielt zumindest nach unten hin keine Rolle! Du hast den Deckel auf dem Gäreimer ja drauf um ungebetene Gäste von außen zu vermeiden und nicht um den Eimer möglichst voll zu bekommen.
Eine Co2-Schutzschicht entsteht so wie so direkt über den Kräusen.
In Brauereien wird beispielsweise auch noch teilweise in offenen Gärbottichen vergoren die auch "nur" durch die gebildete Co2-Schicht der Gärung vom Sauerstoff geschützt sind.

Wenn du untergärig vergärst, kannst das Gärgefäß gut zu 80-85% Höhe füllen. Vorrausgesetzt du kannst relativ genau die niederen Temp. halten.
Bei obergärig reicht mitunter die Hälfte des Gäreimers nicht aus um der Hefe den Weg durch den Gärspund zu verwehren.
Alles immer abhängig von der Anstelltemperatur der Würze und der Hefemenge!

Grüßle Andy


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Fünf Bier sin au ä Schnitzel, un donn hesch erschd no nix 'drunke!
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Posting Freak
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gulp
Beiträge: 3937
Registriert: 20.7.2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 11:00  
Alles ist möglich:


50l im 100l Gäreimer.

Gruß
Peter


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Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier.
Profil anzeigen Homepage besuchen Antwort 3
Junior Member
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Beiträge: 17
Registriert: 20.8.2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 13:41  
Sehr gut, danke. Dann bin ich ja beruhigt.
Profil anzeigen Antwort 4
Senior Member
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Liselottevonderpfalz
Beiträge: 134
Registriert: 31.7.2012
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 28.8.2014 um 15:01  
Ich kann bei allem zustimmen, würde aber noch diese Prinzipielle Überlegung anführen:

Die Geometrie des Gärbehälters kann Auswirkungen auf den Geschmack haben, z.B. Esterprodukion.
Wenn also 10L in einem "zu großen" Behälter mit niedriger Füllhöhe liegen, haben sie z.B. mehr Kontakt zum Hefebodensatz und weniger Druck auf der Hefe, größere Verdunstungsoberfläche etc.
Auch die Temperatur wird sich geringfügig anders verhalten, je nach dem wie du kühlst.
Muss kein großer Effekt sein, könnte aber schon einen schmeckbaren Unterschied machen.

grüße, Jakob
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