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Seite 4 von 5   «  1  2  3  4  5  »     
Autor: Betreff: Pumpkin Ale Wettbewerb
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Thomator
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Registriert: 5.5.2010
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red_folder.gif erstellt am: 18.9.2011 um 10:58  

Zitat:
Warum nicht in diesem hier bleiben? Dan haben wir alles beisammen, Vordiskussion und Ergebnisse.


Recht hast du Moritz! Hier also mein Braubericht:

Wie schon erwähnt hatte ich ja zuerst versucht den Kürbis zu entsaften, was aber nicht geklappt hat. Obwohl ich extra passend zum Hokkaido ein japanisches Messer benutzt hab...



und so sah die Jodprobe des Kürbissaftes aus



Die ausgekochten Kürbiswürfel und den Saft hab ich am nächsten Tag wieder zusammen in eine Schüssel gegeben und mit dem Kartoffelstampfer nochmal etwas zermust. Im Nachhinein würd ich es so machen dass ich den Kürbis in noch kleinere Würfel schneide und diese Würfel im Backofen röste.

Meine Malzmischung sah folgendermaßen aus:

4250 Gramm Wiener Malz
500 Gramm Münchner Malz
250 Gramm Carahell
außerdem 150 Gramm Haferflocken und die 1150 Gramm Kürbisfleisch.

Gebraut hab ich nach dem Earlverfahren, also hab ich meine Malzmischung in zwei gleiche Teile aufgeteilt. Eingemaischt hab ich in neun Liter Wasser bei 42 Grad das Kürbisfleisch, die Haferflocken und den ersten Teil des Malzes. Hier ein Bild davon:



Erste Rast dann bei 41 Grad für 40 Minuten. Weitere Rasten bei 54 Grad für 15 Minuten, bei 63 Grad für 25 Minuten und bei 72 Grad auch 25 Minuten. Die Maische war dann jodnormal und wurde für 15 Minuten gekocht. Mit dem zweiten Guss (auch neun Liter) brachte ich die Maische wieder auf 54 Grad runter, dann wurde der Rest der Malzschüttung eingemaischt und bei 54 Grad für 5 Minuten gerastet. Weitere Rasten bei 62 Grad für 25 Minuten und bei 72 Grad für 40 Minuten. Insgesamt ein mordsaufwendiges Rastprogramm, wo ich evtl. bei einigen Rasten ein paar Minuten hätte weglassen können. Vielleicht hätte ich auch auf die Eiweißrasten ganz verzichten können, normal mach ich die nicht, aber ich dachte mir dann des reißt's auch nicht mehr raus :)

Ok, dann auf 78 Grad aufgeheizt, 20 Minuten Läuterruhe eingehalten und dann angefangen zu Läutern. Davor hatte ich ja am meisten Schiß, nach den schlechten Erfahrungen von Moritz. Es war aber nach der Läuterruhe schon abzusehen dass das klappen wird, denn ich hatte keinen Pudding im Läuterbottich sondern der Treber hatte sich schön abgesetzt, es sah alles ganz normal aus. Nur etwas gelber :) In der Tat ging das Läutern dann absolut ohne Probleme vonstatten, besser als manches Weizenbier. Da hat sich die aufwändige Maischarbeit dann doch gelohnt.

Das war Pfannevoll, mehr hab ich mich nicht mehr getraut... :)


Zur Vorderwürze dann 13 Gramm Spalter Select gegeben, 8 Gramm Perle 20 Minuten nach Kochbeginn und 10 Minuten vor Ende 12 Gramm Cascade. Insgesamt auf 20 IBU berechnet.
Hier nach dem Kochen, ganz schön was verdampft.



Auschlagmenge waren dann 21 Liter mit 15,8 Grad Plato, die ich noch mit ca zwei Litern Wasser auf 14,2° Plato verdünnt hab. Ich hab die Würze diesmal übernacht abkühlen lassen, weil's schon spät war und ich echt die Schnauze voll hatte. Angestellt wurde gestern mit der Nottingham, bei 19 Grad. Leider ist die Brewferm Blanche nicht mehr rechtzeitig gekommen, die hätt ich dafür gern ausprobiert. Aber ich hab zu spät bestellt. Dabei ist mir auch noch aufgefallen dass dieses Päckchen Notti aus der damals zurückgerufenen Charge stammt... aber seit heut früh blubbert's, also alles ok :)

Wie's geschmacklich wird kann ich noch nicht sagen, die Farbe ist auf jeden Fall schon mal sehr schön. Bin gespannt... ich denk nicht dass es groß nach Kürbis schmecken wird. Aber ich lass mich überraschen.

Fazit: Wenn's schmeckt werd ich's nächstes Jahr wieder tun, auch um Holger ein bissle zu ärgern ;)

Beste Grüße
Tom


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 18.9.2011 um 14:00  
@ Tom & Moritz

noch so ne Idee, es sieht so aus als haette Moritz seinen Kuerbis geschaelt und Tom nicht. Das koennte auch noch Unterschiede beim Laeutern machen, da die Schalenstueckchen beim kochen/ roesten nicht so weich werden und den Trebenkuchen aehnlich wie Reishuellen auflockern duerften.

Stimmt es das Moritz geschaelt hat und Tom nicht?

Edit: Finger zu dick-> Mist getippt


Gruß

Jan


[Editiert am 18.9.2011 um 14:11 von JanBr]
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 18.9.2011 um 17:43  
Hi Tom,

thanks... :thumbup: für Deine Grundlagenforschung. Die Rastenführung wird protokolliert! Ich denke auch, die ausgiebigen Gummi-und-Eiweißrasten habens gebracht. Es wurden die schleimbildenden Hemicellulasen und Proteine abgebaut, so das nur das faserige Grundgerüst übrig blieb, was sich dann besser mit abläutern lies...(meine Vermutung?)

@Jan,

beim Hokkaido-Kürbis kann (und soll) man die Schale mitessen. Wenn der Hokkaido gekocht wird (so bei Tom geschehen), wird die Schale butterweich...vermutlich keine Läuterhilfe.



m.f.g
René


[Editiert am 18.9.2011 um 17:43 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 18.9.2011 um 19:09  
Ja, wie René das völlig richtig erkannt hat, der Hokkaido braucht nicht geschält zu werden und wurde von mir auch nicht geschält. Die Schale wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Wenn man ihn denn zum Essen kocht... :)

Hier ein Bild des Trebers, man kann die Kürbisstückchen gut erkennen.



Grüße, Tom


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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 25.9.2011 um 14:17  
Jungs, wie geht's euren Kürbis-Suden? Ich werd meinen heut abfüllen, nachdem der Stoff von ursprünglich 14,2° auf 2,2° runtervergoren ist. Oh Mann, das gibt stattliche 6,5% Alk, soviel war eigentlich nicht geplant. Ich hätte natürlich von meiner Schüttung was abziehen sollen und nicht einfach den Kürbis zu den 5 Kilo dazugeben. Werd ich mir für's nächste Mal merken.

Geschmacklich wird's wohl ganz gut, die ersten Probeschlucke überzeugen mich. Allerdings schmeckt man den Kürbis nur ganz dezent. Mal sehen wie sich das entwickelt, bis jetzt dominiert noch etwas der Cascade. Aber erfahrungsgemäß gibt sich das noch. War beim Sommerbier auch so.

Grüße
Tom


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 25.9.2011 um 15:12  

Zitat von Thomator, am 25.9.2011 um 14:17
Jungs, wie geht's euren Kürbis-Suden?

Naja, ich hab bei meinem vorhin die Nachgärung für beendet erklärt und die Flaschen in die Kühlung gepackt. Geschmacklich hat sich noch nicht so viel neues ggü. Antwort 72 getan.
Meiner ist bloß von P13 auf P5 runter, das mag an den 11% Cara liegen oder an der langen Kombirast bei 66°C.
Wir können ja mal bei Gelegenheit ein Fläschchen tauschen, soo weit auseinander ist das ja nicht. Kannst ja man per pm Kontakt aufnehmen, wenn Du magst.

Moritz


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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 00:01  
So, gute drei Wochen nach Abfüllung bin ich mit dem Kürbisbier inzwischen sehr zufrieden. Der Kürbis bringt durchaus Geschmackskomponenten rein die allein mit Malz wohl nicht darzustellen wären. Jedenfalls sehr süffig, und der Geruch ist kein bisschen "skunky", wie Jan ihn oft festgestellt hat. Mag vielleicht an der Rastenführung liegen? Am Kürbis liegt's meiner Meinung nach nicht.

Was ich ändern werde beim nächsten Mal:

1. Den Kürbis in die Schüttung mit einberechnen. War suboptimal die normale Schüttung (5 Kilo) zu nehmen und den Kürbis dazu zu tun. Das ergab eine hohe Stammwürze, und in Verbindung mit der Notti einen hohen Alkoholgehalt. So alkoholstark müsste das Bier nicht sein.

2. Hätte ich schon diesmal eine andere Hefe ausprobieren wollen, beim nächsten werd ich statt der Notti eine Weizenbierhefe nehmen. Angedacht ist die Brewferm Blanche.

Und was mir noch aufgefallen ist: In den Flaschen bleiben hartnäckige Rückstände, anders als sonst sind die durch sofortiges Ausschwanken mit Wasser nicht weg zu bekommen. Die Reinigung macht mehr Aufwand, was ich direkt dem Kürbis unter die Schale schieb ;)

Fazit: Ich werd's wieder tun! Es schmeckt gut, und es tut gut mal was anderes zu machen und es hin zu bekommen :D

Grüße, Tom


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Tudo
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red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 19:52  
Heute habe ich auch ein Pumkin-Ale gebraut. Die Methode war wohl nicht optimal. Zumindest das Läutern lief besch.....
Bin ja mal gespannt, wie es wird.
Mehr mit Bildern in meinem Blog:

http://www.bierblog.udo-toensing.de

Gruß
Udo


[Editiert am 17.10.2011 um 19:54 von Tudo]
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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 17.10.2011 um 19:56  
Udo, könntest du einen Link zu deinem Blog reinsetzen?

Danke und Grüße
Tom

Edit: Ich war zu voreilig, du hast es ja schon gemacht :redhead:


[Editiert am 17.10.2011 um 19:56 von Thomator]



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tisse
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red_folder.gif erstellt am: 28.10.2011 um 11:02  
Zum diesem Thema habe ich letzten Sonntag zufällig einen kurzen Fernsehbeitrag gesehen http://tvthek.orf.at/programs/3074617-Der-suedsteirische-Winz erzug/episodes/3074615-Der-Suedsteirische-Winzerzug. Ab ca. Minute 34.

Gruß Matthias
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klostersander
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red_folder.gif erstellt am: 29.10.2011 um 20:30  

Zitat von Thomator, am 17.10.2011 um 00:01
So, gute drei Wochen nach Abfüllung bin ich mit dem Kürbisbier inzwischen sehr zufrieden. Der Kürbis bringt durchaus Geschmackskomponenten rein die allein mit Malz wohl nicht darzustellen wären. Jedenfalls sehr süffig, und der Geruch ist kein bisschen "skunky", wie Jan ihn oft festgestellt hat.
Grüße, Tom


Ich probiere gerade dieses Kürbisbier. Es schmeckt ausgezeichnet. :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Es kommt eine schöne dezente Kürbisnote raus.
Ich schmecke eine leicte Ingwernote. Kann das sein?
Auch die Bitternote ist genau richtig eingestellt. Glückwunsch zu so einem guten Bier!

@Tom: Ich hoffe ich kann mich mal mit einem ebenso guten Bier revanchieren.

Gruß Matze


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Auch Wasser ist ein edler Tropfen, kocht man es mit Malz und Hopfen.
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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 30.10.2011 um 11:17  
Danke Matze, das freut mich dass es dir geschmeckt hat :)

Ingwer oder andere Gewürze hab ich nicht verwendet. Ich werd heut abend mal drauf achten ob ich das auch herausschmecken kann.

Beste Grüße
Tom


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goudi
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red_folder.gif erstellt am: 29.11.2011 um 09:20  
wollte meine Neugierde doch noch einmal kundtun...
die NG sollte mittlerweile abgeschllossen sein - und der Wettbewerb auch.

@ JanBR: Kannst Du über deine Platzierung zum Wettbewerb berichten? Ich werde mich wohl auch im nächsten Jahr mal an ein Pumpkin Ale wagen - es gibt in Diesem Tröt ja sehr viel Info.

Würde mich freuen mal ne Zusammenfassung zu hören / lesen

Gruß Goudi.
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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 10.12.2011 um 16:05  
Erstaml sorry das es so lange gebraucht hat bis ich mich hierzu wieder melde. Das Problem ist/ war die Verkostung wurde immer wieder verschoben und letztendlich dann nie stattgefunden :mad: Das ist die amerikanische Verbindlichkeit, aber das ist ein anderes Thema.

Trotzdem wurde das Ale von einem anderen groesstenteil amerikanischen "Panel" verkostet und als "asugezeichnet" bewertet. "The best pumpkin ale I ever had" (aus dem Munde eines bekennenden Pumpkin ale Freundes) :D

Also hier nochmal das endgueltige Rezept fuern BM 20l

2Kg Marris Otter
1 Kg Wienner
1 Kg Muenchner
0.5 Kg CaraMuench

Einmaischen bei 35C
1. Rast 50 min. @ 70C
2. Rast 5 min. @ 76C
Nachguss @ 80C

Nach ca. 15 Minuten in der 70C Rast wurden ca. 4 Liter "duennmaische" entnommen und zusammen mit ca. 2 Kg geroestetem sugar Pumpkin in einer Isolierbox getrennt bei 70 eingemaischt. Diese "Maische" wurde am Ende der 50 Minuten Rast durch ein Kuechnsieb gelaeutert und dem Rest zur 76C Rast wieder zugegeben.

Geocht wurde 60 Minuten und mit 1.93g alpha aus Amarillo in der Vorderwuerze gehopft. % Minuten vor Ende kamen noch Zimt, Muskat und Ingwer dazu (Gambrinus moege es mir verzeihen)

Die Ausschlagwuerze (also Malz + Kuerbis) hatten 14P die bei 30C mit der S-04 angestellt wurden.

Besonderheiten gab es beim Ausschlagen. Es gab eine wirklich ungewoehnlich grosse Menge an Heisstrub. So hab ich ca. 5 Liter (~1/4) des Suds verworfen :o

Das Bier selbst hat eine orange- roetliche Farbe. Sowohl den Kuerbis als auch die Gewurze schmeckt man raus, aber nicht aufdringlich. Es ist ein gutes Bier geworden aber nicht mein Stil.

Inetressant ist auch der sehr trockene Geschmack und das obwohl 12.5% Caramalz in der Schuettung ist.

Ich werd das Grundrezept demnaechst nochmal als normales Brown Ale brauen und mich mal im Hopfenstopfen versuchen.

Mein Fazit: Der ganze Aufwand ist es nicht wert. Ausser ich werde wieder gechallenged, werde ich wohl kein Kuerbisgetraenk mehr brauen.

Schoene Gruesse

Jan
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tisse
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red_folder.gif erstellt am: 12.12.2011 um 12:49  
Inspiriert durch eure Beiträge haben wir uns auch an einem Pumpkin Ale versucht und ein kleines Filmchen gedreht. Die Musik ist fast etwas zu dramatisch ;)

http://www.youtube.com/grabhers
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HansMeiser
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red_folder.gif erstellt am: 29.1.2012 um 12:46  
Hallo,

ist denn amerikanern eigentlich egal ob es ein blausud wird? Ich sehe da nicht dass die den kürbis speziell mitmaischen sondern im ofen etwas rösten und dann beim kochen erst den abgeschälten mus zugeben. Die Stärke dürfte doch da nicht verzuckert sein, oder? Enzymatische Prozesse während des Backens dürften doch bei reinem kürbisfleisch nicht auftreten.
Ich glaub das will ich auch mal probieren, bin da neugierig geworden...

Hans
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HansMeiser
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red_folder.gif erstellt am: 6.2.2012 um 10:40  
hier sind gute sachen zu finden: http://beeradvocate.com/forum/read/4134767

die empfehlen reishülsen zur vermeidung der läuterprobleme. gibt ja auch dinkelspelzen zu kaufen, das müsste ja auch gehen.
die diskutieren da auch wegen der stärke im kürbis. einige amis backen den krürbis vorher und geben den brei dann erst beim kochen zu. durch das backen wandelt sich doch aber nicht die stärke in zucker. das müsste ja einen übelsten blausud geben. versteh ich nicht...

Danke,
Hans
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Jaybrew
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red_folder.gif erstellt am: 6.2.2012 um 12:22  
Hallo Zusammen,

Da das Thema mal wieder oben gelandet ist, möchte ich an dieser Stelle meine Erfahrungen mit dem "Kürbisbier" mit euch teilen.

Ich studiere Lebensmitteltechnologie (Schwerpunkt Getränke) und habe dieses Semester das Wahlpflichtfach "Herstellung ausgewählter Getränke" belegt.
Es gab die Vorgabe ein durch alkoholische oder Milchsäuregärung erzeugtes Getränk herzustellen, welches verkehrfähig ist.
Meine Gruppe hat sich dann für eine Variante des Pumkin Ales entschieden.

So sieht das fertige Ergebnis aus:



Wir haben bei der Herstellung den Kürbis entkernt, geschnitten, im Ofen gebacken und anschließend püriert. Die Masse wurde dann einfach der Schüttung zum maischen hinzugefügt.
Es gab keine Probleme beim Läutern, allerdings finde ich, dass der Kürbis eher "nur" als Kohlenhydrat- und Farbgeber dient und weniger eine ausgeprägte Geschmackskomponente in das Getränk bringt. Trotzdem ist ein sehr gut trinkbares "Bier" dabei herausgekommen, welches ich sicherlich auch dieses Jahr privat nachbrauen werde. Habe mir bereits Hokkaido Samen besorgt, um den Kürbis selbst zu pflanzen.

Wenn Interersse besteht, kann ich das Rezept gerne noch reinstellen oder als PM verschicken.

Gruß,

Johan
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HansMeiser
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red_folder.gif erstellt am: 6.2.2012 um 12:26  
sieht gut aus, ich habe vor den Kürbis mit etwas dünnmaische separat zu maischen und dann die brocken beim kochen zuzugeben.

Hans
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tauroplu
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red_folder.gif erstellt am: 6.2.2012 um 13:06  
Hey, Johan: das ist ja mal ein tolles und phantasievolles Etikett! Glückwunsch!

Gruß
Michael


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„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag
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Kurt
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red_folder.gif erstellt am: 29.8.2012 um 22:12  
Die ersten Hokkaidos stehen in den Geschäften! Wer (außer mir) braut ein Pumpkin' Ale?


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Thomator
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red_folder.gif erstellt am: 29.8.2012 um 22:36  
Ich werd's auch wieder tun :)

Grüße, Tom


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 29.8.2012 um 23:14  
Mein Braumeister ist noch mitten auf dem Atlantik. Ausserdem war es ne ziemliche Sauerei fuer einen maessigen erfolg. Ich weiss nicht so recht.....

Jan
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tazzyminator
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red_folder.gif erstellt am: 30.8.2012 um 06:05  
Würde gerne, aber wenn ich meiner vegetarischen Freundin nun auch noch den Kürbis verunstalte (sie trinkt auch keinen Alkohol) muß schon was gescheites bei rauskommen.

Wie lange geht denn Kürbiszeit?

VG


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Brauwolf
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red_folder.gif erstellt am: 30.8.2012 um 06:59  

Zitat von tazzyminator, am 30.8.2012 um 06:05

Wie lange geht denn Kürbiszeit?

Die halten sich bis Weihnachten, die Form bleibt. Zu Halloween sollte das Bier allerdings schon trinkreif sein.

Cheers, Ruthard


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