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Autor: Betreff: Filtration
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Biertester
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red_folder.gif erstellt am: 19.11.2012 um 08:48  
Wir brauern ganz bewusst immer nur 19 liter! 1NC Fass voll.
Variationen , da kommts uns drauf an , nicht menge! Auch nicht billig . Das ist Nebensache.
B.


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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 23.11.2012 um 23:31  
Hallo Biertester,

wie sieht es aus?

Schon ein Test gelaufen.

Ich erinnere mich, dass der gute Mann aus Texas diese Dinge glaube ich in Reihe geschaltet hat, in ein schönes Alugestellt gepackt hat und dann blankes Bier hatte.

Gib doch mal den status durch.

Beste Grüße
holger


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Biertester
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red_folder.gif erstellt am: 24.11.2012 um 10:15  
Hi
Ich muss noch eben ein Gestell zusammenbauen für den Wasserfilter damit disen stehen bleibt .
Mal sehen vielleicht schaffe ich das am Montag .
Am Wochenende bin ich (öfter ) woanders und muss Labmaster besuchen.
Ne Kisten Weizenbier und Kieselgur hab ich besorgt zum testen . Das muss ich umfüllen ins 10er NC und aufkarbonisieren.
Dann kanns losgehen komender Woche .
Etwas geduld noch! ;)
Ich hab aber auch solch ein Wickelfilter gesehen , den schwemmen die auch an ! Das muss auch mit deinem klappen Holger !
Wie man es macht da drauf kommts an und anschwemmen und beim Filtern noch zudosieren damit der nicht zusetzt . Also Kieselgur ins Fass , vorspannen und dann Bier ins Fass, schütteln.


B.


[Editiert am 24.11.2012 um 11:27 von Biertester]



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Biertester
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red_folder.gif erstellt am: 12.12.2012 um 18:13  
So.. es hängt !
Kalt wars in meine Werkstatt !! Brrr!!

Geschweisst mit Schutzgasgerät mit VA Draht , nicht sooo schön aber vorhanden.




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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 10:32  

Zitat von hb9cjs, am 14.11.2012 um 12:41
Hallo zusammen

Ich habe mir diesen Bierfilter angeschafft. http://www.filterstore.com/beer.asp
Er wird zwischen 2 Kegs eingeschlauft. Es gibt verschiedene Filtergrössen und ich habe mit dem 1 Mykron gearbeitet. Pro CC Keg dauert es ca. 15Min. Man verliert kein CO2 im Bier weil man beim umdrücken den Druck immer aufrecht hält, ja man kann damit sogar aufkarbonisieren. Diese Nylonfilter kann man auch wieder reinigen und ich bewahre sie im Tiefkühler auf.
Die Handhabung ist unkompliziert und ich habe schon bis zu 10 Kegs hintereinander durch den gleichen Filter durchgelassen.
Ich habe schon ähnliche Produkte gesehen, die mit Einwegfilter arbeiten.
Ich will nur Hefezellen rausfiltern und auch Hopfenreste vom Hopfenstopfen im Lagertank. Extrem blank werden die Biere mit dieser Filtergrösse aber nicht, aber es gibt ja noch feinere Filterkerzen.

Gurss Üelu


Hi, funktioniert der Filter wirklich mit CO2 im Bier? Auf der von Dir erwähnten website steht darüber nichts. Der Filter wird aber auch auf morebeer.com vertrieben und beschrieben und da heißt es, zum Filtrieren von Bieren in DRUCKLOSEN Kegs. In den Staaten ist die "forced corbonation" ja gängige Praxis; ich möchte es jedoch nicht unbedingt tun. D.H, wenn ich mein Keg erst drucklos machen muss, macht es nicht so viel Sinn.
Gruß,
Philipp
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hb9cjs
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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 11:01  
Tschau Phillip

Ich verstehe das mit den drucklosen Kegs nicht. Ich gehe davon aus dass jeder sein Bier unter Druck in den Kegs lagert. Ich habe je nach Biertyp bei 20° über 2 Bar Druck drauf und in der Kühlzelle sind es ca. noch 1 Bar. Und genau diese KEGS drücke ich durch den Filter um.
Ich gehe folgendermassen vor. Das erste leere Keg spanne ich durch den Filter hindurch mit CO2 vor. Damit ist kein Sauerstoff mehr im Filter und in den Leitungen. Und im leeren Keg ist der unterste Teil auch mit CO2 gefüllt. So kommt das Bier nie in Kontakt mit CO2. Dann geb ich dem vollen KEG etwa 3 Bar Druck (damit das Bier durch den Filter gepresst wird). Am CO2 Ventil des leeren Kegs habe ich ein Spundungsventil mit Manometer und behalte damit den Druck auf ca. 1 Bar (bei 5° Celsius). Das zu befüllende KEG steht auf einer Waage, so siehst Du genau was abgeht.
Wenn Du jetzt ein volles KEG ohne Druck verwendest, kannst Du das Bier so aufkarbonisieren.

Gruss Üelu
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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 11:42  
Hallo Üelu .
das hört sich gut an. So ein Teil werde ich mir auch zulegen.

Das mit den drucklosen Kegs kenne ich aus Amerika so. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass Birk das auch so macht. Die kümmern sich nicht so um Grünschlauchen oder Speisegabe sondern lassen die Gärung manchmal durchrauschen und am Ende, wenn das Bier kühl ist, zwangskarbonisieren sie das. Das war das, was ich mit "forced carbonation meinte".
Gruß,
Philipp
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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 13:20  
Aboniert :)


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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 15:50  
Genauso habe ich das auch gemacht, allerdings mit 20 Zoll Kartuschen.

Allerdings haben die sich bei 1 Mikron noch totgelacht - die Trubstoffe meine ich!

Das Bier kam bei dieser Filterstärke genauso trüb hinten raus wie vorne rein.
Allerdings handelte es sich dabei um einen Tiefenfilter, der eigentlich zur Wasseraufbereitung genutzt wird.
Ich habe dann das Filtrieren mit dem Gerät sein gelassen, und ihn wieder zum Wasseraufbereiten genommen - da ging er total gut. Mittlerweilen verkauft.

Da ich trotzdem gerne blankes Bier haben möchte, bin ich weiterhin gerne bereit Geld auszugeben, aber nur dann, wenn es wirklich funktioniert. Zwei Misserfolge reichen von den Anschaffungskosten her.

Eine Frage noch: Könnte das Teil hier 90 Liter schaffen? (= meine Sudgröße)

Beste Grüße
Holger


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red_folder.gif erstellt am: 14.12.2012 um 16:18  
Also auf der website steht, dass der mit 0,5 micron 250 gallons Bier schafft.
Ich glaube vor meinem Kauf warte ich ab, was Holger dazu sagt, wenn er ihn dann kauft...
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 16.12.2012 um 00:32  
Hallo diplomat und alle im Forum ,

also r-bzgl. zu meinen Antworten 4 und 22 hier noch Ergänzungen:

Der erste Filterversuch kostete mich an die 500 DM und mein Opfer war von der Mikrobrauerei der Kartuschenfilter. Das Ergebnis war, dass zwar das Bier innerhalb kurzer Zeit wirklich blank war, aber!!!!! eben nur etwa 10 Liter, dann war der Filter zu. Nun ist es so - siehe meine Brauereivorstellung oder bebilderten Braubericht - dass ich eben pro Sud 100 Liter habe. Da alle "Varianten?!?!" der Mikrobrauerei nicht funktionierten und auch noch ins Geld gingen, habe ich dann den Filter in der Bucht verklopft (leider mit Riesenverlust)

Lehrgeld Nr. 1 bezahlt.

Zu der Zeit wurde man hier im Forum noch zerrissen, wenn man vom Filtrieren gesprochen hat. Das gab immer dann eine wüste Grundlagendiskussion wie z.B. auch bei Themen "Brauen mit Reinheitsgebot oder Brauen ohne Reinheitsgebot." Man kam sich gleich vor, wie der Brauerechef der Warsteiner o.ä. weil man das böse, böse Wort hier im Forum verwendete. Etliche Mitglieder haben zu der Zeit auch hier die Segel gestrichen und haben sich abgemeldet. Wer noch übrig geblieben ist von der damaligen Filtrationsfront kann ich leider als damaliger Newbie nicht nachvollziehen. Dazu fehlen mir einfach die Daten.

Neuanfang:

Nach den vielen Versuchen mit Trockenhefen stellte ich fest, dass ein Experimentieren mit der Trockenhefe nichts bringt ohne Filtern, da alle Trockenhefe-Päckchen sehr stark trüben und die angeprießenen Geschmacksnuancen voll durch den Hefegeschmack untergingen. (bei mir jedenfalls) Also habe ich Mr. Internet bemüht und fand besagte Firma F-SM. (siehe Antwort 22)

Das Ergebnis auch hier: Geld investiert, dieses Mal, aber den zahlreichen Beteuerungen des Herrn geglaubt - vor allem nachdem ich ihm auch noch Bierproben zwecks der Trübung geschickt habe. Erst als ein anderer Kunde sein "Spitzenmodell" mit über 600 Euro gekauft hat - wohl ein kleiner Gaststättenbrauer und der ihm aufs Dach gestiegen ist - hat er sich an mich wieder erinnert. Angerufen und gefragt, ob ich denn eine Lösung gefunden hätte für seinen!!!!! Filter. Man mag sich die Frechheit kaum ausmalen.

Gut wie erwähnt, habe ich diesen Filter dann zur Wasseraufbereitung genommen - woher er wohl eigentlich auch stammt - , da wir damals von der Dorfquelle verrohrt wurden und dadurch eine Wasseraufbereitung sinnvoll war. Mittlerweilen ist der sogenannte anfängliche Filter auch wieder verkauft - auch wieder mit Verlust - allerdings nicht zum Filtern, sondern eben zur Wasseraufbereitung. Zugestehen muss ich, dass diese 20 Zoll Filterkerzen die Menge von 100 Liter geschafft haben - aber auch hier drohen große Verluste, denn die beiden 20 Zoll Filtergehäuse kann man schlecht mit Wasser nachdrücken und so bleibt relativ viel Bier zurück.

Lehrgeld Nr 2 bezahlt.

Anschließend habe ich mit Filtrox und Seitz-Pal gesprochen: Ergebnis. 20 x 20 Filter wie z.B. der Jolly (Kaufpreis im Netz ca. 750 bis 900 Euro) haben zwei Nachteile: Erstens, da ich relativ lange Standzeiten habe (braue ca alle 6 Wochen bis 8 Wochen ein Mal und dann eben 100 Liter) halten sich die Filterschichten nicht. Das bedeutet pro Filtergang müssten Filterscheiben nachgekauft werden, die pro Packung etwa 20 bis 30 Euro kosten. Zweitens. sind diese Klein-Schichtenfilter eher für den Drucklosen Vorgang von Schnaps oder Wein gedacht. Das Problem ist es, beim Zudrehen der Schichten, diese auch dicht!! zu bekommen. Ein Verziehen dieser Metall-Kunststoff-Rahmen-Konstruktion nach ein paar Anwendungen ist mehr als wahrscheinlich.

Damit ist jetzt auch eine Schmerzgrenze erreicht und ich muss wirklich mal hier im Forum andere Vorschicken. Ich kann nicht ein drittes Mal mehrere 100 Euro in den Sand setzen, nur um zu Experimentieren, ob es gelingt. Sollte ein Versuch mit diesen 10 Zoll Kartuschen klappen und auch die laufenden Kosten. ( in diesem Fall das Aufbewahren der Kartuschen) machbar sein, dann hänge ich mich wieder an.

Leider war ich nicht auf der Braumesse, da ich die neue Terminphilosophie - was für ein Schwachsinn - der Messe verschlafen habe. Hatte zwar extra den Freitag frei, aber leider war der letzte Messetag eben Donnerstag. Daher hatte ich keine Möglichkeit mich auf der Messe umzusehen.

Um meine Statuten kurz zusammenzufassen
:

Benötigt wird ein Filtersystem, dass

- 100 Liter Bier schafft ohne verstopft zu sein
- günstige laufende kosten hat
- länger standzeiten aushält
- optisch blankes Bier schafft
- in der Anschaffung verkraftbar ist
- mit CO2 Umdrückdruck ohne nachträgliches karbonisieren auskommt.

So, wer findet also die eierlegende- Woll-Milch-Sau?? :D

Beste Grüße an die neue "Filterfront" :thumbup:

Holger


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red_folder.gif erstellt am: 16.12.2012 um 11:37  
Ich gehe JETZT im Keller und versuche es..


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red_folder.gif erstellt am: 16.12.2012 um 12:58  
Nachdem mir Freitag noch die Idee kam das Absperrhähne sinvoll wären hab ich die noch dazwischen gebaut.
Man nehme Kieselgur:

Schüttet das ins leese Fass

Bringt das Fass auf 1 Bar und füllt das zu filtrierende Bier hinein.
Dann kanns losgehen

Leeres Zielfass auch auf 1 Bar CO2 bringen , Filter füllen und entlüften
Dann durchs Filter in alle ruhe umdrücken.

Hier der Aufbau:

Hier das Resultat:


Ganz klar wars nicht , besser wäre es wenn man das Bier im Kreis schicken könnte also mit ein T-Stück zum Rücklauf , vor allem bei so kleinen Mengen also eine Rückleitung und ne kleine Pumpe .. oder spezial Filterfass ( wo man den Kieselgur vorlegt ) mit extra Eingang für den Rücklauf . Ich muss mal noch basteln.
Ich hatte auch nur so 6 Liter zum testen.

Hier die kaputte Anschwemmung


Also , Voranschwemmung mit Wasser klappte prima , aber nachm leerdrücken mit CO2 lief Wasser ausm inneren des Filters zurück und zerstörte meine Anschwemmung .

Lohnt sich also nicht , besser mit Bier anschwemmen und vorlauf in ein anderes Fass machen.
Dann Zielfass wechseln und filtrieren .
Danach kann man immer noch den Vorlauf filtrieren indem man das Vorlauffass als quelle nimmt.

Bin jetzt fast erfroren , da isses kalt ! B.


[Editiert am 16.12.2012 um 13:21 von Biertester]



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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 16.12.2012 um 15:45  
Hallo Biertester,

erst mal Danke für den Bericht und die Bilder. so hatte ich es dann auch vor.

Jetzt nur mal zwei Detailfragen dazu:

Hast du dein Bier quasi zwei Mal umgedrückt, oder? Einmal vom Lagerfass in das Kieselgurfass und dann noch einmal in das spätere Ausschankfass? Oder bringe ich jetzt was durcheinander?

Zweitens: Wie viel Kieselgur war das noch mal und welche?

Achja und gleich Drittens: Wie sah die Filtrationsgeschwindigkeit nach diesen 20 Litern aus? War der Filter dicht?

Konntest du einen geschmacklichen Effekt feststellen?

Beste Grüße
Holger


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red_folder.gif erstellt am: 16.12.2012 um 17:10  
Hi Holger
Ja erst Flaschenbier in ein 9er NC , wieder aufcarbonisiert auf 1,2 bar
Dann 50 gramm Kieselgur in nen leeres 9er. Sehe Bild.
Auf 1,2 bar gebracht und das Weissbier darein umgedrückt
Dann schütteln.
Dann das mit KG versehenes Bier dadurch .
Ich habe nur 2 liter klar bekommen , die ersten 6 wurden immer klarer
Ich hatte nur 1,4 bar aufs Quellfass .
.
In der Brauerei machen die das so mit 50er Fässer ( Versuche ), allerdings mit nen kleinen Schichtenfilter,
Der Druck geht bis zu 6 bar hoch wenn man zuwenig Gur nimmt!

Viel Kieselgur hilft verstopfen gegenzuwirken
Welches Gur ich hatte weiss ich nicht , muss ich noch mal nachsehen.
Ne Mischung aus 2 Sorten.
Auf jeden Fall war der Versuch nicht soo teuer als deine Vesuche.
Jau das Weissbier schmeckte nicht so gut nachher , das brauvht die Hefe als Geschmacksrräger doch sehr.
Früher gabs KG Kerzenfilter , kennt jemand da das Spaltmass?

Jetzt kann ichs mal mit Dubbel versuchen.
B.


[Editiert am 16.12.2012 um 17:26 von Biertester]



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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 12:34  
Hallo,
sehr interessante Ausführung von Biertesters und Holgers Versuchen, danke dafür.

Biertester, ist denn der von Dir eingesetzte Filter vergleichbar mit dem von Üelu (hb9cjs) auf http://www.filterstore.com/beer.asp beschriebenen? Dein Filter ist nämlich wesentlich günstiger als der andere.
Allerdings soll laut der amerikanischen Website die Filterwirkung an sich ausreichen, ohne Filterhilfsmittel wie Gur hinzuzugeben. Die Filterkartusche ist hier aus Polypropylen.

Weiter oben in diesem thread hatte manny15 ein Bild eines „Spagetti Filters“ aus der Weinwirtschaft gepostet. Diese werden seit einigen Jahren auch in Brauereien eingesetzt (für die Bierfiltration sind Pentair (früher Norit) sowie Pall die gängigen Hersteller).
Dabei handelt es sich um eine Crossflow- Filtration ohne Zugabe irgendwelcher Filterhilfsmittel.

der Kieselgurfiltration stören mich vor allem die großen Mengen an Vor- und Nachlauf. Ich habe ja schon genug Schwand.

Ich denke für uns Hobbybrauer sollte die Lösung irgendwo dazwischen liegen.
Für mich zeichnet sich ein Versuch mit einer zweistufigen Filtration ab und zwar mit zwei nacheinander geschalteten Filtern von filterstore.com mit 1µ und 0,5µ.

Andererseits schrecken mich Holgers Versuche etwas ab und ich möchte auch nicht 200$ in den wind schießen.

Noch etwas zu flying on den kolloidalen Trübungen: die bekommst Du meiner Meinung sowieso nicht raus ohne Zusatzstoffe bei der Filtration wie PVPP. Die Trübung entsteht erst später im Bier. Da mache ich persönlich mir keine Gedanken – so alt wird mein Selbstgebrautes nicht.

Auf jeden Fall ist das ein sehr spannendes Thema, bei dem wir Interessierten am Ball bleiben sollten.
Gruß,
Philipp
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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 13:11  
Hallo zusammen

Ich habe festgestellt dass das von mir verwendete US Filtersystem baugleich wie ein normales Osmose System in der Schweiz ist. Der Kollege Studi hat mir eine solche Patrone besorgt und funktioniert bestens. Habe damit 8 Kegs gefiltert und die anschliessende Reinigung der Patrone war kein Problem. Allerdings 5mikro, genügt für Hefe und Hopfen (mache Hopfenstopfen im Keg). Wir schauen ob man noch 1mikro Patronen bekommen kann. Kostenpunkt für die Patrone ca. 20Euro. (und kann x-mal wiederverwendet werden. Das ganze System ist in der Schweiz für ca. 150Euro (inkl. Patronen) zu haben. Und ich denke das müsste in DE erheblich günstiger zu haben sein.

Gruss Üelu
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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 13:22  
Den andere Filter kenne ich nicht , ich habe ein normale Wasserfilter genommen.
Es geht auch fast nichts verloren wenn man das zuerst im Kreis pumpen würde
Wenn dann der Gurschicht steht , umstellen auf das Zielfass.
Meine Patrone hat 1 mu , ohne Gur würde er bestimmt schnell zu sein.
B.


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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 15:01  
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Ausser den Preis , nichts!


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Zitat von Hansbauer, am 17.12.2012 um 15:01


Nichts, nur das verlinkte Plastikteil würde ich nicht nehmen. Wenn, dann 100% Edelstahl. Kannste dann problemlos mit Heisswasser steril fahren. Außerdem sollte man noch nach Gebrauch und Reinigung den kompletten Filter inkl. Papierschichten mit Desi oder Alkohol einsprühen, damit auch während einer längerern Nichtnutzung kein Schimmel an den Papierschichten wächst.
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Hansbauer
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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 15:53  
Soweit ich das beurteilen kann, kann man die Platten einfach in den Geschirrspüler geben nach Benützung. und die Filterschichten benutzt man auch nur 1 mal, oder?

Interessant wäre nur die Filter-Standzeit bei Bier.

Konkret wenn man direkt nach der (verlängerten?) Hauptgärung ins Keg filtert und dann mit Flasche karbonisiert und erst dann lagert. (ohne umdrücken und so...)
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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 16:21  

Zitat von Hansbauer, am 17.12.2012 um 15:53
Soweit ich das beurteilen kann, kann man die Platten einfach in den Geschirrspüler geben nach Benützung. und die Filterschichten benutzt man auch nur 1 mal, oder?


Nein, Filterschichten werden solange benutzt bis sie total verblockt sind und das sollte erst nach X Filtrationen der Fall sein. Die Dinger sind nämlich teuer. Deshalb kommen die Platten auch nicht in den Geschirrspüler sondern bleiben samt Schichten da wo sie sind und werden mit Heisswasser rückgespült.


Zitat von Hansbauer, am 17.12.2012 um 15:53
Konkret wenn man direkt nach der (verlängerten?) Hauptgärung ins Keg filtert und dann mit Flasche karbonisiert und erst dann lagert. (ohne umdrücken und so...)

:puzz:
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Hansbauer
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smilies/thumbdown.gif erstellt am: 17.12.2012 um 16:24  

Zitat:



Zitat von Hansbauer, am 17.12.2012 um 15:53
Konkret wenn man direkt nach der (verlängerten?) Hauptgärung ins Keg filtert und dann mit Flasche karbonisiert und erst dann lagert. (ohne umdrücken und so...)

:puzz:



Keine gute idee?
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red_folder.gif erstellt am: 17.12.2012 um 16:39  
Ja, so macht es manche Großbrauerei während der Hochsaison um schnell genug Bier zu liefern. Gelagert wird die abgefüllte Flasche dann auf dem LKW zum Supermarkt. :P

Nein. im Ernst. Lagerung ist ja auch Reifung und da brauchst Du doch noch die Hefe mit ihrem Stoffwechsel. Sie vorher rausfiltern macht irgendwie keinen Sinn, oder?
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