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Autor: Betreff: Boldudo Stefanus Ale, gebraut 19.Februar 2012
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TrashHunter
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red_folder.gif erstellt am: 24.12.2011 um 13:04  
Gerstenflocken habe ich keine bekommen, aber Gerstenrohfrucht ohne Spelzen und vom freundlichen Bioladen-Mann auch grob geschrotet bekommen.

Was meint Ihr, soll ich die Gerste leicht rösten, oder einfach nur mit Maischen ? Und, ab wann. Ab beginn des Maischens ? Oder zuvor gesondert Kochen und später einsteuern ?

Für Tips bin ich wie immer dankbar :)

Greets Udo


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Barney Gumble
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red_folder.gif erstellt am: 25.12.2011 um 01:22  

Zitat von TrashHunter, am 8.12.2011 um 06:33
@Maischman:
Gerstenflocken ?
Hm, muß ich drüber nachdenken / nachlesen und mich mal schlau machen :)

Zur Hefe:
Ich hab bislang nur mit OG-Trockenhefen gearbeitet. Die rehydriere ich in einem kleinen Glas mit etwa 100ml zuvor abgekochten und auf 30°C herunter gekühltem Wasser in welches ich ein paar Teelöffel Traubenzucker einrühre. Ich schütte die Hefe einfach auf das Zuckerwasser und verschließe das Glas mit Alufolie. Das mache ich ca. 30min bevor ich Hefe und Würze verheirate.
Sobald die Temperatur der Würze unter 32°C angekommen ist, schütte ich die Hefe rein, rühre nochmals kräftig um und dann Deckel auf den Gäreimer, fertig.
Bislang ist auf diese Art noch jede der Hefen sehr schnell und hochaktiv angekommen.
Ich schätze mal, es ist einfach die recht hohe Temperatur. Die Hefen können mehr ab, als wir ihnen zutrauen.


wie, Du stellst bei 32 °C an??? Ist das nicht selbst für eine OG Hefe nicht etwas hoch? Ich meine nicht wegen Absterben, denke auch dass die das noch aushalten, aber bringt das geschmacklich nicht was durcheinander? Könnte mir vorstellen, dass da die Gärprodukte schon anders wie bei der empfohlenen T von 17-20 °C sind, oder? Mir ist eine schnelle Gärung grundsätzlich suspekt, Infektionsgefahr ist auch bei bis zu 5 tägigen Angärphasen nie ein Thema gewesen.

Und ich muss hier nochmal eine Lanze für die Flüssighefen brechen: bei mir gingen die immer gut (auch wenn natürlich weniger deutlich sichtbar beim Starter..); versteh die Klagen hier immer gar nicht..
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TrashHunter
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red_folder.gif erstellt am: 26.12.2011 um 21:32  
Um präzise zu werden...

...ich stelle an, sobald ich registriere, daß die Würze unter 32°C abgekühlt ist. Da ich nicht die ganze Zeit daneben stehe und das überwache, schwankt das zwischen 32°C und 26°C. Im Mittel sinds 28-29°C.
Da die Würze im Eimer nach Angleichung an die Umgebungstemperatur strebt, während durch die aktiv werdende Hefe die Temperatur im Gärbehälter wieder leicht steigt, fällt die Temperatur der Würze üblicherweise binnen der folgenden acht Stunden auf Raumtemperatur +2C°, normalerweise also auf 22°C. Beim jüngsten Sud - zur Zeit noch im Gäreimer - habe ich die Raumtemperatur aber absichtlich gesenkt weil ich unter 20°C vergären möchte um das Kölsch nicht all zu fruchtig werden zu lassen.

Hinsichtlich eventueller Aromaveränderungen durch das frühe Anstellen, kann ich natürlich Nix sagen, weil ich ja keine Referenzen habe. Dazu müßte ich einmal ein bereits gebrautes Bier erneut brauen und dann bei niedrigerer Temperatur anstellen. Was ich aber sagen kann, ist daß der Einfluß augenscheinlich infolge des ja weiter gehenden Temperaturabstieges zu vernachlässigen ist. Meine Biere haben bislang aromatisch immer in den Zielbereich gepasst. Auch wenn sie während der Gärung - vor Allem zu Anfang - noch recht "fruchtig" wirkten.
Lediglich die mit der Blanche angestellten Biere (Weizen) vergoren letztlich mit durchgängig fruchtigen Aromen, aber da war es ja auch gewünscht.

Diese Vorgehensweise habe ich mir zu eigen gemacht, weil Brewferm oder Coopers (Ich weiß es nicht mehr so genau) dies sogar in seinen Anleitungen für die Bierkits explizit so empfiehlt um das Risiko von Infektionen im Bereich unterhalb 40°C - ab da wird es nach deren Aussage kritisch - so gering wie möglich zu halten.
Und da bislang seitens der Profis hier im Forum niemals gegenteilig auf die Thematik eingegangen wurde - Du bist tatsächlich der Erste -, war es für mich auch auf dem Status "akzeptierte Methode"

:)

Was Deine Lanze für die Flüssighefen betrifft... kann ich nicht mitreden, ich habe bislang ausschließlich mit Trockenhefen gearbeitet. Die Bierkits kamen von Haus aus mit Trockenhefen und meine drei ersten All-Grains waren mit gezielt ausgesuchten - weil empfohlenen - Trockenhefen angestellt.
Das bedeutet allerdings nicht, daß ich nicht auch mal mit Flüssighefen an den Start gehen würde.

Schon beim nächsten Sud, dem für den 1.Januar geplanten Le Gauloises Tarweé, werde ich einen neuen Weg gehen. Ich werde die beim Flying (Weizen) abgeschöpfte und im Kühlschrank aufbewahrte Blanche wiederbeleben und zum Einsatz bringen. Bin schon gespannt, wie das wird. (Und habe für den Notfall noch ein Päkchen der Blanche im Kühlschrank liegen, sowie noch die 2,5L-Buddel mit Flying aus der ich Notfalls strippen könnte)

Greets Udo


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red_folder.gif erstellt am: 26.12.2011 um 21:52  
na das erklärt es schon, ich dachte Du würdest bei 28 °C vergären. Klingt durchaus praktikabel die Art :cool:

Was bedeutet denn eigentlich Blanche?


[Editiert am 26.12.2011 um 21:53 von Barney Gumble]
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red_folder.gif erstellt am: 26.12.2011 um 21:55  
Blanche ist der Markenname einer Weizenbier-Hefe von Brewferm. Ich halte sie für eine hervorragende Weizenbier-Hefe. Sie bringt wunderbare Aromen in das Bier und geht ab wie Schmitz-Katze :)


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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 18:47  
So, Sonntag 19.2. ist das Boludo Ale dran :)



Die Maisflocken im Rezept sind nicht zwingend notwendig, passen aber und es wäre Verschwendung, sie kaputt gehen zu lassen ;) (Resteverwertung)

Edit: Im rezept steht noch die S-04. Aber es wird die Notti werden. S-04 ist aus und Notti hab ich noch, passt ja auch ganz gut.


[Editiert am 15.2.2012 um 18:50 von TrashHunter]



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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 19:28  
Das geht mit der großen Menge Röstmalz/gerste wohl ganz knapp an einem Imperial Stout vorbei ;)

Viel Erfolg!

Stefan
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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 20:14  

Zitat:
Was meint Ihr, soll ich die Gerste leicht rösten, oder einfach nur mit Maischen ? Und, ab wann. Ab beginn des Maischens ? Oder zuvor gesondert Kochen und später einsteuern ?


Hat hier schon jemand geantwortet? Eigentlich wäre hier ja eine Rohfruchtmaische nötig, um die Stärke der Gerstenrohfrucht zu knacken. Aber bei nur 2% (seh ich das richtig?) kommt's wohl nicht so drauf an...


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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 20:55  
Den Aufwand werd ich mir in der Tat sparen, pippen. Die Rohfrucht kommt lediglich wegen der vielfach beschworenen, besseren Schaumbildung mit dazu und läuft unter der Prämisse "absolut experimentell". Ob's wirklich Etwas bringt, werden wir dann sehen und entsprechend in zukünftigen Suden berücksichtigen. Das Boludo wird Sud Nr.7 meiner Vollmaische-"Karriere", da billige ich mir selber noch Experimente zu ;)

Greets Udo


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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 20:58  
Wie kommst Du denn auf den hohen Röstanteil?
5% Röstgerste gibt schon beinahe ein Stout, dann noch das Röstmalz dazu, das muss ne ganze Weile liegen bleiben.
Wird auf jeden Fall schwarz wie die Nacht ;)

Stefan
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pippen
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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 22:53  

Zitat:
Boludo wird Sud Nr.7 meiner Vollmaische-"Karriere", da billige ich mir selber noch Experimente zu ;)


Hoffentlich bleibst du auch beim 700sten Sud noch experimentierfreudig!

Dieses Bier ähnelt tatsächlich sehr einem American Stout (bis auf die Hefe). Ich würde dieses Bier vermutlich lieben... Muss auch bald wieder so eins brauen...


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red_folder.gif erstellt am: 15.2.2012 um 23:26  

Zitat von Boludo, am 15.2.2012 um 19:28
Das geht mit der großen Menge Röstmalz/gerste wohl ganz knapp an einem Imperial Stout vorbei ;)

Viel Erfolg!

Stefan


Würd's noch mehr, oder Weniger benötigen ? Wohl mehr, hm ?


Zitat von Boludo, am 15.2.2012 um 20:58
Wie kommst Du denn auf den hohen Röstanteil?
5% Röstgerste gibt schon beinahe ein Stout, dann noch das Röstmalz dazu, das muss ne ganze Weile liegen bleiben.
Wird auf jeden Fall schwarz wie die Nacht ;)

Stefan


Wie ich auf den hohen Röstanteil komme ? Tjo, ich bin ein Fan dunkler Biere und röstiger Aromen. Die Grenzen zwischen Ale und Stout, bzw. Porter sehe ich nicht verkniffen eng, eher fließend. :)

Und mit Suden bis maximal 30L kann ich garnicht genug verkorksen um mich zu ärgern... solange ich sauber arbeite und keine Infektionen einfange.
"Also lasset uns ein Wenig experimentieren, es mag wohl Etwas völlig Neues daraus werden, denn Brauen ist die wahre Alchemie" (Zitat: TrashHunter im Februar 2012)


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red_folder.gif erstellt am: 19.2.2012 um 16:21  
Die Fakten:
Eingemaischt wurde um 11:00 bei 50°C folgende Schüttung:

7KG Pale Ale Malz
500g CaraAmber
150g Caraffa Sepzail II
500g unvermälzte Röstgerste
100g Maisflocken (Resteverwertung)

Hauptguß waren 25,6L
Gerastet wurde bei 63°C für 40min
bei 73°C für 20min

um 12:51 war Jod-Normalität erreicht.

Es benötigte lediglich 8 Liter Vorlauf, bis die Vorderwürze klar war. Augenscheinlich war das PaleAle-Malz weniger "mehlig" als die bislang verwendeten hellen Sorten.

Zum Nachguss kamen 19L bei 78°C. Wie gewohnt wurden unten jeweils 4L Vorderwürze entnommen und oben durch das Nudelsieb 4L Wasser mit 78°C nachgegossen.

VWH erfolgte mit 16,5g Northern Brewer mit 9,8%alpha
Nach dem Würzebruch folgten 41g Northern Brewer, 9,8%alpha
Nach 85min Kochzeit kamen 25g Cascade, 5,4%alpha dazu.

Da zu diesem Zeitpunkt noch gut 35L Würze im Kessel waren, habe ich nach Gabe des Cascade weitere 20min anstelle der geplanten 5min wallend kochen lassen. Mein Gäreimer fasst nur 33L und Null Steigraum für die HG wäre dann eher unsinnig.

Es ist schwarz, aber nicht schwärzer als die Nacht ;)
Die Stammwürze werde ich vor dem Anstellen der Hefe messen, im Moment dürfte kein aussagekräftiger Meßwert zustande kommen, da sich die Würze in der Nachisomerisierung vor dem Whirlpool befindet.

1 Buddel Le Gauloises Tarweé
1 Buddel Tauroplu
1 Buddel (die Letzte :( ) Pitter

dienten mir als Wegzehrung während dieses wunderschönen Brautages :)

Edit: Nachtrag... Punktlandung gelungen, 16°P angepeilt, 16°P nach dem Hopfenseien / vor dem Anstellen :)


[Editiert am 19.2.2012 um 20:11 von TrashHunter]



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red_folder.gif erstellt am: 20.2.2012 um 21:33  
Die nicht identifizierte Hefe im Wine-Ale-mit-Fragezeichen ist zwar erheblich früher angekommen als die Notti, aber die Vehemenz mit welcher die Notti im Lauf des Tages loslegte, hat sie nicht erreicht.
Erneut wurde - wie schon beim Thomator-Doppelbock - der CO2-Schlauch im Deckel des Eimers durch die gewaltigen Kräsuen mit Hopfenharzen zugepropft und als ich nach der Arbeit heim kam, drückte mir meine GöGa erst mal einen Putzlappen in die Hand, damit ich aufwischen konnte.
Denn der imense Druck hat die Kräusen einfach zwischen dem Deckel und der Oberkante des Gäreimers hindurch gedrückt und solcherart gut einen Liter des Sudes dem Putzlappen anheim gegegben.

Das größere Gärbehältnis ist beschlossene Sache. Mit meinem 36L-Topf könnte ich bei entsprechender Vorgehensweise durchaus Würzemengen um die 35L produzieren. Die aber sind für meine 33L-Gäreimer schlicht zuviel. Ausnutzen möchte ich die Kapazität meiner Brauanlage aber eigentlich doch gerne. Ergo wird, bevor ich den Klostersander Weizendoppelbock braue, ein Gärgefäß mit mindestens 60L Volumen besorgt und damit dürften dann auch die Putzorgien während der stürmischen HG der Vergangenheit angehören :)

Links im normalerweise dem Abfüllen vorbehaltenem Eimer das Wine-Ale-mit-Fragezeichen, rechts das Boludo Stefanus Ale.

Sämtliche Bilder dieses Brauganges - lustig war das Hopfenkochen im Schneetreiben - findet Ihr Hier


[Editiert am 20.2.2012 um 22:45 von TrashHunter]



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red_folder.gif erstellt am: 20.2.2012 um 22:44  
Falls Du bei einem Gäreimer bleiben willst, hat es bei Braupartner auch welche für 50, 75 oder gar 100l. Wäre evt. günstiger, als ein Gärfaß.

Uwe


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red_folder.gif erstellt am: 25.2.2012 um 13:38  
So, nu bin ich gespannt, ob das sich so entwickelt, wie ich es mir vorstelle.
Durch die - Gäreimer-Größe-Bedingten - Verluste während des stürmischen Hochkräusens sind im Gäreimer noch gut 24L Boludo Stefanus Ale verblieben und diese habe ich soeben mit 50g Cascade gestopft.
Nicht ganz so heftig wie ich den Thomator gestopft habe, aber ich hätte eine frische Packung Cascade anbrechen müßen, hätte ich mehr stopfen wollen.

@Stefan: Möchstest Du so wie Tom den Weg des Bieres ab dem Ende der NG begleiten ? Dann benötige ich spätestens am 10.März - Ende der NG - Deine Adresse um Dir Deine Verkostungs-Ration zu senden :)


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red_folder.gif erstellt am: 25.2.2012 um 13:56  
Hi Udo,

klar, das wäre prima.
Ich würde mich dann auch revanchieren sobald ich ein paar interessante Dinge beinander habe.
Adresse schick ich Dir per PM.
Vielen Dank!

Stefan
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red_folder.gif erstellt am: 25.2.2012 um 14:17  
Wenn ich ein Bier nach einem von Euch benenne, dann muß er's auch probieren. Sonst würd's keinen Sinn machen, Jemandem solcherart die Referenz zu erweisen :)
Also Nix zu danken Stefan. Ich habe Dir für Deine ständige Bereitschaft, mir auf dem Weg zum Brauer mit Rat zur Seite zu stehen, zu danken.

Aktuelle Pojekte sind:
Boludo Stefanus Ale / Boludo Stefanus Soure Ale, derzeit in der 2.HG-Woche
Klostersander Weizendoppelbock
Sebastian Pils
Flying Weizen 2nd.Edition
Maischman Pale Ale
Pitter 2nd.Edition
Uwe Twelve (Uwe12) Alt (noch kein Rezept ausgesucht)
Volco Brown Chili Ale
Thomas Tripple Ginger (der Unbekannte, welcher mir die 34/70 ohne Absender-Adresse schickte) 100%PiMa, 100% Perle, 30°P, Ingwer


[Editiert am 25.2.2012 um 19:16 von TrashHunter]



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red_folder.gif erstellt am: 10.3.2012 um 21:10  
Ich schaffe es nicht, ein "normales" Ale zu brauen....

nicht, solange ich auch nur eine Unze Carafa Spezial II in der Masiche habe ;)

Ich hab vorhin die erste Wöchnerin vom Boludo Stefanus geöffnet.

Rabenschwarz mit einem dicken, nußbraunem Schaum oben drauf.
Im Geruch und Antrunk tatsächlich ein Ale, fast wirkt es leer im ersten Moment.
Dann aber, auf der Zunge rollend und im Abgang, verwandelt es sich in ein Stout.
Ein kräftiges Aroma von Kaffee und Lakritze breitet sich begleitet von einer zurückhaltenden Bitterung im Mund und in der Kehle aus.
So wie bei einem starken Kaffe bleibt ein langer Nachhall des Aromas, welcher sich im Nachhinein in eine deutliche Bitterung wandelt.

Ich gehe davon aus, daß sich das Profil dieses Bieres noch erheblich - wie von Stouty ja gewohnt - im Lauf der Reifung verändert. Im Moment stellt es mich nicht wirklich vollends zufrieden weil es weder Ale noch Stout zu sein scheint.... eher ein Hybrid.
Bereits das zweite schwarze Bier aus meiner Küche, welches ich nicht wirklich einzuordnen vermag.
Ich denke, ich werde das Rezept nochmals brauen und dabei gänzlich auf das Röstmalz verzichten.

Jetzt im Moment ist es mir wichtig, daß ich Dir - Stefan - Deine Proben vom Boludo Stefanus so zügig wie möglich zukommen lasse, um Dich an der Entwicklung des Bieres teilhaben lassen zu können.


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red_folder.gif erstellt am: 11.3.2012 um 08:11  

Zitat von TrashHunter, am 10.3.2012 um 21:10

Jetzt im Moment ist es mir wichtig, daß ich Dir - Stefan - Deine Proben vom Boludo Stefanus so zügig wie möglich zukommen lasse, um Dich an der Entwicklung des Bieres teilhaben lassen zu können.


Hi Udo,

mach Dir keinen Streß!
Da Du ja jetzt nicht so die großen Mengen braust, würde mir auch jeweils eine Flasche reichen, sobald das Bier ausgereift ist, Du willst ja auch noch was davon haben und die Reifung verfolgen ;)
Wie auch immer, auf jeden Fall schon mal Danke im Vorraus!

Stefan, der gleich 12 Kilo Malz ins warme Wasser wirft


[Editiert am 11.3.2012 um 08:11 von Boludo]
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red_folder.gif erstellt am: 11.3.2012 um 08:20  

Zitat von Boludo, am 11.3.2012 um 08:11

Stefan, der gleich 12 Kilo Malz ins warme Wasser wirft

Ah, auch schon wach! :)
Ich koche schon seit 5:00 auf 8 kg böhm. Tennenmalz herum. Heute scheint Großbrautag zu sein. Ist es nicht herrlich, in den Sonntagmorgen hineinzubrauen, während die Familie noch ausschläft?

Moritz


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Wenn ich anfange seid ihr wahrscheinlich schon fertig. Heut will ich mal erst nach dem Mittagessen einmaischen denn Essen kochen will ich heut auch :) Am frühen nachmittag soll's dann losgehen. Heut wird's ein Hefeweizen werden, ganz einfache Geschichte. Mit Kuchlbauerhefe und Saphirdolden.

Euch allen gut Sud!
Tom


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Viel Spaß euch, bin neidisch geh jetzt schlafen nach der Nachtschicht aber trink eben noch ein eigenes Klostereinschlafbier.
Gruß
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Zitat von Bierjunge, am 11.3.2012 um 08:20

Ah, auch schon wach! :)
Ich koche schon seit 5:00 auf 8 kg böhm. Tennenmalz herum. Heute scheint Großbrautag zu sein. Ist es nicht herrlich, in den Sonntagmorgen hineinzubrauen, während die Familie noch ausschläft?


Die Familie ist schon längst wach und bei mir nieselt es leider.
Hab grad eingemaischt, das gibt jetzt ne langweilige Kombirast bei 65°C, danach wird direkt abgeläutert, sehr entspannend (vermutlich genau das Gegenteil von Moritz´ total ausgetüftelter Dekoktionsorgie ;) ).
Dafür hat sich gerade der Temperaturfühler des Thermometers um die Rührerwelle gewickelt, war aber halb so schlimm.
Sonntag morgens brauen ist eine ganz relaxte Alternative zu den Halli Galli Brauevents mit den Kumpels.
Und Sorry Udo für´s Hijacken des Threads :redhead:

Stefan


[Editiert am 11.3.2012 um 09:35 von Boludo]
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Macht Nix Stefan :)

Euch Allen gut Sud :thumbup:

Und mach Dir keine Gedanken Stefan, ich hab von vorne herein die Verkostungskontingente für Dich mit drin im Plan. Muß nur diese Woche dazu kommen, das Paket fertig zu machen und abzusenden. Spätestens Samstag hast Du Post von mir :)


[Editiert am 11.3.2012 um 12:42 von TrashHunter]



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