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Autor: Betreff: Externe Steuerung für Silvercrest (Entwurfsphase)
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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 10:28  
Hallo,

ich würde gerne meinen Silvercrest "Darth Vader" extern mittels eines RaspberryPIs steuern.
Die Raspberry-Seite wird die Temperatur über einen DS18B20 einlesen und dann den Sivlercrest mittels eines PID reglers kontrollieren. Als Software dachte ich an kriek (http://raspbrew.tumblr.com) aber da wäre ich dann prinzipiell auch sehr flexibel.
Weder der Raspberry noch die Software machen mir viel Gedanken, da ich mich mit beiden gut auskenne und keine Probleme habe nötige Änderungen selbst zu tätigen.
Allerdings sind meine Elektronikkenntnisse nicht über meine Versuche als 14-jähriger hinausgekommen... (und das ist schon ganz schön lange her...)

Ich habe mich daher mal wieder ein wenig eingelesen und folgenden Schaltplan entwickelt.
Glaubt Ihr der ist soweit in Ordnung?
Ich habe ziemlich lange gebraucht die Komponenten (Optokoppler und Transistor) raus zu suchen und bin mir immer noch nicht sicher ob es die richtigen sind.

Der Schaltplan ist in drei Bereich eingeteilt. (1) Einbauten in den Silvercrest (2) Komponenten auf einem kleinen Board (3) RaspberryPi Seite...
Der Silvercrest und der Raspberry sollten galvanisch gertrennt sein (das war jedenfalls der Gedanken)

Hier der Plan:


Für jegliche Anregungen bin ich dankbar, insbesondere für Sicherheitsrelevante ;)
Grüße,
Jan
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Fotomanni
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 10:57  
Was spricht dagegen ein ssr zu verwenden? Das ist zumindest mein Plan.
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 11:03  
Nein, so wird das eher nichts. Die Beschaltung von Q1 ist zumindest mal sehr eigenartig (so zeichnet man so etwas auch nicht), der Optokoppler ist komplett überflüssig. Über der roten LED beim zweiten Optokoppler wird zumindest irgendwas um die 3V abfallen, bei 2V wird der Optokoppler nicht mehr richtig arbeiten (hab jetzt nicht ins Datenblatt gesehen).

Ansonsten würde ich für die Heizung ein normales Lastrelais zu Gemüte führen und die Optokoppler komplett weglassen. Gespeist wird das ganze dann mit einem Darlington (um die 10-100mA für das Relais zu erzeugen), Freilaufdiode über das Relais, und für 3,3V den richtigen Basiswiderstand und dann ist die Sache eigentlich soweit vollständig.

Alternativ geht natürlich auch ein Mosfet als Hybridschaltung. Einen Transistor wirst Du dann brauchen, um die nötige Gatespannung zu erzeugen - z.B. ein BUZ11 (bzw. einen besseren Typen) in Kombination mit einem BC546/556.
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 11:05  

Zitat von Fotomanni, am 17.3.2014 um 10:57
Was spricht dagegen ein ssr zu verwenden? Das ist zumindest mein Plan.


Nur der Preis.
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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 11:29  

Zitat von Gladii, am 17.3.2014 um 11:03
Nein, so wird das eher nichts. Die Beschaltung von Q1 ist zumindest mal sehr eigenartig (so zeichnet man so etwas auch nicht), der Optokoppler ist komplett überflüssig. Über der roten LED beim zweiten Optokoppler wird zumindest irgendwas um die 3V abfallen, bei 2V wird der Optokoppler nicht mehr richtig arbeiten (hab jetzt nicht ins Datenblatt gesehen).

Warum ist der Überflüssig?Vielleicht war die Ausgangslage nicht ganz klar? Der Silvercrest-Optokoppler ist im Silvercrest verbaut. Die 5V kommen auch von der Steuerplatine des Silvercrest.
Alles analog nach diesem Thread (http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=5&tid=14 588&page=2&orderdate=ASC) Antwort 43.
Die Heizung ist also bereits von der Steuereinheit entkoppelt, ich möchte aber auch den Raspberry vom Steuerkreis entkoppeln... Dafür wäre der Optiokoppler doch genau richtig, oder?


Zitat von Gladii, am 17.3.2014 um 11:03

Ansonsten würde ich für die Heizung ein normales Lastrelais zu Gemüte führen und die Optokoppler komplett weglassen. Gespeist wird das ganze dann mit einem Darlington (um die 10-100mA für das Relais zu erzeugen), Freilaufdiode über das Relais, und für 3,3V den richtigen Basiswiderstand und dann ist die Sache eigentlich soweit vollständig.

Alternativ geht natürlich auch ein Mosfet als Hybridschaltung. Einen Transistor wirst Du dann brauchen, um die nötige Gatespannung zu erzeugen - z.B. ein BUZ11 (bzw. einen besseren Typen) in Kombination mit einem BC546/556.

Ist das alles nicht overkill? Soweit ich den oben bereits erwähnten Thread verstanden habe muss ich lediglich ~17mA auf den optokoppler vom Silvercrest geben. Ein SSR ist da doch kaum nötig, oder?

Ich hatte erst nur einen Optokoppler geplant, da aber dessen Widerstand, nach meinem Verstädniss vom eingehenden Strom abhängt, welcher mir nicht hundertprozentig bekannt ist (da Silvercrest-Seite), wollte ich das mit dem gekoppelten Transistor umgehen...

Grüße,
Jan
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 11:36  
In der reinen Theorie kannst du auch ein SSR / ein mechanisches Relais nehmen und die Heizung direkt damit betreiben - komplett vorbei an der Steuerung des Silvercrests.

Ich habe das damals bewusst unterlassen bei der Umbauanleitung, weil ich keine Lust hatte, zu überprüfen, wie der Crest zu hohe Temperaturen abfedert und unterbindet - sollte z.B. jemand vergessen, Wasser einzufüllen.

Wichtiger als die Beschaltung dürfte die Software sein - der Crest steuert bei eingestellter Temperatur einen kleinen PID-Regler an. Knapp unter der Zieltemperatur taktet er sich ran, um überschwinger zu vermeiden.


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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 12:23  
Hallo rattenfurz,

wie gesagt die Software macht mir weniger Sorge. Kriek implementiert einen PID-Regler softwaresetig. Sicherlich müssen die richtigen Parameter rausgefunden werden, dass sollte aber machbar sein...

Ich wollte aus genau den Sicherheitsüberlegungen keine Relais nutzen um die Heizung direkt zu schalten, sondern lediglich "Deinen Umbau" (nzw. pis) elektronisch steuern lassen.
Im Endeffekt soll der manuelle Schalter nur durch einen galvanisch entkoppelten elektronischen Schalter getauscht werden. Daher mein Konstrukt mit dem OK und dem Transistor...

Grüße,
Jan
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 12:30  
Ich hab das irgendwie falsch verstanden. Unter den Voraussetzungen geht es wohl auch gar nicht anders. Ich hab mal kurz nachgerechnet, und das scheint grob zu passen. Der Transistor sieht zwar komisch aus, aber wenn man ihn neu zeichnet, scheint er auch zu passen. Ob es ihn überhaupt braucht, sei mal dahingestellt, denn der von Dir ausgewählte Optokoppler macht bis 30mA. Das sollte eigentlich reichen. Falls Du ihn verbaust, achte darauf, dass er invertiert. Und vergiss nicht, dass am PNP ein Emitter-Basis-Strom im gesperrten Zustand fließen kann, wenn es die Beschaltung an der Basis zulässt. Hier scheint das nicht zu passieren, aber man sollte das im Hinterkopf behalten. Dann brennt so eine Schaltung ab, und man rätselt, wieso :)


[Editiert am 17.3.2014 um 12:36 von Gladii]
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 13:00  
Hallo Jan,
Ich hatte ja auch schon die Idee, dem Silvercrest eine Steuerung zu verpassen.
siehe: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthre ad&tid=17920
So ganz vorankommen will das Ganze aber irgendwie nicht.
Herr, schmeiß Zeit und Muße vom Himmel!

Jedenfalls hab ich in dem Thread einige meiner Messergebnisse eingestellt und auch was zum PWM-Verhalten des Silvercrest geschrieben.
Der Temperatursensor des Silvercrest ist eigentlich gar nicht so schlecht; trotz meiner NTC-Abneigung. Es ist ein NTC100 mit einem B-Wert von ~4070.
Mit einem 15kOhm Pull-Down lässt er sich auch ganz gut für den braurelevanten Temperaturbereich (50°c - 75°C / 10bitDA) linerarisieren.

LG
Martin
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Maverick81
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 13:19  
@rattenfurz, muss da nochmal kurz einhaken:
Zitat:
In der reinen Theorie kannst du auch ein SSR / ein mechanisches Relais nehmen und die Heizung direkt damit betreiben - komplett vorbei an der Steuerung des Silvercrests.

Ich habe das damals bewusst unterlassen bei der Umbauanleitung, weil ich keine Lust hatte, zu überprüfen, wie der Crest zu hohe Temperaturen abfedert und unterbindet - sollte z.B. jemand vergessen, Wasser einzufüllen.


Das heißt, bei deiner Schaltung sind die internen Überwachungen des Silvercrest gegen Überhitzung, Trockenlauf etc. weiter aktiv? Dachte immer, die wären mit deiner Schaltung auch überbrückt? (zB für wallendes Kochen?)

Viele Grüße,
Maverick81
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 13:24  
Ja, die elektronische Steuerung kann nicht mehr eingreifen. Aber es gibt immer noch einen mechanischen Schutz. Würdest du allerdings die 230V direkt an die Heizstäbe anlegen, wäre auch da Feierabend.

Alles ohne Gewähr. Vielleicht habe ich den mit überbrückt. Ich habe das nicht überprüft....;-)


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Maverick81
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 13:52  
Ah, okay :)

Dass da noch ein mechanischer Schutz (Bimetall??) eingebaut ist, konnte ich bisher auf keinem der vielen Bildern erkennen. Und meinen eigenen habe ich (noch) nicht geöffnet.

Aber das wäre ja zumindest ein letzter Rest verbliebener Sicherheit.
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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 13:55  
Hallo,

und ersmal allen vielen Dank für die Antworten und für's beim Thema bleiben ;-)

@Martin,
danke nochmal für den Hinweise. Hatte den Thread gelesen, war aber schon wieder halb in Vergessenheit geraten. Dein Ansatz einen Art "Braumeister" daraus zu machen klingt gut, ist mir aber eindeutig zu "elektronisch" ;-)
Ich würde gerne die Schaltung (wie von mir dargelegt) so einfach wie möglich halten und dann den Rest auf dem mir mehr liegenden Gebiet der Informatik machen.
Da ich für das (noch zu entwickelnde) Rührwerk eh einen Temperaturosensor (DS18B20) vorgesehen habe, muss ich mich mit den den analogen NTC-100k nicht "rumquälen".
Soweit ich das sehe kann ich die Pulsung doch auch über die von rattenfurz gezeigte Methode realisieren (mittels RaspPI).

@Gladii
Ok, dann bin ich beruhigt, dass meine Schaltung zumindest nicht totaler Nonsense ist. Die Zeichnung ist mit fritzing gemacht... war das erste Mal und wahs. habe ich da irgendwo einen Eingabefehler gemacht.
Ich hatte auch gehofft durch den Transistor noch etwas mehr Sicherheit zu haben. Des weiteren erschien es mir einfacher dadurch die Stromstärke am Silvercrest - Optokoppler genauer einstellen zu können.

@rattenfurz
Genau die Frage nach der Trockenlaufsicherung hätte ich auch gestellt. Du weißt es also nicht?

@Fotomanni
Wo willst Du mit Deinem SSR den ran? Und welches SSR würdest Du nehmen?

Grüße,
Jan
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 17.3.2014 um 15:02  

Zitat von Maverick81, am 17.3.2014 um 13:52
Ah, okay :)

Dass da noch ein mechanischer Schutz (Bimetall??) eingebaut ist, konnte ich bisher auf keinem der vielen Bildern erkennen. Und meinen eigenen habe ich (noch) nicht geöffnet.

Aber das wäre ja zumindest ein letzter Rest verbliebener Sicherheit.



Vertrau da nicht drauf - ich betreibe meinen draußen. Zumal es auch verschiedene Revisionen des Topfes gibt.


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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 09:30  
Macht es denn grundsätzlich überhaupt Sinn, den Silvercrest zu pimpen? Der Reiz des Silvercrest liegt doch grundsätzlich darin, das er durch die vorhandene Steuerung schon fast halbautomatisch läuft. Wenn man diese Steuerung entfernt, kann man doch gleich einen anderen Einkocher ohne Steuerung als Basis für eine Automatisierung nehmen (z.B. einen mit etwas mehr Leistung, damit das Kochen besser funktioniert oder vielleicht aus Edelstahl).
Nur mal als Denkanstoß!
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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 09:34  
Hallo Dai,

da magst DU Recht haben, deswegen möchte ich die Steuerelektronik ja auch nicht entfernen, sondern nur ab und an überbrücken.

"Leider" habe ich ja nun einen Silvercrest und keinen WECK, neukaufen ist daher allemal teurer ;-)

Grüße,
Jan
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 09:46  

Zitat von Dai, am 18.3.2014 um 09:30
Macht es denn grundsätzlich überhaupt Sinn, den Silvercrest zu pimpen? Der Reiz des Silvercrest liegt doch grundsätzlich darin, das er durch die vorhandene Steuerung schon fast halbautomatisch läuft. Wenn man diese Steuerung entfernt, kann man doch gleich einen anderen Einkocher ohne Steuerung als Basis für eine Automatisierung nehmen (z.B. einen mit etwas mehr Leistung, damit das Kochen besser funktioniert oder vielleicht aus Edelstahl).
Nur mal als Denkanstoß!

So sehe ich das auch. Der Silvercrest ist wie er ist und da gibt es nicht viel zu verbessern. Schön wäre es freilich, die einzelnen Raststufen automatisch abarbeiten zu lassen, aber die Pulsweitenmodulation (die das Geheimnis der genauen Temperaturhaltung des Silvercrest ist) läßt sich nicht so einfach nachbauen.
Meine Arduino Brausteuerung kommt deshalb in den Rommelsbacher, der ist strunzdumm und macht einfach nur heiß (dafür mit Edelstahl und 2000 Watt), der kann so eine Führung gebrauchen. Im Gegenzug muss ich mit dem Überschwingverhalten leben.

Cheers, Ruthard


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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 10:54  

Zitat von Dai, am 18.3.2014 um 09:30
Macht es denn grundsätzlich überhaupt Sinn, den Silvercrest zu pimpen? Der Reiz des Silvercrest liegt doch grundsätzlich darin, das er durch die vorhandene Steuerung schon fast halbautomatisch läuft.

Das ist genau der Grund, warum ich bei meinem eigenen Projekt ein wenig die Motivation verloren habe. Und das, obwohl ich eigentlich mittlerweile alles nötige beisammen hätte und das grundlegende Layout zumindest im Kopf auch fertig wäre.
Aber, selbst wenn mir ein einigermaßen vernünftiges UI gelingen sollte, so stellt es letztendlich doch keine wirkliche Verbesserung zum derzeitigen Workflow da. Wenn man ohnehin dabeisteht, dann sind die zwei Klicks für die nächste Aufheizphase/Rast wahrscheinlich sogar weniger Aufwand, als vorm Start einen vollständigen Brauvorgang zu definieren. Von den Eingriffsmöglichkeiten ganz zu schweigen.
Interessant wäre es IMHO eigentlich nur noch, wenn man vordefinierte Maischepläne speichern und abrufen und/oder den Brauvorgang dokumentieren könnte. Technisch im Grunde kein Problem aber wozu eigentlich? Letztlich hat sich, zumindest bei mir, K.I.S.S. doch wieder durchgesetzt.

@Jan:
Es war sicher nicht meine Absicht, Dir meine Lösung aufzuschwatzen sondern dachte mir, dass die Dinge, die ich bereits gefunden habe Dir/Euch vielleicht hilfreich sein könnten und/oder Zeit sparen.
Das mit analogen Signalen ist beim Raspberry sicher ein größeres Thema als beim Arduino, aber auch nicht sonderlich komplexer als das, was Du ohnehin schon vor hast. Ein kleiner A/D-Wandler und ein Widerstand und die Sache flutscht.
Hier findet sich eine ganz gute Beschreibung dazu.
Die One-Wire Lösung funktioniert natürlich genau so gut. Ich bin halt ein Freund davon vorhandene Komponenten bestmöglich zu nutzen und ich hasse Kabelsalat.

Zitat von JanZurLok, am 17.3.2014 um 13:55
Soweit ich das sehe kann ich die Pulsung doch auch über die von rattenfurz gezeigte Methode realisieren (mittels RaspPI).

Die PWM Geschichte (oder wenn man wirklich will PID) muss da wie dort über die Software realisiert sein, da sehe ich wenig Unterschied und wahrscheinlich wird es, so wie Du es vor hast, auch funktionieren.
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich nur sehr wenig in Deine elektronischen Überlegungen vertieft habe. Der Grund ist, dass ich persönlich den Ansatz an sich schon nicht ganz sauber finde.
Die Steuerspannung kommt ja von der Logikplatine, d.h. die muss bei deiner Lösung auch mitlaufen. Und genau bei dem Punkt sträuben sich bei mir die Nackenhaare: Zwei konkurrierende Steuersignale, noch dazu eines davon aus einer Black Box.
Mein Ansatz wäre eher der, über einen Umschalter die Pins "GND", "12V", "5V" und "J" nach außen zu führen und die Logik inkl. Steuerspannungsquelle en block zu realisieren.
Will man den internen Temperatursensor auch noch nutzen muss der Pin "N" halt auch noch mit nach draußen. Mehr als einen 3 bzw. 4-poligen Umschalter und einen geeigneten Stecker (Sub-D oder DIN) braucht's dafür eigentlich nicht und die Sache ist sauber, umschaltbar getrennt.

LG
Martin


[Editiert am 18.3.2014 um 11:08 von Kuchlbraeu]
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JanZurLok
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 11:13  
Hallo Kuchlbraeu,

ja man kann das sicherlich so sehen, dass der Silvecrest schon ganz okay ist. Allerdings gehört das Basteln ja auch irgendwie zum Brauen - "Erst Bauen, dann Brauen" ;-)

Wenn ich mir Deinen Thread anschauen, dann müsste ich doch zur "sauberen" Trennung lediglich J und 5V rausschleifen und lediglich mittels Software PID J mit 5V belegen... die elektronische Steuerung würde dann so lange in die Leere laufen, oder? Wozu benötigst Du die 12 V? Zum abschalten der Platine?

Grüße,
Jan
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 11:25  

Zitat von Brauwolf, am 18.3.2014 um 09:46
Schön wäre es freilich, die einzelnen Raststufen automatisch abarbeiten zu lassen, aber die Pulsweitenmodulation (die das Geheimnis der genauen Temperaturhaltung des Silvercrest ist) läßt sich nicht so einfach nachbauen.

Der aktuelle Silvercest benutzt einen MOC3042 Optokoppler, der hat eine Nulldurchgangserkennungslogik eingebaut. D.h. Pulsweitenmodulation scheidet aus. Wahrscheinlich macht der Silvercest eine Schwingungspaketsteuerung des Triac, das ist bei einer Last wie einer Heizung völlig ausreichend und erzeugt auch weniger Störungen. Eine externe PID Regelung sollte sich problemlos realisieren lassen, man braucht dazu natürlich einen Temperaturfühler, oder muss den intenen (mit-)benutzen.
Die optimalen Regelparameter zu finden ist dagegen schon etwas aufwändig, da scheinen die Silvercrest Leute wirklich eine gute Anpassung an den Topf gemacht zu haben.
Ich habe meinen am Wochenende mit einem externen Schalter zum durchheizen versehen, viel Elan den weiter umzubauen habe ich eigentlich nicht.
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Zitat von JanZurLok, am 18.3.2014 um 11:13
Wozu benötigst Du die 12 V?
Zum abschalten der Platine?

Einerseits das und außerdem kann er dann gleich als Versorgungsspannung für die externe Steuerung herhalten.
"GND" muss auch noch mit raus, der braucht allerdings nicht zwingend geschalten zu sein.
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 11:34  

Zitat von Kuchlbraeu, am 18.3.2014 um 10:54

Die Steuerspannung kommt ja von der Logikplatine, d.h. die muss bei deiner Lösung auch mitlaufen. Und genau bei dem Punkt sträuben sich bei mir die Nackenhaare: Zwei konkurrierende Steuersignale, noch dazu eines davon aus einer Black Box.


Eigentlich ist das ganz einfach. Der Silvercrest Steuerung schaltet den Transistor Q1, dieser schaltet den MOC3042 und dieser schaltet den Triac (am Kühlkörper), der wiederum die Heizung schaltet.
Wenn du den Q1 jetzt überbrückst (z.B. externen Schalter + Diode + Widerstand, oder externe Steuerung) kannst du die Heizung zusätzlich zur internen Steuerung einschalten. Das ist quasi eine logische ODER Verbindung.
Alternativ könnte man das aber auch so umbauen das die interne Steuerung nichts mehr einschalten kann, oder so das man zwischen intern und extern umschalten kann. Solange die interne Steuerung nicht benutzt wird, kann eine externe vollkommen unabhängig die Heizung steuern.


[Editiert am 18.3.2014 um 11:37 von Gru]
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 12:51  

Zitat von Gru, am 18.3.2014 um 11:34
Das ist quasi eine logische ODER Verbindung.

Das ist ja genau das was ich daran nicht mag.
Natürlich funktioniert es so auch, aber wirklich sauber ist es IMHO halt eben nicht

Zitat von Gru, am 18.3.2014 um 11:34
Alternativ könnte man das aber auch so umbauen das die interne Steuerung nichts mehr einschalten kann, oder so das man zwischen intern und extern umschalten kann. Solange die interne Steuerung nicht benutzt wird, kann eine externe vollkommen unabhängig die Heizung steuern.

Genau das hab ich doch beschrieben.
Wenn Jan ohnehin schon einen Umschalter vorgesehen hat, könnte er ja auch gleich einen 3-poligen nehmen. Dann muss man sich auch keine Gedanken mehr darüber machen, ob die interne Logik jetzt aktiv ist oder nicht. Sie ist dann einfach abgeschaltet oder, wenn es denn wirklich an dem einen nötigen 7805er scheitern sollte, schickt ihre Signale einfach ins Nirvana anstatt an den Leistungsprint.
Ergebniss: Mit kaum Mehraufwand eine mögliche Fehlerquelle eliminiert.

LG
Martin

edit:
Was mir gerade erst auffällt und woran ich noch gar nicht gedacht habe .......
So wie das auf dem Schaltbild dargestellt ist wird beim Umschalten der 5V Leitung auch die Spannungsversorgung für die beiden Temperatursensoren unterbrochen.
Das heißt aber dann auch, dass die interne Logikplatine das als Fehler erkennt und dann "E4" oder "E2" anzeigt und einen Höllenlärm macht.
Außerdem stimmt das Schaltbild schon im Ansatz nicht, denn die "5V" geht gar nicht zum Optokoppler sondern zu den Temperatursensoren und über diese wieder zurück auf "T" bzw. "N" (die 10k pull-downs sind dann wieder auf der Logikplatine). Die Signalleitung zum Optokoppler ist "J".
So gesehen braucht es den Umschalter nicht nur gar nicht, er verursacht sogar den oben beschriebenen Fehler.
Wenn Du also an dieser Variante festhalten willst, dann muss der Umschalter raus und die "5V" on-the-fly angezapft werden, womit dann aber erst recht wieder die konkurrierenden Steuersignale auftreten können.


[Editiert am 18.3.2014 um 17:49 von Kuchlbraeu]
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red_folder.gif erstellt am: 18.3.2014 um 21:53  
Hallo JanZurLok,

habe lange überlegt, ob ich mich zu dem Thread äußere, hab damals auch ein paar Schelte bezogen. (siehe hier)


Zitat von gertstensaft, am 9.9.2013 um 20:18
...
Nach der guten Vorarbeit von Kuchlbraeu hab ich meinen silvercrest mal umgebaut und habe die Leitung J im Buskaben einfach aufgetrennt.
Die beiden Enden und einen Draht an Masse hab ich zusammen auf eine geschaltete 3,5 mm Klinkenbuchse gelegt die aus dem Gehäuse herausgeführt ist.
Der Plan war :
1. wenn kein Stecker steckt alles wie orginal,
2 steckt man eine Stecker in die buchse kan man von außen die Steuerspannug draufgeben

und : es funktioniert !!!

Einen Schreck gab es noch: Je nachdem ob man den Stromstecker links oder rechtsrum dreht, kann man auf dem Masseanschluss mit einem Phasenprüfer Spannung sehen :o
Beim Nachmessen hab ich einen Widerstand von 8 MOhm festgestellt. Weiß der Geier, wo das herkommt. Also habe ich den Massekontakt des Klinkensteckers mit dem Schutzleiter verbunden und dann ist da nix mehr. Fließen <2mA, interessiert also auch den FI nicht.
Elektriker mögen mich steinigen. Ich steck den Stromstecker sowieso immer so rein, dass kein Strom an der Buchse fließen würde.

An diesem Klinkenstecker kann man jetzt anschließen was man möchte, gibt man mehr als ca. 2 V auf den Mittelanschluß schaltet der MOC 3042 und der Kessel heizt.
Man kann also das etwas zimperliche Herantasten an die Zieltemperatur wie es die Orginalsteuerung tut, völlig anders steuern. Womit ist egal, das kann ein Brauduino sein oder was ganz anderes.


Ich habe diese Lösung immer noch im Einsatz. Für galvanisch entkoppeln ist mir keine Lösung eingefallen, die dann die Orginal-Steuerung auch sicher trennt.

Das Problem mit dem "Kriechstrom" (siehe nachfolgende Diskusion in dem Thread) hat sich relativiert: Ich habe die Leiterplatte komplett gewaschen und damit ist nix mehr messbar (bei mir). Ja und natürlich habe ich die 'Prototype'-Version mit dem Isolierband noch mal ordentlich mit Schrumpfschlauch gemacht.
Trotzdem habe ich den Massekontakt des Klinkensteckers mit dem Schutzleiter verbunden. Der Mittelkontakt ist, wenn der Stecker steckt, nur mit dem Eingang des MOC3042 verbunden.
Ich verwende das so seit ein paar Suden und bin zufrieden damit. (Ich steuere es damit an, einem BASIC-Computer :D )
die Heizung des Silvercrest lässt sich damit (3,3V) prima ansteuern.
Ich "pulse" die Heizung ab 2 K vor erreichen der Solltemperatur indem ich z.B bei 1,6K noch 8 von 10 sec heize, bei 0,6 K noch 3 von 10 sec .
Damit erreiche ich die Temperaturen sehr genau ( ich messe mit 3 DS18x20 ) .
Über den Wert dieser Temperatur-Steuerung wird ja immer wieder gestritten (wie auch in diesen Thread). Ich finde es gut, nur ab und zu nach dem Einkocher zu schauen und in der Zeit andre Dinge zu tun ( Keller aufrämen :( , Flaschen waschen, .... )
und wenn es 'spannend' wird, piepst das Ding halt rum.

Die 2 Übertemperatursicherungen bleiben m.E. nach dabei erhalten.

!!! BEI MIR funktioniert das, d.h. nicht dass es bei anderen auch so geht. 230V sind kein Spass !!! )

Gruß
Gert


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Kuchlbraeu
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red_folder.gif erstellt am: 19.3.2014 um 08:34  
Hi!

Weil ja 1000 Worte kein Bild ersetzen können, hier eine vereinfachte Darstellung, wie die Steuerung des Silvercrest aufgebaut ist.
Ist jetzt alles nicht noch ISO-schlagmichtot dargestellt, aber ich denke es sollte trotzdem verständlich sein.


Das hier wäre jetzt mein Ansatz, für eine umschaltbare, externe Steuerung.
Ohne die vorhandenen Temperatursensoren, aber mit der Möglichkeit der Stromversorgung für die Steuerung.


Und zu guter Letzt, für die Dauerheizung.



LG
Martin

edit: noch zwei Bilder


[Editiert am 19.3.2014 um 09:54 von Kuchlbraeu]
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