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Autor: Betreff: Hilfe! Brennesselbier Gärt nicht
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:31  
Hallo liebes Forum!
Vorab möchte ich erwähnen dass ich (noch) kein hobbybrauer bin, eher ein hobby Druide :D
In diesem Rahmen wollte ich die unvorstellbare Wirkung der Brennnessel als Bier genießen.
Deswegen hab ichs mir sehr einfach gemacht und ein Rezept im Internet gesucht und gefunden.

Ich rede jetzt nicht um den heißen Brei, nachdem ich mit allem fertig war, kochen etc.
habe ich wie beschrieben ins lau warme Wasser die Hefe getan und einen Tag ins warme gestellt (war ja nicht schwer ein warmes Plätzchen zu finde bei den Temperaturen..).
Am nächsten Tag geschaut, war keinerlei Aktivitäten der vergangenen Stunden zu sehen, also kein Schaum und nichts.
Als ich dann einmal gerührt habe, siehe da, die Hefe kommt zum vorschein die sich unten abgesetzt hat.

Ich habe mich sehr genau an das Rezept gehalten, bis auf Brennnessel Menge und anstatt braunen Rohrzucker habe ich braunen feinen Kandiszucker genommen.

Die Bierhefe hab ich in der Apotheke erworben.
Es ist eine Hefe namens "Resana".
Kann es sein dass sie das Problem ist, weil da steht "Inaktive Hefe" und "Nahrungsergänzung" drauf...ist die irgendwie behandelt und gärt deswegen nicht? Ich hatte gedacht Bierhefe ist Bierhefe...

Hier einmal der Link zur Hefe http://resanashop.de/de/diaetetika-resana/163-bierhefe-resa na.html

Und hier das Rezept welches ich benutzt habe http://www.brennesseltee.eu/brennesselbier/

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und freue mich auf eure Antworten :)

Liebe grüße.
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Phalanx
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:39  
Hallo Druide,

Zwei Grundlegende Probleme:
1. Das was du da angesetzt hast ist kein Bier (nicht im entfernetesten) - eher ein Brennessel- Löwenzahn- Ingwer-Weinchen
2. Die "Bierhefe" die du verwendet hast ist tote Brauereihefe, die als nahrungsergänzung gedacht ist also anstatt Vitamintabletten.
Wenn du Druiden-like aus deinem Brennesselsirup Alkohol machen willst musst du zumindest ein Päckchen Backhefe ofern. Reinzuchthefen wie sie beim Bierbrauen oder zum Weinmachen benutzt werden, wären natürlich besser geeignet, aber wohl eher Perlen vor die Säue... äh.. Brennesseln ;)

Wenn du dich ernsthaft für die Herstellung eines Biers mit Brenesselzusatz interssierst, wird dir hier sicher jemand behilflich sein :)


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flying
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:45  

Zitat:
Kann es sein dass sie das Problem ist, weil da steht "Inaktive Hefe" und "Nahrungsergänzung" drauf...ist die irgendwie behandelt und gärt deswegen nicht? Ich hatte gedacht Bierhefe ist Bierhefe...


Ja! Inaktiv = tot

Du hast jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder Du holst Dir eine Backhefe aus dem Supermarkt und gibts die zu. Das Ergebnis dürfte allerdings bescheiden ausfallen. Oder Du kaufst Dir 3-4 möglichst frische Flaschen Schneiderweisse original (5 sind vielleicht besser). Die trinkst Du aus ohne den Bodensatz aufzuschütteln. Den gibst Du mit ein bisschen Restbier in den Brennesselsud (von allen 5 Flaschen) Am Besten schnell, ehe er umkippt..

m.f.g
René


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Boern
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:52  

Zitat von flying, am 21.6.2013 um 12:45

Am Besten schnell, ehe er umkippt..



und ehe Du umkippst! ;)


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Besten Gruß
Börn

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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 13:17  
Danke für die schnellen Antworten!
Mal schauen wie ich das Zeug noch retten kann, aber für den Fall dass ich von vorne anfange, dass heisst anstatt des 1/3 EL meiner Nahrungsergänzung einfach dieselbe Menge normaler Backhefe?
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Phalanx
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 13:31  
Also zum Bierbrauen nimmt man 11 g Trockenhefe auf 20 - 30 L Würze.
Für meinen 6 L Met-Ansatz habe ich 2 g Trockenhefe genommen.
1/3 EL (wieviel auch immer das wiegen mag) sollten also für 2,5 L mit etwa 11%w/v Zucker schon eher mehr als zu wenig sein.


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Boern
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 13:40  
Hallo,

ich würde Dir zur Bierhefe raten, wie im Rezept angegeben. Geschmacklich ist das ein Riesenunterschied zur Brothefe.
Da es nur 2,5 Liter sind, werden ca. 2g reichen. Das mit der Schneiderweisse ist ein guter Tipp. Ist auf jeden Fall günstiger als eine Hefe im Netz zu besorgen und das Porto bezahlen zu müssen. Außerdem hast Du zumindest das Bier genossen, falls das mit dem Brennesselsud schief läuft.


Edit: Das Rezept ist übrigens ein bisschen riskant. Nach einem Tag in Flaschen abfüllen kann auch schief gehen. Die Hefe futtert den restlichen Zucker auf und produzert etwa 50/50 Alkohol und CO2. Wenn zu viel Restzucker vorhanden ist, hast Du die Brennesselsuppe im Gesicht und nicht im Glas. Besser ist es, so lange zu warten bis sich drei Tage nichts mehr im Eimer tut und dann pro Liter zwei Teelöffel Zucker in die Flasche geben. Damit bist Du auf der sicheren Seite.


[Editiert am 21.6.2013 um 15:21 von Boern]



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Besten Gruß
Börn

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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 13:59  

Zitat von Boern, am 21.6.2013 um 13:40
Hallo,

ich würde Dir zur Bierhefe raten, wie im Rezept angegeben. Geschmacklich ist das ein Riesenunterschied zur Brothefe.
Da es nur 2,5 Liter sind, werden ca. 2g reichen. Das mit der Schneiderweisse ist ein guter Tipp. Ist auf jeden Fall günstiger als eine Hefe im Netz zu besorgen und das Porto bezahlen zu müssen. Außerdem hast Du zumindest das Bier genossen, falls das mit dem Brennesselsud schief läuft.


Aber ich dachte die bierhefe ist tot, also nahrungsmittelergänzung, kann mir evtl mal einer einen Link posten welche Hefe für meine zwecke gut geeignet ist?
Lg
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 14:55  
Hallo,
du hattest inaktive Bierhefe (also nahrungsergänzungsmittel) erwischt. Normale Bierhefe ist schon lebending und wird von uns täglich zum Brauen eingesetzt.
Lebende Bierhefe wäre z.B. diese hier: Brewferm Blache

Wenn du eine kleine Brauerei (Gaststättenbrauerei oder so) bei dir in der Nähe hast, kannst du dort sicher auch mal nach einer "OBERgärigen Hefe" fragen.

Ansonsten geh wirklich in einen Supermarkt, kaufe dir 6 Flaschen Schneiderweisse, trinke das Bier OHNE den Bodensatz aufzuschütteln, lasse 50ml Bier in jeder Flasche zurück, schüttele damit den Bodensatz auf und schütte dann den Bodensatz mit dem Restbier in deinen Sud. In der Schneiderweisse ist nämlich auch noch lebende Bierhefe drin, die man zum Brauen verweden kann ;)
Aber es muss Schneiderweisse sein, bei den meisten anderen ist die Hefe nämlich auch durch kurzes Erhitzen nach der Gärung inaktiviert (Neusprech für getötet) worden.

Grüße,
Max


[Editiert am 21.6.2013 um 14:59 von braugnom]



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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 14:57  
Ein kleines Päckchen reicht dicke. Die z. B.


http://www.hobbybrauerversand.de/products/Hefe/Trockenhefen/o bergaerige-Trockenhefe/Brewferm-obergaerige-Trockenhefe-6-g.html


Leider kommen eben immer 5 € Versandkosten dazu. Deshalb lohnen sich Minibestellungen eigentlich nicht...


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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 15:00  
Du könntest mal lieb anfragen ob sie es dir in einem Umschlag als Brief schicken. Aber so oder so dürfte der Versand zu lange dauern und dein Sud kippen bevor die Hefe da ist. Ich kann auch hier nur noch mal die Schneiderweisse erwähnen ;)

@René,

ich hab's doch schon editiert ;)

Grüße,
Max


[Editiert am 21.6.2013 um 15:01 von braugnom]



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red_folder.gif erstellt am: 28.6.2013 um 14:27  
Cool es hat mit backhefe geklappt.
Schmeckt gar nicht verkehrt^^
Gibt es rezepte oder tipps wie ich ein "richtiges" brennesselbier machen kann?

Vielen dank fuer eure hilfe!
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red_folder.gif erstellt am: 28.6.2013 um 14:41  
Freut mich, dass dir dein Gebräu schmeckt :thumbup:


Zitat von flotzilla, am 28.6.2013 um 14:27

Gibt es rezepte oder tipps wie ich ein "richtiges" brennesselbier machen kann?

Dazu würde ich ein ganz normales Bier brauen (vorzugsweise ein schlankes PaleAle), mild gehopft und mit Brennesseln (evtl getrocknet) als Aromagabe 10 min vor Kochende. Vielleicht ist auch die Zugabe von getrockneten Brennesseln nach der Hauptgärung (also stopfen) Zielführend. Das müsste man ausprobieren, und könnte dazu evtl den Sud teilen und die Hälfte mit und die andere Hälfte ohne Stopfen abfüllen.
Eine Alternative wäre ein Brennensseltee (oder Kaltauszug) herzustellen und den nach der Hauptgärung zugeben. Möglichst konzentriert das ganze, um das Bier nicht unnötig zu verwäsern.

Das Problem wird sein, dass du um "richtiges" Bier herzustellen auch "richtig" brauen musst ;)

Edit mein: Hast du schonmal probiert gekauftes Bier mit Brennesseln zu aromatisieren? also Quasi ein "Brennensselradler" herzustellen? Damit man mal eine Ahnung hat wohin die Reise geht...


[Editiert am 28.6.2013 um 14:43 von Phalanx]



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flying
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red_folder.gif erstellt am: 28.6.2013 um 15:13  
mmmhhh...? Die Frage nach dem "richtigen Brennnesselbier" ist Ansichtssache. Hierzulande fallen solche Getränke unter Kräuter/Obstweine. In England ist es üblich, so etwas als Ale zu bezeichnen. Nettle-Ale oder auch das bekannte Ginger-Ale gehören dazu...


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red_folder.gif erstellt am: 28.6.2013 um 17:54  

Zitat von Phalanx, am 28.6.2013 um 14:41
Freut mich, dass dir dein Gebräu schmeckt :thumbup:


Zitat von flotzilla, am 28.6.2013 um 14:27

Gibt es rezepte oder tipps wie ich ein "richtiges" brennesselbier machen kann?

Dazu würde ich ein ganz normales Bier brauen (vorzugsweise ein schlankes PaleAle), mild gehopft und mit Brennesseln (evtl getrocknet) als Aromagabe 10 min vor Kochende. Vielleicht ist auch die Zugabe von getrockneten Brennesseln nach der Hauptgärung (also stopfen) Zielführend. Das müsste man ausprobieren, und könnte dazu evtl den Sud teilen und die Hälfte mit und die andere Hälfte ohne Stopfen abfüllen.
Eine Alternative wäre ein Brennensseltee (oder Kaltauszug) herzustellen und den nach der Hauptgärung zugeben. Möglichst konzentriert das ganze, um das Bier nicht unnötig zu verwäsern.

Das Problem wird sein, dass du um "richtiges" Bier herzustellen auch "richtig" brauen musst ;)

Edit mein: Hast du schonmal probiert gekauftes Bier mit Brennesseln zu aromatisieren? also Quasi ein "Brennensselradler" herzustellen? Damit man mal eine Ahnung hat wohin die Reise geht...


Da ich nur wenig verstanden habe muss ich wohl erstmal brauen lernen :D
Gibt es irgendwelche seiten oder brauanleitungen fuer anfaenger wo man in die marterie gefuehrt wird?
Hab beim googlen son starterset gefunden, mir anleitung.
Ist das was?
Oder gibt es auch andere varianten die heilige kunst des bier brauens zu lernen? :)
Lg
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 28.6.2013 um 18:50  
Wegen anfangen:
Als Bücherwurm habe ich mir zuerst den Kling und den Hanghofer beschafft und durchgelesen, dann wußte ich schon recht genau, was ich alles brauche.
Hagen Rudolph ist auch recht anfängertauglich, nur die Rezepte sind heillos überhopft, die muß man nachrechnen.
Maischsack klingt cool - ist er aber nicht. Ei n Läuterbottich aus einem 30l-Hobbock mit Einsteckpanzerschlauch ist rasch und günstig gemacht - wenn man auf Maische geht.

Mein Einstieg waren zwei Bierkits von Braupartner und dann gleich Malzextrakt mit Hopfenkochen im Einkocher.
Vollmaische dann erst später, aber es findet jeder seinen Weg... ;)

Uwe
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red_folder.gif erstellt am: 1.7.2013 um 16:27  
Hey ich werd mich mal in die marterie lesen :)
Aber nochmal zurueck zu meinem brennesselgesoeff,
Ich hab jetzt versuch 2 am start und weil ich nur noch 3 glasflaschen hatte mit henkel hab ich n liter in eine coca cola pet flaschr getan.
Hab etwas eingefuellt und dann die flasche eingedrueckt und deckel drauf. Schon nach 2 h war die einedrueckte beule weg, und heute nach 2tagen ist sie so unter druck das sie sogar etwas ausgedehnt ist. Jetzt sehe ich erst was fuer starke kraefte dahinter stecken. Muss ich angst haben dass ich glassplitter bomben gebaut habe? Und wird die pet flasche platzen?
Edit fragt noch ob ich die flaschen mal auf machen soll damit der druck entweicht, oder ist das unvorteilhaft?
Lg


[Editiert am 1.7.2013 um 16:30 von flotzilla]
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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 1.7.2013 um 16:35  
Edit hat recht. ;)

Flaschen entlüften ist allemal vorteilhafter, als Flaschen die dir um die Ohren fliegen (Glas oder PET, beide machen saugefährliche Splitter). Vorher am besten gut runterkühlen, sonst gibt es am Ende eine Riesen-Sauerei (ist jedenfalls bei Bier so der Fall).

Grüße


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red_folder.gif erstellt am: 1.7.2013 um 16:40  
Und wie mach ich das mit den henkel flaschen, wenn auf einmal soviel druck entweicht, kann da nix passieren?
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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 1.7.2013 um 16:46  
Das ist einfach:

Flasche auf ebene Fläche stellen, mit der einen Hand flach von oben fest auf den Verschluss drücken, mit dern anderen Hand den Bügelverschluss lösen. Dann die flache Hand langsam lockern, bis es "abzischt". Dann Bügelverschluss wieder befestigen.

Das Ganze im Abstand von ein paar Stunden mehrfach wiederholen.

Edit: du meinst doch mit "Henkelflaschen" normale Bügelverschlussflaschen, oder irre ich mich?


[Editiert am 1.7.2013 um 16:47 von DerDennis]



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red_folder.gif erstellt am: 1.7.2013 um 17:24  

Zitat von DerDennis, am 1.7.2013 um 16:46
Das ist einfach:

Flasche auf ebene Fläche stellen, mit der einen Hand flach von oben fest auf den Verschluss drücken, mit dern anderen Hand den Bügelverschluss lösen. Dann die flache Hand langsam lockern, bis es "abzischt". Dann Bügelverschluss wieder befestigen.

Das Ganze im Abstand von ein paar Stunden mehrfach wiederholen.

Edit: du meinst doch mit "Henkelflaschen" normale Bügelverschlussflaschen, oder irre ich mich?


Funtioniert super^^
Ja genau die mein ich, die plopp flaschen :D
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red_folder.gif erstellt am: 7.7.2013 um 13:54  
Und schonwieder etwas neues...
Jetzt ist mein gebraeu seid freitag fertig.
Habe donnerstag die deckel wieder draufgrmacht(vorher mit n stueck kuechenpapier und deckel oben drauf, damit der druck entweichen kann)
Heute deckel auf zum probiereb und trinken kommt da vom boden son schlamm an die oberflaeche und nach kurzer zeit wieder runter... ist das die fertige hefe oder schimmel?
Und warum kommt sie kurz hoch? Druck?

Vielen dank und liebe gruesse :)
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darkenemy
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red_folder.gif erstellt am: 7.7.2013 um 18:44  
Ich denke, dass das die von der Kohlensäure nach oben transportierte Hefe ist. Versuch doch mal, die Flasche wie beim Entlüften kurz unter Gegendruck (flache Hand) einmal Zisch machen zu lassen, kurz warten (Glas ausspülen, nochmal Pipi machen gehen...) und dann ganz öffnen. Das wirbelt dann auch nichts mehr auf. Durch den plötzlichen Druckabfall löst sich von unten CO2 (entbindet) und treibt damit die Hefe hoch.


[Editiert am 7.7.2013 um 18:44 von darkenemy]



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red_folder.gif erstellt am: 7.7.2013 um 19:04  

Zitat von darkenemy, am 7.7.2013 um 18:44
Ich denke, dass das die von der Kohlensäure nach oben transportierte Hefe ist. Versuch doch mal, die Flasche wie beim Entlüften kurz unter Gegendruck (flache Hand) einmal Zisch machen zu lassen, kurz warten (Glas ausspülen, nochmal Pipi machen gehen...) und dann ganz öffnen. Das wirbelt dann auch nichts mehr auf. Durch den plötzlichen Druckabfall löst sich von unten CO2 (entbindet) und treibt damit die Hefe hoch.

Cool! Danke fuer die hilfe!
Also kann ich das gebraeu gut trinken?
Ich bin mega gespannt, hatte das we noch keine zeit mir ein zu zischen :)
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darkenemy
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red_folder.gif erstellt am: 7.7.2013 um 19:14  
Also, wenn Druck drauf ist, ist schon einmal Kohlensäure drin und die allein verhindert schon einen Befall diverser Schadkeime. Ich denke, dass im schlimmsten Falle Milchsäure- oder gar Essigsäuregärung stattfand, weil Dir da ein paar Lactos reingeflogen sind. Die sind nicht schädlich, vll geschmacklich nur etwas gewöhnungsbedürftig ;). Der Kling (ein Anfängerbuchautor) schreibt, dass solche Essige selten sind und durchaus verwendbar. Im Zweifelsfalle sagt Dir Deine Nase schon, ob Du probieren magst und ich finde, das reicht allemal aus ;).


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