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Autor: Betreff: 30l Speidel - Sitzt der Abfüllhahn zu tief?
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Wintermute
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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 14:10  
Heute kam endlich meine Bierspindel und ich wollte daher mein fast fertiges Heavy Ale von Muntons spindeln. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass der Hahn am Fass dermaßen tief sitzt, dass sich sofort abgelagerte Hefe dort mit hinaus zieht.
Das liegt doch eigentlich nicht in meinem Sinne, oder? Soll ich das Bier lieber per Schlauch oben durch die große Öffnung abzapfen?
Bin gerade etwas ratlos. Falls das schonmal diskutiert wurde, wäre ich für einen Verweis auf einen anderen Thread sehr dankbar.


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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 14:19  
Moin :)

Die meisten Hefen (OG) neigen zur Ausbildung eines mehr oder minder dichten Sedimentes. Obehalb dieser Schicht finden zwangsläufig noch in der Schwebe befindliche Hefezellen. Die kommen dann auch noch mit in die Nachgärung in die Flasche oder ins Fass, spielen bei der Nachgärung eine Rolle, nach hinreichend langer Reifung aber bezüglich der Klärung kaum mehr eine Geige, da sie sich gleichfalls am Boden absetzen.

Ich würde mir daher keinen zu dicken Kopf machen :)

Greets Udo


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Wintermute
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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 14:50  
Danke, das beruhigt mich. Hatte vorher nur einen Gäreimer von kwik und da saß der Hahn wohl etwas höher.


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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 14:56  
Udo meint wohl, dass das Hefesediment so zäh sein kann dass allenfalls die Hefe direkt vor dem Hahn mitgezogen wird.
Hast du die möglichkeit in ein zweites Gärfass umzuschlauchen vor dem Abfüllen.
Dann würde sich dieser kleine Teil auf die gesamte Menge verteilen und nicht in den ersten 3-4 Flaschen landen.

Greetz Andy


[Editiert am 27.9.2014 um 14:56 von Brauling]



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RichardPickman
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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 15:50  
Guten Tag und so.

Ich nutze auch ein 30L Speidel Gärfass und ich finde ebenfalls, dass der Auslass viel zu weit unten angesetzt ist. Ebenfalls setzt sich der Hahn gerne mal zu.

Früher habe ich auch direkt aus dem Fass in die Flasche gefüllt und dadurch teilweise mehr als einen cm Sediment pro Flasche.

Seit ich in ein anderes Behältnis umschlauche, hat sich das Sediment mindestens um die Hälfte reduziert und die Biere werden generell klarer. Ich empfehle dir einen zweiten Gäreimer sowie einen Heber zu besorgen. Gibt es beides für kleines Geld bei einschlägigen Online-Shops und die Investition lohnt sich am Anfang.
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red_folder.gif erstellt am: 27.9.2014 um 16:46  

Zitat von Brauling, am 27.9.2014 um 14:56
Udo meint wohl, dass das Hefesediment so zäh sein kann dass allenfalls die Hefe direkt vor dem Hahn mitgezogen wird.
Hast du die möglichkeit in ein zweites Gärfass umzuschlauchen vor dem Abfüllen.
Dann würde sich dieser kleine Teil auf die gesamte Menge verteilen und nicht in den ersten 3-4 Flaschen landen.

Greetz Andy


Moin :)

So in Etwa, Andy.
Ich kenne das Speidel-Fass nicht persönlich. Aber ich gehe davon aus, das bauartbedingt noch immer eine Höhe von rund 20mm über Grund gegeben sein dürften. Damit saugt man dann wohl vorzugsweise das lockere Obersediment an, während der dichtere Teil des Sediments liegen bleibt.
Und natürlich - sorry, mein Fehler :redhead: - bin ich in Gedanken an dem Punkt, dass das Jungbier vor dem Abfüllen nochmals auf die Speise umgeschlaucht und somit der Hefanteil nochmals deutlich reduziert wird.

Greets Udo


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Wintermute
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 13:29  
Danke für eure Tips.
Umfüllen kann ich momentan noch nicht, habe nur das große Fass und einen kleinen Gäreimer. Ich werde es dann wohl riskieren müssen, Ablagerungen mit in die ersten paar Flaschen zu ziehen. Habe heute noch mal gaaaanz vorsichtig Bier für die Spindel abgezapft und da schien mir schon weniger mit rausgekommen zu sein.

Dann kommt noch ein Fass auf meine Einkaufsliste... :)


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RichardPickman
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 13:42  
Du musst nicht direkt ein zweites Speidel Fass besorgen. So ein Gäreimer, wie ihn HuM oder andere Händler anbieten, reicht vollkommen aus. Dazu dann noch ein Bierheber, mit welchem man das Bier überhalb der Hefe abschlauchen kann. So kommt man vielleicht auf etwas mehr als 30 Euro.

Glaub uns. Umschlauchen lohnt sich ungemein. Zwar kann dies schlecht sedimentierende Hefe auch nicht ausgleichen, ist aber allemal besser als jedesmal einen Brocken Sediment in der Flasche zu haben.
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 20:34  
Nach einigem Überlegen hab ich es auch verstanden. Klar, ich kann ja erstmal den Eimer per Schlauch füllen, leere den dann per Abfüllröhrchen in Flaschen und ziehe dann den Rest vom Fass ab. Meine Güte, ich stand echt auf dem Schlauch heute... :)
Morgen sollte es damit losgehen können.


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litschauer
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red_folder.gif erstellt am: 28.9.2014 um 22:56  
Habe auch das Faesschen. Einmal volle pulle aufdrehen und was rauskommt wegschuetten. sind ca. 100 ml und es geht dann.
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 06:48  
Das werde ich versuchen, wenn ich mich mit dem Schlauch zu blöd anstelle. Durchaus möglich.


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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 10:05  
Gerade die Muntons-Hefe sedimentiert sehr kompakt, das sieht fast aus wie ein Pizzateig. Ich hatte kein Problem damit beim Abfüllen direkt aus dem Speidelfass.

Gruß

Don


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Wintermute
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red_folder.gif erstellt am: 29.9.2014 um 10:33  
Ich habe hier die S-04 benutzt; die mitgelieferte Hefe war bei meinem ersten Bierkit von kwik vor ein paar Monaten scheinbar nicht so dolle. Mit Muntons habe ich ansonsten noch keine Erfahrung.


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