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Autor: Betreff: Seltsamer Geschmack
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 12:07  
Hallo...

Ich habe vor ungefähr vier Jahren mit dem Maischebrauen angefangen und meine ersten Biere waren auch echt gut. Nach einiger Zeit aber habe ich in meinem Bier immer einen seltsamen Geschmack und so verlor ich auch etwas die Lust am Brauen. Irgendwie medizinisch, halt einfach komisch. Ich hab auch schon in diversen Forumsbeiträgen gelesen, dass ich nicht alleine da stehe mit meinem Problem! Allerdings waren die Lösungsvorschläge nicht wirklich zufriedenstellend für mich.
Ich braue im Einkochtopf, läutere durch einen Panzerschlauch (Suche immernoch nach einer guten und günstigen Läutermethode) in einem Plastikeimer und vergäre in einem Gärfass aus Plastik. Ich habe auch schon so manche Fehlerquelle im Brauvorgang ausgemacht. Was könnte denn die Ursache sein?

-Altes Malz (Ungeschrotet im Sack seit 1 Jahr bei ca. 15°C)
-Hauptsächlich Wiener Malz als Schüttung (kann ich mir aber nicht vorstellen)
-Alter Hopfen (Tiefgekühlt)
-Oxidation beim Läutern (Ich lass die Würze einfach durch einen Hahn ca. 70cm Tief in die Würzepfanne tropfen)
-Abkühlen der Würze über Nacht bei Zimmertemperatur
-Nicht wirklich desinfizierbarer Gärbottich
-Lange Dauer, bis Hefe ankommt

Hab leider keine Ahnung wie oxidiertes Bier schmeckt. Hoffe darauf, dass es wohl daran liegt!
Bei meinem nächsten Brauversuch kommende Woche, werde ich auf jeden Fall folgende Gegenmaßnahmen treffen:

-Frisches Malz
-Frischer Hopfen
-Würze beim läutern durch neuen Gartenschlauch in die Würzepfanne ableiten
-Schnelleres Abkühlen in einem Bach, oder in der Badewanne
-Neuen Gärbottich verwenden (Ausgedientes 50l Fass, leider ohne Hahn)

Ich hoffe das wird mal wieder was, ansonsten bin ich kurz vor dem Aufgeben!

bye Flo


[Editiert am 11.7.2009 um 12:15 von droddl]
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PaThos
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 12:29  
Hi Flo, ich denke diene Verbesserungen/Veränderungen sollten da schon was bringen. Schaden kann es auf jedenfall nicht.

An was es noch liegen könnte: Gärtemperatur. Was für Hefe nimmst du (obergärig oder untergärig) und bei welcher Temp vergärst du.

So Geschmacksfehler übers Internet zu beschreiben und zu beurteilen ist immer schwierig. Am Gärgefäss wirds aber m.E. nicht liegen.

Gruss
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droddl
Beiträge: 50
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 12:35  
Meistens habe ich untergärig gebraut. Die Temperatur lag dabei meist so zwischen 9°C und 15°C. Leider oft schwankend, da ich keinen Gärkühlschrank besitze. Kann mich allerdings auch daran erinnern, dass mein letztes Weizen auch diesen Geschmack hatte! Und das habe ich logischerweise obergärig und bei Zimmertemperatur (21°C) vergoren. Zum Einsatz kommt bei mir aber aus Prinzip nur Flüssighefe!

Hab nur echt schiss, dass es am Ende wieder so schmeckt und ich den Sud wieder meiner Oma zum Trinken geben muss! ;) Die sagt nämlich: "Schmeckt schon komisch, aber ich trink's gerne" ^^


[Editiert am 11.7.2009 um 12:37 von droddl]
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 12:47  
Hi, droddl

Deine Gegenmaßnahmen sind schon sehr gut. Eventuell könnte es noch am Wasser liegen. Habt ihr einen anderen Trinkwasserversorger(z.b neues Wasserwerk)? Die Wasserqualität ändert sich im Laufe des Jahres. Im Sommer wird oft stärker gechlort. Zu viel Chlor kann diesen Apothekergeschmack auslösen. Der Nitratgehalt ist oft sehr hoch wenn die Bauern alle düngen. Gesetzlich darf Nitrat nicht höher sein wie 50 mg/l, fürs Brauen ist das schon völlig ungeeignet.


____________________
"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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ZeroDome
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 13:06  

Zitat:
Zum Einsatz kommt bei mir aber aus Prinzip nur Flüssighefe!


Bei jedem Sud frische Hefe? Welche Menge? Einfach nur einen Wyeast Beutel aktiviert oder noch zusätzlich hochgezogen?
Und wielange dauert das ankommen der Hefe in etwa bei dir?
Am abkühlen kann es eigentlich nicht liegen, ich lasse über Nacht abkühlen und habe keine komischen Geschmäcker ala Medizin feststellen können. - aber Versuch es trotzdem mal.

lg Dominic


____________________
Viele Grüße
Dominic
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gillemann
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 13:20  
Moin Flo,

"irgendwie medizinisch" kommt mir bekannt vor - ich hatte das gleiche Problem und es Apotheken-Flavour genannt.

Bei mir lag es vermutlich am Reinigen. Seitdem ich alle Teile jedes Mal komplett auseinander baue und den Plastikgärbottich längere Zeit und mehrfach in Sauerstoffreiniger eingeweicht und geschrubbt hatte, tritt das Problem nicht mehr auf. Hinzu kommt, dass ich es (anders als letztes Jahr) zur jetzigen Jahreszeit nicht mehr wage ohne Kühlung im Keller zu vergären - ein Kühlschrank muss her!

Gruß,

gillemann.
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 13:36  
Erstmal Danke für eure zahlreichen Beiträge und jetzt zu euren Tipps:

@flying: Also am Wasser kanns eigentlich nicht liegen, wir haben hier im Frankenwald so ziemlich das beste Leitungswasser in Deutschland! Soweit ich weiß, wird da nix gechlort!

@ZeroDome: Jupp! Jeder Sud mit frischer Hefe von Wyeast. Manchmal hochgezogen, manchmal direkt aus dem Beutel! Die letzten Male hat's schon mal ein paar Tage gedauert, bis die Hefe angekommen ist. Kann's daran liegen? Warum?

@gillemann: Also gereinigt hab ich eigentlich immer alles! Mit Oxiclean und später dann mit Backpulver (kann's vielleicht daran liegen?) Und untergärig brau ich nur im Winter! Nächste Woche wird's ne Almtaler Hefeweiße.

Ich werde auf jeden Fall mal alle Gerätschaften ordentlich schrubben! Welche Mittelchen könnt ihr denn empfehlen, die man auch im Supermarkt bekommt! Will nicht extra deswegen nochmal bestellen!

bye Flo
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MetUndBierDasRatIchDir
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 20:18  
Wenn ich noch einwerfen darf und noch nicht esagt wurde:
Der medizinische Geschmack kann auch von Fremdhefen kommen. Mit einer guten Reinigung Lauge, Säure, Desi, Wasser müsste das Thema aber auch gegessen sein.
Viel Erfolg aufjeden Fall und den Kopf nicht hängen lassen.
Allzeit Gut Sud
Andy


____________________
ach ja!!!
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ZeroDome
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red_folder.gif erstellt am: 11.7.2009 um 23:18  

Zitat:
Wenn ich noch einwerfen darf und noch nicht esagt wurde:
Der medizinische Geschmack kann auch von Fremdhefen kommen.


Was dann an der verwendeten Hefemenge liegen kann (zu wenig). Also evtl. auch mal länger herführen. Würzebelüftung ist einem schnellen angären auch hilfreich. Ein paar Tage Angärzeit ist eigentlich zu lange - mehr als 24 Stunden find ich schon kritisch.
Die letzten Sude von mir mit Trockenhefe waren nach wenigen Stunden am gären, da haben Fremdlinge kaum eine Chance.
Das obergärige Weizen was du brauen willst, sollte auf keinen Fall mehrere Tage zum angären benötigen.

lg Dominic


[Editiert am 11.7.2009 um 23:18 von ZeroDome]



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Viele Grüße
Dominic
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2009 um 10:01  
Aaalso...

ich geb euch mal die Analyse unseres Trinkwassers! Kenn mich da nicht wirklich aus, was für's Brauen geeignet ist! Falls am Wasser irgendwas nicht stimmen sollte, bitte auch eventuelle Gegenmaßnahmen mit reinschreiben! Danke nochmal für Eure Hilfe bis jetzt! ;)
Die Werte sind vom Februar 2009. Alles was ich für wichtig erachte habe ich kursiv gesetzt!

Physisch-Chemische Parameter

Temperatur (Labor) °C 18,0
Temperatur (vor Ort) °C 3,6
Leitfähigkeit bei 20 °C (vor Ort) yS/cm 234
Leitfähigkeit bei 20°C (Labor) yS/cm 230
Leitfähigkeit bei 25°C (Labor) yS/cm 257
pH-Wert (Labor) 8,09
pH-Wert (vor Ort) 8,26
SAK 436 nm (Färbung, quant.) <0,1

Kationen

Trübung (Labor) NTU 0,02
Calcium (Ca) mg/l 39,8
Magnesium (Mg) mg/l 3,1
Natrium (Na) mg/l 8,5
Kalium (K) mg/l <1,0
Ammonium (NH4) mg/l 0,01

Anionen

Säurekapazität bis pH 4,3 mmol/l 1,75
Chlorid (Cl) mg/l 11,2
Sulfat (SO4) mg/l 20,5
Nitrat (NO3) mg/l 5,8
Nitrit (NO2) mg/l <0,02

Summaische parameter

TOC mg/l 1,3

Anorganische Bestandteile

Eisen (Fe) mg/l <0,005
Mangan (Mn) mg/l <0,005
Aluminium (Al) mg/l 0,06

Gasförmige Komponenten

Basekapazität bis pH 8,2 mmol/l 0,02
Sauerstoff (O2) gelöst mg/l 11,0

Berechnete Werte

Gesamthärte °dH 6,3
Summe Erdalkalien mmol/l 1,12
Gesamthärte (als Calciumcarbonat) mmol/l 1,12
Härtebereich weich
Carbonathärte °dH 4,9
Gesamtmineralisation (berechnet) mg/l 196
pH-Wert (berechnet) 8,02
pH-Wert n. Carbonatsätt. (pHC) 8,12
Sättigungs-pH (n.Langelier,pHL) 8,13
Delta-pH-Wert: pH(ber.) - pHC -0,10
Sättigungsindex -0,11
Kohlenstoffdioxid, gelöst mg/l 2
Kohlenstoffdioxid, zugehörig mg/l 1
Calcitlösekapazität (CaCO3) mg/l 1
Pufferungsintensität mmol/l 0,13
Kationenquotient 0,18
Kupferquotient S 8,18
Lochkorrosionsquotient S1 0,48
Zinkgerieselquotient S2 7,97

So! Und jetzt seid ihr dran! ;)
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tauroplu
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2009 um 10:23  
Hallo,

nee, jetzt bist Du dran... ;)
Gehe mal mit den entsprechenden Werten in den tollen fabier Rechner (links unten), damit erhälst Du alle wichtigen Informationen über Art und Umfang der Säuerung.

Für mich sehen die Werte als absolut gut zum brauen geeignet aus.

Gruß
Michael


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„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2009 um 10:35  
Coole Seite, aber woher weiß ich, welche Restalkalität ich mir wünsche? ;)
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tauroplu
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red_folder.gif erstellt am: 13.7.2009 um 10:57  
Hi,

yepp! Das ist eine absolut berechtigte Frage! Das hängt davon ab, was Du brauen willst.
Hanghofer empfiehlt bei dunklen Bieren eine RA<10, bei hellen Bieren eine von <5 und für Pils wird i.a. eine RA von 0 empfohlen.

Gruß
Michael


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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 06:23  
Sodala!

Heute ist Brautag! Hab gerade angefangen und raste bei 43°C. Wenn's wieder nix wird, geb' ich glaub ich auf! ;)

Kann der Geschmack vielleicht auch von den Flaschen gekommen sein? Glaube ich zwar kaum, da wirklich jedes Bier so geschmeckt hat und ich auch in verschiedene Gefäße abgefüllt hatte!

Ich denke es lag an der langen Zeit, die meine Hefe gebraucht hat um anzukommen! Und an der Oxidation während des Läuterns. Kann mir vielleicht mal jemand den Oxidationsgeschmack beschreiben?

Falls unhygienisch gearbeitet wurde, müsste das Bier doch eigentlich eher Sauer werden, oder?

bye Flo
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 06:51  
Ich brech gleich zamm!!!

Mein Einkochautomat hat wieder seine Macke bei 49°C auszuschalten! Hat er die letzten Sude NIE gemacht! Eigentlich nur mal am Anfang! Ich könnte !$=§)""§!!! :mad: :mad: :mad: Bin schon am Überlegen, ob ich auf Bottichmaischen wechsel! Mal sehen!

bye Flo
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tauroplu
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 07:33  
Hi, Flo,

Mensch, Du bist wirklich zu bedauern...versuche doch mal einen Ventilator vor das untere Teil des Einkochers zu stellen. Bei mir hat das mal funktioniert, als der EK beim Hopfenkochen plötzlich ausgeschaltet hat.

EDIT: Ach ja, ich glaube nicht, daß es an der Sauerstoffaufnahme während des Läuterns liegt. Oxidationsgeschmack ist schwer zu beschreiben, irgendwie so ein dumpfer fremdartiger Geschmackseindruck. Habe eben gelesen, daß es für dieses off-flavor nicht mal eine Referenz-Leitsubstanz gibt, das stützt die Tatsache, daß es offensichtlich ein schwer zu charakterisierender sensorischer Eindruck ist.

Und ja, bei Fremdinfektion ist eher ein saurer Geschmack (Essig- oder Milchsäure) zu erwarten.

Viel Erfolg!

Gruß
Michael


[Editiert am 17.7.2009 um 08:21 von tauroplu]



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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 08:27  
erst klappts, dann bei 62°C - BITSCH - haut's das teil wieder raus! mann!!!!!

Immerhin schon mal bis zur Maltoserast! Jetzt 30min Pause, dann weitersehen!

bye flo
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 09:58  
Meine ersten beiden Sude liefen dank Überhitzungsschutz auch mit mehreren Unterbrechungen, wir haben die Maische dann im Gärbehälter zwischengelagert und beim ersten mal sogar den Einkocher umgetauscht.
Das volle Chaos eben.
Dann hat ein Bekannter das Teil aufgeschraubt und den Überhitzungsschutz ausgebaut, ich war nicht dabei und weiß daher auch nicht genau, was er gemacht hat.
Der Thermostat funktioniert jedenfalls noch und seither ist Ruhe.

Stefan
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 10:20  
Also nach diesem Brautag wird der Kocher erstmal auseinandergeschraubt! :mad:

Nach der Maltoserast hat alles geklappt, allerdings mit Ventilator! Danke für den Tipp!

Bin jetzt beim Läutern angekommen! Mein neuer Panzerschlauch funktioniert viiiiiiiiiiiiiiiel besser, als das alte Teil!

Allerding weiss ich nicht woran es gelegen haben könnte, sollte das Bier diesmal schmecken, denn ich habe nix wirklich anders gemacht!

Ich tippe immernoch auf das laaaaaaaaangsame ankommen der Hefe und das Vergären von über eine Woche beim Weizen und über 2 Wochen bei nem Hellen Bier!

Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt! ;)

bye Flo
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marvin
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 12:07  
Hallo Flo,

Zitat:
hat wieder seine Macke bei 49°C auszuschalten!
dann bei 62°C - BITSCH - haut's das teil wieder raus


dafür ist eine zusätzliche Temperatursicherung verantwortlich die das Überhitzen bei leerem Bottich verhindern soll.
Speziell zu Beginn des Maischens, wenn die Maische noch dickflüssig ist, gibt es einen Hitzestau über der Platte, der dann dazu führt, dass diese Sicherung ausgelöst wird.
Nach ca. 30 sec. bis 1 Minute heizt der Kessel dann wieder weiter bis die Sicherung erneut auslöst.

Wenn du etwas elektrisches Wissen hast, kannst du den Themoschalter leicht überbrücken, wenn nicht, Finger weglassen u. kräftiger rühren.

Gruß

Marvin


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Dringe ma oiner?? Alla guuud!
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 17.7.2009 um 13:24  
Danke für die Tipps! Aber mein elektrisches Wissen hält sich eher in Grenzen! Hat ja doch noch geklappt!

So! Bin jetzt erstmal fertig! Nur noch Würze abkühlen lassen und mit Hefe anstellen!

Hefe hab ich mit etwas Würze gefüttert. Die ist auch schon kräftig am Blubbern! Bin nur noch am überlegen, ob ich nicht mal grün schlauchen sollte, anstatt mit Speise zu carbonatisieren. Kann's vielleicht auch daran liegen? Wenn die Speise bis zu 3 Wochen im Kühlschrank liegt...

bye Flo
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 18.7.2009 um 14:05  
Die Spannung steigt!

Heute Morgen um 8 die Hefe zugegeben! Das Gläschen mit dem Hefeansatz hatte zwar schon nachgelassen zu gären, aber sehr lecker gerochen! Macht mir schon mal Hoffnung! Jetzt warte ich auf's Ankommen. Hab das Gärfass zwei mal kräftig durchgeschüttelt!

Und ich werde zum ersten Mal grün schlauchen! Hab allerdings nur das Problem, dass entwerder meine Spindel zu groß ist, oder mein Messzylinder zu klein! Schaff nur ne Anzeige bis 3°. Wird also etwas problematisch werden mit der schnellvergärungsprobe!

Naja, dann muss ich halt die Flaschen entlüften oder Zucker zugeben. Obwohl mir Zucker schon sehr widerstrebt!

Falls der Thread abschweift (Ist jetzt ja schon fast ein Braubericht), dann bitte ich doch einen Moderator ihn zu verschieben! Aber dann auch den Titel ändern :) !

bye Flo
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flinsstone
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red_folder.gif erstellt am: 18.7.2009 um 15:16  
Hallo Flo,
Zitat:
Kann's vielleicht auch daran liegen? Wenn die Speise bis zu 3 Wochen im Kühlschrank liegt...

Falls du die Speise so lange im Kühlschrank lagerst, dann mußt du sie unbedingt vor dem Zugeben aufkochen. Andere Möglichkeit wäre die Speise gleich nach der Entnahme einfrieren.
LG Manfred
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droddl
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red_folder.gif erstellt am: 23.7.2009 um 06:38  
Heyho...

Hab vor 3 Tagen mal testweise 3 Flaschen abgefüllt! Hat ganz schön geschäumt gestern, deshalb werde ich wohl heute abfüllen. Gestern Abend dann der Test: Flasche kurz ins Gefrierfach, dann eingeschenkt. Wenig Kohlensäure, was aber wohl an den nur 2 Tagen Nachgärung liegen wird, aber was soll ich sgen! ES SCHMECKT! Kein muffeliger, medizinischer Geschmack! YEAH!

An was es gelegen haben könnte, weiss ich aber immernoch nicht. Geändert hab ich nur folgendes: Alles mit Spülmittel (Neutralreiniger) gereinigt, aber nicht wirklich porentief ;), Neuen Panzerschlauch, was das Läutern deutlich beschleunigte und ich hab frische Hefe verwendet, die bereits nach 12 Stunden ankam!

bye Flo
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