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Autor: Betreff: MattMill kompakt und Sudhausausbeute
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Bierwisch
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 06:19  
Hallo Hobbybrauer,

ich brauche mal eure Hilfe.

beim letzten Brautag hatte ich eine unterirdische Sudhausausbeute - 55%. Nachdem ich den Prozess im Detail noch mal auf alle Fehler abgeklopft habe, bleibt nur noch das Schroten übrig

Normalerweise stelle ich am Vortag meine Schüttung zusammen und gebe dann ca. 3% Wasser zum Malz, daß sich in einer verschliessbaren Tonne befindet. Am nächsten Tag wird geschrotet. Diesmal ging das nicht und ich habe direkt vorm Schroten das Wasser zur Schüttung gegeben und ordentlich verteilt.

Und dann kamen die Probleme. Ich mußte dan Spalt immer weiter vergrößern, weil die zweite Walze sich um´s Verrecken nicht mitdrehen wollte. Ich habe bestimmt eine ganze Stunde gepfriemelt, bis ich die ganze Schüttung in kleinen Teilmengen gemahlen hatte. Das Schrotergebnis habe ich mir dummerweise nicht mehr angeschaut... Zum Schluss war der Walzenabstand bei 1,4mm.

Beim Abmaischen fielen mir dann später die vielen intakten Körner auf, da konnte ich es mir schon denken, daß ich wohl ein Problem mit der Ausschlagmenge bekommen werden.

Das Problem hatte ich auch schon mal davor, hatte es aber später verdrängt... Davor war ich bei 65% und manchmal auch darüber.

Könntet ihr mir bitte mal eure Erfahrungen dazu schildern? Speziell die MattMill kompakt-Nutzer würde ich gerne fragen, welche Spaltmaße sinnvoll sind. Sollte man notfalls zweimal Schroten? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Wegen der Handhabung / Antrieb mach ich noch einen zweiten Tröt auf...

Gruß,
Bierwisch


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Der Klügere kippt nach!
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Beerbrouer
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 06:51  
Moin Bierwisch,

ich hatte ein ähnliches Problem, bin auch noch in der Lösungsfindungsphase. Daher hänge ich mich hier mal mit rein. Wie lange schrotest du schon mit der MattMill Kompakt? Ich hatte bislang eine Barley Crusher. Da war das Konditionieren und Schroten kein Problem, ich hatte immer gute Ausbeuten. Nun habe ich mir die Kompakt gegönnt, ca. 1,5 Stunden vorm Schroten das Malz konditioniert, und dann ebenfalls festgestellt, dass viele Körner ganz geblieben sind. Die Ausbeute war auch unterirdisch. Das Spaltmaß hatte ich nicht verstellt. Das Schroten war ungleich schwerer als bei der BC, aber das habe ich auf den größeren Walzendurchmesser geschoben. Ich gehe bislang davon aus, dass ich das Wasser beim Konditionieren nicht gleichmäßig verteilt habe, und dass viele Körner zuviel Wasser abbekommen haben. Daher will ich beim nächsten mal ggf. aufs Konditionieren verzichten, um einen Vergleich zu haben. Weiterhin hatte ich vor, einmal direkt vom Schroten zu Konditionieren, damit die Körner nicht zu lange einweichen und damit zu weich werden. Aber das hast du ja offenbar bereits so gemacht...

Ich bin gespannt auf andere Ideen.

Gruß

Gerald
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olibaer
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 08:58  
Hallo Bierwisch,

die Konditionierung ist eine heikle Sache.
Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung der Wasser-/Dampfmenge, die richtige Bemessung der Wasser-/Dampfmenge und die Einwirkdauer. Ziel ist, ausschließlich die Spelzen ein wenig anzufeuchten(dürfen NICHT fühlbar/sichtbar naß sein) und das Korninnere darf in keinem Fall "feucht" werden.

Das scheint bei Dir nicht gepasst zu haben und damit war ein Versagen der Trockenschrotung nicht zu verhinden.

Die Spelzen sind stark hygroskopisch und "fressen" regelrecht die Feuchtigkeit aus der Luft. Sollte die Schüttung nicht zu groß sein, genügt ein verteilen des Malzes auf einem Backblech oder einem leeren Plastiksack am Tag vor dem Schroten als Konditionierung völlig aus(mal wenden zwischendrin).

Gruß
Oli


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Dale
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 09:14  
Vielleicht sollte man das mit dem Befeuchten einfach sein lassen, wenn es sich nicht lohnt und nur Ärger macht..?

Ich hatte Ausbeuten um die 70% mit mit Mattmill geschrotetem Malz - und ohne Konditionierung. Die Spelzen waren aber absolut nicht mehr intakt - und das bei ziemlich weiten Walzenabständen.

Dale.


[Editiert am 19.8.2013 um 09:15 von Dale]
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 10:00  
Also ich arbeite seit Jahren mit der Mattmill Synchro und jage das Malz immer trocken durch die Mühle - bei voller Drehzahl die die Bohrmaschine her gibt. Die Spelzen sehen gut aus sind aber nicht immer ganz. Die Ausbeute schwankt je nach Schüttung zwischen 63% und 70%. Was das konditionieren des Malzes im Hobbybereich soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

Gruß
Bodo


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Bierwisch
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 10:05  
und was waren eure Walzenabstände?


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Dale
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 10:12  
Moin,

den Walzenabstand konnte ich nicht wirklich messen.. Ich hatte die Mühle bei so einer Herumschick-Aktion nur mal für 2 Sude getestet - im Vergleich zu meinen Vorgängern hab ich den Abstand aber erheblich vergrößert.

Nächste Woche gönne ich mir die Mühle auch! :D :D

Beste Grüße,
Dale.
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 10:14  

Zitat von Bierwisch, am 19.8.2013 um 10:05
und was waren eure Walzenabstände?


Keine Ahnung. Vor Jahren mal eingestellt und nie wieder geändert. Ich mess heute Abend mal nach.


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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 10:15  
Ich befeuchte mittlerweile ca. 30min vor dem Schroten und erhalte ein meiner Meinung nach traumhaftest Schrotergebnis
mit Spelzen die aussehen als ob sie gar nicht durch die Mühle gegangen wären. Das Läutern klappt damit viel besser als bei Schrotung ohne vorheriges Konditionieren.
Ich nutze die MattMill Klassik.


Grüsse

Bernd
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fg100
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 11:52  
Ich schrote mit der Kompakt immer ohne Konditionierung.
Zum einen ist mir der Aufwand zu groß und zum anderen möchte ich keine Feuchtigkeit auf die Walzen bringen, die die Gefahr des Rostansatzes auf den Walzen erhöht.

Walzenabstand 1,4 mm, Schrotgeschwindigkeit ca. 50 1/min - Antrieb mit Motor.
Meiner Meinung nach ergibt das ein einwandfreies Schrotbild.

Sudausbaute ca. 65% bis 70% (Im Einkocher mit Rührwerk. Panzerschlauch ist bereits beim Maischen eingelegt. Kein Umschöpfen)
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 11:55  
Ich konditioniere nicht und komme auf Ausbeuten zwischen 72 und 74%. Gemahlen wird mit einer Dreiwalzenmühle mit Spaltmaßen von 1,6 und 1,1 mm und einer Drehzahl von ca. 250 U/min. Bei zwei Mahldurchgängen sollte jede Walzenmühle ein ähnliches Ergebnis abliefern. Mehrmaliges Schroten bewirkt, dass die Spelzen geschont werden.

Die Ausbeute wird auch sehr stark vom Läutern beeinflusst, ich denke dass das Läutern einen mindestens ebenso großen Einfluss auf die Ausbeute hat wie das Konditionieren.

Konditionieren würde ich nur wenn es gravierende Probleme beim Läutern gibt, die auf stark zerfetzte Spelzen zurückzuführen sind. Ansonsten ist Konditionieren meiner Meinung nach unnötig wie ein Kropf (vor allem weil man sich damit Probleme einhandeln kann die man ohne Konditionieren erst gar nicht hätte).


[Editiert am 19.8.2013 um 12:35 von uli74]



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Gruss Uli
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Erlenmeyer
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 13:43  
Gerade bei älteren Malzen oder höherem Weizenmalzanteil neigt der Barley Crasher zum leer laufen, d.h. er zieht keine Körner ein. Hier geht es dann nur noch mit Konditionierung weiter.

Seit einem Jahr konditioniere ich auch nur noch kurz vorm Schroten, sinnigerweise mit einer mit Wasser befüllten Sidolinsprühflasche, max. 3% der Schüttung. Das geht einwandfrei.

Hans


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"Oh Bier, manchmal reichst du mir!"
Alfred Katzka
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zoomer
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 13:51  
Der Standard-Walzenabstand der mattMill Synchro ist 1,3 mm. Erscheint mir auch plausibel. Entspricht in etwa ziemlich genau der Dicke einer DVD, falls keine Messbleche vorhanden sind. Hth
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 22:12  

Zitat von BodoW, am 19.8.2013 um 10:14

Zitat von Bierwisch, am 19.8.2013 um 10:05
und was waren eure Walzenabstände?


Keine Ahnung. Vor Jahren mal eingestellt und nie wieder geändert. Ich mess heute Abend mal nach.


Oh mann, was tut man nicht alles.
Da liegt man leicht beduselt von einem 7 Monate gereiften Singel Hop IPA mit Wilamette auf der Couch und dann kommt dieser fiese Gedanke ... da war doch noch was.
Also runter von der Couch, die Schlappen an, über den Hof zum Werkzeugschuppen, die Türe auf, Tekla die Mörderspinne überlistet die meinte "Du kummst hie net rein", die Schublade mit den Messwerkzeugen zu weit raus gezogen, Schublade auf den Fuss gefallen, fluchend mit der Fühlerlehre in die Brauerei gestapft und gemessen. Als Belohnung für diese übermenschliche Leistung noch eine Flasche "Incredible Pale Ale" vom Hopfenstopfer aus der Truhe genommen und ab an den Rechner. Diesen Beitrag zwei mal geschrieben, da FiFo meinte den Tab zu überschreiben, das Messergebnis fast vergessen und hier ist es

0,85mm Walzenabstand.

Puh, nun reicht et.

Nächtle
Bodo


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Zilon
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red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 22:30  

Zitat von BodoW, am 19.8.2013 um 22:12

0,85mm Walzenabstand.


Das nenn' ich eng. Kaum zu glauben, dass du da keine Probleme beim Läutern bekommst. Aber gut zu wissen, dass soweit nach unten noch Luft ist. Da wird's wieder Zeit für eigene Experimente.

Gruß
Thomas
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Bierwisch
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red_folder.gif erstellt am: 20.8.2013 um 05:28  
Danke Bodo für Deine übermenschlichen Anstrengungen!

0,85mm ist ganz schön eng. Wenn ich mich dem Millimeter nähere, geht gar nix mehr.

Am WE möchte ich meine Mühle elektrifizieren und dann mach ich mal ein paar Experimente mit dem Walzenabstand und der Konditionierung. Vielleicht gibt es dann neue Erkenntnisse.

Gruß,
Bierwisch


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 20.8.2013 um 06:43  

Zitat von Bierwisch, am 19.8.2013 um 06:19
Zum Schluss war der Walzenabstand bei 1,4mm.

Beim Abmaischen fielen mir dann später die vielen intakten Körner auf, da konnte ich es mir schon denken, daß ich wohl ein Problem mit der Ausschlagmenge bekommen werden.(...)

Speziell die MattMill kompakt-Nutzer würde ich gerne fragen, welche Spaltmaße sinnvoll sind. Sollte man notfalls zweimal Schroten? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


Hier meine paar Cent:
Die Kompakt wird ja mit 1,0 mm Spalt ausgeliefert. Ich hatte meine zu Beginn gleich auf 1,3 mm verstellt, warum auch immer, und das seither nie wieder geändert.
Schroten tu ich so, wie eigentlich für dieses Gerät vorgesehen: Trocken und von Hand.
Da hat man bei normalem mürbem Malz noch einen vertretbaren Krafteinsatz, halbwegs brauchbare Spelzen (zwar keine intakten, aber hinreichend große Fetzen) und eine immer noch erstaunlich große Mehlfraktion. Und definitiv keine ganzen Körner. Vielleicht wurden sie bei Dir durch das Befeuchten zu elastisch und konnten sich daher durch den Spalt drücken, ohne zu zerbröseln.

Vielleicht ist das ja ähnlich wie bei Rohfrucht, da funktioniert das auch nicht: Ein gewaltiger Kraftaufwand, und die elastischen Körner drücken sich bloß durch. Für Rohfrucht habe ich die alte Corona behalten, da werden die Körner richtig zerrieben.

Ausbeuten interessieren mich nicht wirklich, aber so um die 65% dürften die Sudhausausbeuten meistens liegen.

Moritz


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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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red_folder.gif erstellt am: 20.8.2013 um 07:44  

Zitat von Zilon, am 19.8.2013 um 22:30

Zitat von BodoW, am 19.8.2013 um 22:12

0,85mm Walzenabstand.


Das nenn' ich eng. Kaum zu glauben, dass du da keine Probleme beim Läutern bekommst.


Das funktioniert super. Die 100L sind meist in einer Stunde durch. Hab nen 1/2'' Panzerschlauch von 1m länge im kombinierten Maische-/Läuerbottich.
Werde aber Spasseshalber beim nächsten Sud den Abstand auf 1mm hoch setzen und mal schauen was so passiert.
Vg
Bodo


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 20.8.2013 um 09:48  

Zitat von BodoW, am 20.8.2013 um 07:44
Das funktioniert super. Die 100L sind meist in einer Stunde durch. Hab nen 1/2'' Panzerschlauch von 1m länge im kombinierten Maische-/Läuerbottich.

Das ist jetzt noch ein guter/wichtiger Hinweis gewesen:
Für die Beurteilung einer geeigneten Schrotqualität ist natürlich ganz entscheident, mit was für einem Läutersystem das Ganze nachher zusammenspielen soll!
Und da ist es tatsächlich so, dass ein Panzerschlauch (quasi ein Modell-Strainmaster) mit viel feineren Schrotungen (wie auch anderweitigen Problemschüttungen) klarkommt als etwa ein Mattmill-Blech, das meiner Erfahrung nach eine vergleichsweise grobe Schrotung verlangt, um seine Stärken ausspielen zu können. Ich schrote fürs Blech wie gesagt mit 1,3 mm, und das funktioniert bestens.

Wäre jetzt interessant, was Bierwisch für ein Läutersystem hat.
Moritz


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Bierwisch
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red_folder.gif erstellt am: 20.8.2013 um 10:07  

Zitat von Bierjunge, am 20.8.2013 um 09:48
Wäre jetzt interessant, was Bierwisch für ein Läutersystem hat.


Mattmill-Blech

Die ersten Sude nach dem Kauf der Schrotmühle waren ausbeutemäßig super. Ich bin mehrmals über 70% gekommen.
Dabei hatte ich an den Walzen nichts verstellt. Meiner Meinung nach kommt die Kompakt mit 1,2 oder 1,3mm.

Gruß,
Bierwisch


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Corvus
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red_folder.gif erstellt am: 5.3.2014 um 23:56  
Hallo zusammen,
ich hatte auch das Problem. Hatte mir für meinen ersten Sud die MattMill Klassik von einem Freund geliehen. Da war alles prima. Er hatte die Grundeinstellung nicht verändert.
Weil die Mühle so ein tolles Werkzeug ist, hatte ich sie mir dann selber auch angeschafft und eine ziemlich miese Ausbeute nach der ersten Nutzung.
Bei einem Sud danach habe ich mir das Mahlgut genauer angesehen. Auffällig waren dabei die vielen ganzen Körner. Habe dann zweimal gemahlen.
Danach dann einmal mit Fühlerlehren den Walzenabstand gemessen. Der lag anstelle von 1,3 bei 1,5! Habe dann den Abstand auf 1,2 verjüngt und jetzt ist alles wieder gut! :)
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red_folder.gif erstellt am: 6.3.2014 um 11:40  
Bin gerade beim Brauen von 2 Suden und hab mal kurz Zeit :)
Ich hatte mir geschrotetes Cara Ruby gekauft. Gestern schrotete ich mit der Kompakt Pima, Weima und Müma, Walzenabstand 1,1mm.
Der Unerschied zum gekauften geschrotenem Malz und meinem war imens.
Meines war "grob", alle Spelzen gut erhalten, wenig kleine Bestandteile oder Mehl.
Ich konditioniere mit eine Sprühflasche ca. 20min vor dem Schroten. Das gekaufte war deutlichst "feiner", Spelzen waren nicht mehr zu erkennen. Ich habe schon öfters Bilder von geschrotetem Malz gesehen, bei denen das Malz auch deutlich "feiner" war wie bei mir. Auch auf den Bildern des Malzes bei dem Braukurs bei Faust fiel mir das auf.
Ich läutere mit dem MattMill Blech und meine Ausbeuten liegen oft weit auseinander. Zwischen 55 und 70%.
Ich bin am überlegen, ob ich den Walzenabstand jetzt auch kleiner Stelle um damit eventuell eine höhere Ausbeute zu erreichen.
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Gambrinus zu Borbetomagus
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red_folder.gif erstellt am: 6.3.2014 um 12:05  
Es liegt an der Art, wie ich Nachgüsse gebe. Wenn der Treber mal rausguckt ist er schon zusammen gezogen. Gut 2-5 cm bevor er rausguckt lasse ich meine Dusche laufen. Ich liege bei 70-73 % und läutere in 20 Min. 80 l Pfanne voll.

Horstibus war dabei und hat gestoppt.

Aufhacken hat bei mir früher wenig gebracht. Ich habe bevor ich mich mal so richtig getraut habe auch nur 55-65 Prozent gehabt. Ich läutere mit de Hexe und Schrote trocken mit der Basic.

Teste es mal aus.


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Zertifiziertes Mitglied der "Worschtmarktbrauerbubenbieratenbartei" WBBBB
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red_folder.gif erstellt am: 6.3.2014 um 15:20  
Hallo,

meine Walzenmühle steht auf 1,25mm und ich habe noch keine Probleme damit gehabt. Wenn jemand sechszeilige Gerste oder Roggen quetschen will kann 1mm wohl besser sein, aber sonst brauch es so eng m.M. nicht sein.

Bei meinem letzten Sud ist mir aufgefallen das es nach dem Maischen relative schnell klar lief, dann nach dem ersten Nachguß dauerte es so 5-8 Min., nach dem zweiten wohl 15 Min., ohne aufhacken. Erschien mir seltsam.

Beste Grüße, Jörg


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Ich braue Hoppesäcker Ur-biere nach dem Hoppesäcker Reinheitsgebot von AD512 (Dokument ging leider verloren).
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Havana
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red_folder.gif erstellt am: 6.3.2014 um 18:13  
Ich hab die Kompakt mit einem Walzenabstand von 1 mm. Das Malz konditioniere ich direkt vor dem Schroten 1 bis max. 2% Wasser, mit der Sprühflasche während des händischen Durchmischens draufgesprüht.
Gemischt wird bis ich keine feuchten Hände mehr habe. So konditioniert klappts auch mit dem Einzug bei der maschinell betriebenen Kompakt prima und die Spelzen bleiben intakt.
Zuviel Wasser, und die Walzenrillen verkleben richtiggehend, hatte ich einmal und war permanent am Anstoßen der zweiten Walze. Weniger ist hier mehr.


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Havana
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