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Seite 7 von 8   «  4  5  6  7  8  »     
Autor: Betreff: großer Weizenhefe-Test: die zweite Runde!
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 28.12.2013 um 07:40  
Ich fand die Verkosung absolut interessant, meine beiden Mittester ebenfalls. Umso mehr als wir die Biere blind verkostet haben und also keiner wusste was genau er im Glas hatte. Sonst wäre die eine oder anderere Bewertung bestimmt anders ausgefallen.

Der Rudi sich eine Menge Arneit gemacht, dafür kann ich mich nur bedanken! Respekt mein Lieber! War ne tolle Aktion!


____________________
Gruss Uli
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Biertrinker
Beiträge: 1206
Registriert: 26.5.2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2013 um 11:22  
Hallo zusammen, ich war auch überrascht das die 3463 so schlecht abgeschnitten hat, die ist für mich nämlich die Weizenbierhefe schlechthin. Von allen etwas dabei.
Sehr merkwürdig. Ich würde ihr noch eine Chance beim nächsten Test geben!!!
MfG
Marco
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rattenfurz
Beiträge: 2512
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red_folder.gif erstellt am: 28.1.2014 um 23:24  
Hallo zusammen,

möchte hier nur kurz querverweisen, dass der Blinde Bieraustausch Weizen und Wits abgeschlossen ist.

Unsere Ergebnisse gibt es hier:
http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthre ad&tid=20280&page=3

Insbesondere ist interessant, wie die 3068 gegen die Trockenhefen abgeschnitten hat. Eine Alt-Hefe war auch dabei.

Das ganze ist nicht als Beleg für Bücher verwendbar, da natürlich nicht repräsentativ, wer dort aber Vorurteile bestätigt sehen möchte, ist eingeladen, das zu studieren :cool: :P


____________________
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/181 7246

Im neuen Forum als 'philipp' bekannt.
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Hagen
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red_folder.gif erstellt am: 28.1.2014 um 23:43  
Moin Phil,


ich hae die Auswertung zwar gestern schon überflogen, aber nicht unter dem Aspekt der jeweils verwendeten Hefen. Deinen Ausführungen nach scheint es da ja Tendenzen zu geben. Könntest du die vielleicht benennen?


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Besten Gruß

Hagen
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Taumelkäfer Hausbräu - honi soit qui mal y pense!
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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 29.1.2014 um 08:32  
moin,

ne, ich halte mich da dezent zurück, da die Ergebnisse ja nicht repräsentativ sind. War ja nicht dieselbe Würze, sondern verschiedene Rezepte unter verschiedenen Bedingungen.

Und jetzt gang inoffiziell: Zur Info: Die Bewertenden sehen erst _nach_ Eingabe aller Punkte, welches Bier mit welchem Rezept bewertet wurde. Ein Bias ist da vermieden. Nur der Stil (Weizenbier, Weizenbock, Dunkles Weizen oder Wit) war vorher bekannt.

Ich meine, ich kann Tendenzen erkennen. Die Trockenhefen eher sachte, die 3068 mal mehr, mal weniger Banane, wobei auch hier jemand die 3068 ohne Erzeugung von Banane genutzt hat. Und naja, mein dunkles Weizen mit der Silberfüchschen-Hefe wurde nur einmal mit "Banane" belegt, also gehe ich wohl davon aus, dass die Leute anständig gerochen haben ;-)


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Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/181 7246

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Rudiratlos
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 12:16  
Leider war mein letzter test nicht wirklich aussagekräftig. Dass da einiges schief gelaufen ist, will ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen.
Zudem geht nun langsam die Saison für Untergäriges zu Ende. Daher bin ich aktuell an der Planung der Neuauflage des letztjährigen Tests.

Geplant ist wieder ein Weizen mit einfacher Schüttung und Maischeführung, ohne viel Hopfenaroma und mit einer zurückhaltenden Bitterung. Für die Ausschlagwürze habe ich so 11°P ins Auge gefasst, so dass nach der Karbonisierung mit Zucker so knappe 12°P Stammwürze rauskommen. gebittert soll auf 14-15 IBU werden, wahrscheinlich mit Saazer in der Vorderwürze.
Nach dem Kühlen wird der Sud dann aufgeteilt und mit verschiedenen Hefen bei gleicher Temperatur (wahrscheinlich ca. 21°C) vergoren.

Zur Zeit suche ich mir die zu testenden Hefen heraus. Aufgrund der Ergebnisse des letzten Tests, wird die Hefeauswahl wohl etwas verändert. Ein paar fliegen raus, andere möchte ich unbedingt nochmal testen. Zudem kamen die letzten Monate ja ein paar neue Trockenhefen raus, die vielleicht interessant sein könnten. Meine vorläufige Liste umfasst momentan 13 Flüssig- und 11 Trockenhefen:

Wyeast:
3056, 3068, 3333, 3638, 3463, 3942, 3944
Zymoferm:
Z034, Z036, Z043, Z044
White Labs:
WLP 400, WLP 300
Trockenhefen:
Braupartner, Mangrove Jack M20, Wheat n fruity, Maitre Brasseur, König Ludwig, Mauribrew weiss, Lallemand Munich Wheat, Doemens 479 Brewferm Blanche, Fermentis WB06, GODZDAWA BW11

Bei der Maitre Brasseur bin ich mir nicht wirklich sicher. Ist die überhaupt was für ein Weizen?
Kennt noch jemand eine, die ich in meiner Liste vergessen habe?
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 13:45  
Hi Rudi,

ich habe Deinen ersten Test schon gespannt verfolgt. Mein Tipp wäre auf jeden Fall eine typische "Weizenrast" ca. 20 min bei 44° C zu machen. Die Fähigkeit zur "Nelke" ist ganz entscheidend für die Eignung als Weissbierhefe. Empfehlen würde ich ein altbewährtes Weizenrezept, was wohl die meisten von uns schon mal gebraut haben. Die Almtaler Hefeweisse nach Hubert Hanghofer.


https://brauerei.mueggelland.de/rezeptdetails/items/126.html< /a>

m.f.g
René


EDIT: Das Sauermalz würde ich erst nach der Ferulasäurerast zugeben...


[Editiert am 29.3.2014 um 13:47 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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aegir
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 14:56  

Zitat von Rudiratlos, am 29.3.2014 um 12:16

Kennt noch jemand eine, die ich in meiner Liste vergessen habe?

Ich habe am Sonntag ein sehr gutes Weizen mit der WLP 380 getrunken und würde die auch zum Test aufnehmen.

Gruß Hotte
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Rudiratlos
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 15:31  
@ flying: Wegen eines Rezepts mach ich mir keine besonderen Sorgen: Da nehme ich, wie schon geschrieben, eine einfache Schüttung. Wahrscheinlich Helles Weizenmalz, Pilsener, und noch bisschen was dunkles, entweder so 10-15% Münchner oder ein paar Prozent dunkles Cara. (gerade seh ichs: lustigerweise genau die Schüttung, die in dem von dir verlinktem Rezept zu finden ist). Sauermalz sollte ich mir sparen können. Mein Wasser hat ohne Behandlung eine Restalkalität von 4,2°dH. Maischeführung wird auf jeden Fall Infusion mit Rasten bei 63 und 72 Grad und Abmaischen bei 78°C. Über eine Ferulasäure-Rast könnte man aber tatsächlich ernsthaft nachdenken. Eigentlich bin ich selber nicht so wild auf exszessive Nelke im Bier. Wenn ich die Nelke schon beim Ansetzen voll rausrieche (z.B. wie beim dunklen Weizen von Rhaner hier aus der Gegend), ist mir das zu "gach". Aber eine leichte Nuance wäre vielleicht gar nicht so schlecht. Hier im Forum liest man halt immer nur entweder Banane oder Nelke. Beides gleichzeitig scheints nicht zu geben. Ich selber finde ja den "Juicy Fruit"-Kaugummi-Geruch ganz gut...
Beim Hopfen wäre mir halt der Saazer feil, aber der sollte in der Vorderwürze bei einem Weizen schon passen. In der Stammwürze möchte ich nicht über ein gewöhnliches Kaufweizen hinausgehen. Knapp unter 12°P sehe ich als optimal an. Alles andere ist kein Durstlöscher mehr, sondern Alkohol...

@aegir: Danke für den Tipp mit der WLP 380, die wäre mir tatsächlich "durchgerutscht". Leider finde ich sie bei den gängigen online-Versendern nicht. Kennt da jemand einen Anbieter?
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aegir
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 16:30  
HuM kann mit etwas Vorlaufzeit alles von White Labs besorgen.

Gruß Hotte
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Schwarzbraeu
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 17:39  
Bitte verzeiht, ich mag jetzt nicht den ganzen Faden durchlesen, aber:
Habt ihr auch die Mauribrew weiss mit drin? Ich habe damit kurz nach Weihnachten ein helles Weizen vergoren und muss sagen: Super lecker, mein bestes bisher. Gerade habe ich ein neues, das ich damit vergoren hatte, abgefüllt. Hoffentlich wird das genauso gut.

Gut Test
Thomas
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Gambrinus zu Borbetomagus
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red_folder.gif erstellt am: 29.3.2014 um 19:53  

Zitat von Rudiratlos, am 29.3.2014 um 12:16
Leider war mein letzter test nicht wirklich aussagekräftig. Dass da einiges schief gelaufen ist, will ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen.
Zudem geht nun langsam die Saison für Untergäriges zu Ende. Daher bin ich aktuell an der Planung der Neuauflage des letztjährigen Tests.

Geplant ist wieder ein Weizen mit einfacher Schüttung und Maischeführung, ohne viel Hopfenaroma und mit einer zurückhaltenden Bitterung. Für die Ausschlagwürze habe ich so 11°P ins Auge gefasst, so dass nach der Karbonisierung mit Zucker so knappe 12°P Stammwürze rauskommen. gebittert soll auf 14-15 IBU werden, wahrscheinlich mit Saazer in der Vorderwürze.
Nach dem Kühlen wird der Sud dann aufgeteilt und mit verschiedenen Hefen bei gleicher Temperatur (wahrscheinlich ca. 21°C) vergoren.

Zur Zeit suche ich mir die zu testenden Hefen heraus. Aufgrund der Ergebnisse des letzten Tests, wird die Hefeauswahl wohl etwas verändert. Ein paar fliegen raus, andere möchte ich unbedingt nochmal testen. Zudem kamen die letzten Monate ja ein paar neue Trockenhefen raus, die vielleicht interessant sein könnten. Meine vorläufige Liste umfasst momentan 13 Flüssig- und 11 Trockenhefen:

Wyeast:
3056, 3068, 3333, 3638, 3463, 3942, 3944
Zymoferm:
Z034, Z036, Z043, Z044
White Labs:
WLP 400, WLP 300
Trockenhefen:
Braupartner, Mangrove Jack M20, Wheat n fruity, Maitre Brasseur, König Ludwig, Mauribrew weiss, Lallemand Munich Wheat, Doemens 479 Brewferm Blanche, Fermentis WB06, GODZDAWA BW11

Bei der Maitre Brasseur bin ich mir nicht wirklich sicher. Ist die überhaupt was für ein Weizen?
Kennt noch jemand eine, die ich in meiner Liste vergessen habe?



:o Rudi, ohne Worte :thumbup:


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henriks
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red_folder.gif erstellt am: 30.3.2014 um 13:32  
Ich bin wieder dabei. ;-)
Gruß, Henrik


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Bissenmoor Bräu ... Prost!
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Planung: Etwas für Weihnachten
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Reifung:
Genußreif: seeehr viel. ;-)
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red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 17:41  
Hi ich würde auch gerne wieder beim Weizenhefetest mitmachen.

MfG
Marco
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Dave1987
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red_folder.gif erstellt am: 20.5.2014 um 17:55  
Mich würde das Ganze auch sehr interessieren, da ich ein absoluter Weizenfan bin und noch keine für mich passende Hefe gefunden habe. Also wenn du noch jemanden brauchst, stehe ich gerne zur Verfügung! :)

MfG
Dave


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"Unverhopft kommt oft."
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Rudiratlos
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red_folder.gif erstellt am: 23.6.2014 um 19:51  
Letztes Wochenende war es soweit: Am Samstag wurde ein Doppelsud gefahren.

Schüttung (auf ganze Prozentpunkte gerundet):
47% Pilsener
43% Helles Weizen
7% Münchner
3% dunkles Cara

Wasser wurde unaufbereitet aus dem Hahn verwendet (Restalkalität 4°dH).

Das Maischeprogramm wurde vor allem aus Zeit- und Logistikgründen sehr einfach gehalten:
Am Vorabend kalt (ca. 15°C) eingemaischt und am Samstag dann auf Kombirasttemperatur hochgefahren (müssten einmal knapp 67°C und einmal knapp 68°C gewesen sein). Beim Aufheizen wurden also keine weiteren Rasten eingehalten, aber zumindest wurde mal jeder Temperaturbereich "überfahren".

Hopfenkochen jeweils gute 90min, eher so 100min, gehopft mit Amarillo und Saazer (die waren mir feil) in der Vorderwürze auf irgendwo zwischen 14 und 16 IBU.

Nach Abkühlen über Nacht wurde angestellt bei 20°C Würzetemperatur und 11°P Stammwürze. Vergoren wird bei 20°C Raumtemperatur. Es wurden pro Hefe 5 Liter angestellt. Bei der Dosierung habe ich mich im Wesentlichen an die Herstellerangaben gehalten: Bei der Trockenhefe mit 0,6g/l, vorher in Wasser rehydriert. Bei den Wyeast-Packs wurde mit ca. 40ml und bei White Labs und Zymoferm mit ca. 10ml auf die 5 Liter angestellt. Vorher wurde belüftet, indem beim Aufteilen auf die 5-Liter-Einheiten gut rumgeplätschert wurde.
Bei der Hefewahl habe ich eigentlich alles genommen, was es im Hobbybereich so gibt, und was mir eingefallen ist, insgesamt sinds 27:
Trockenhefen:
M20 Magrove Jack, König Ludwig, Wheat n fruity, Maitre Brasseur, Braupartners, Mauribrew, Danstar Munich, Doemnes 479, Brewferm Blanche, WB06, Godzdawa, Belle Saison
White Labs:
WLP300, WLP380, WLP400
Zymoferm:
Z034, Z036, Z043, Z044
Wyeast:
3056, 3068, 3333, 3638, 3463, 3942, 3944
In die letzten gut 6 Liter Würze kam der Bodensatz von 3 Schneider Weisse.

Die meisten Hefen sind innerhalb 24h angekommen. Die Maitre Brasseur und drei der 4 Zymoferm haben mir aber etwas Bauchweh verursacht: Sie haben bis zum Überweisseln zwei Tage gebraucht. Bei den Zymoferm muss ich aber zugeben, dass die schon etwas über MHD waren. Leider habe ich da trotz sehr frühzeitiger Bestellung Hefen bekommen, die bei Zustellung nur noch gut eine Woche bis zum MHD hatten (09.06.14), ich bin aber erst jetzt zum Brauen gekommen. Die WLP-Hefen hatten dagegen MHD bis Oktober. Also Entweder hält Zymoferm von Hause aus nicht so lange, oder ich habe einfach alte Hefe bekommen. Mittlerweile sind aber alle angekommen.

Nun drückt mir die Daumen, dass alles gut geht...
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uli74
Beiträge: 3478
Registriert: 21.9.2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23.6.2014 um 20:12  
Falls Du noch Tester suchst: Ich fand das beim letzten Mal schon superinteressant.


____________________
Gruss Uli
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Senior Member

holledauer
Beiträge: 269
Registriert: 11.3.2013
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red_folder.gif erstellt am: 24.6.2014 um 06:06  
Wäre auch dabei falls du noch jemanden brauchst. Würde mich natürlich revanchieren.

Gruß


[Editiert am 24.6.2014 um 06:07 von holledauer]



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mfG
holledauer
- spart Wasser und trinkt Bier -
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emjay2812
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24.6.2014 um 16:48  
Wäre als Tester auch gerne dabei.

Ich kann leider zur Zeit kein Selbstgebrautes anbieten,
aber bei Interesse gute Biere von regionalen Brauereien.


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Immer wenn man denkt das Niveau ist schon im Keller, kommt ein Bagger und hebt noch 4 Etagen aus. (Oliver Kalkofe)
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Rudiratlos
Beiträge: 546
Registriert: 2.2.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2.7.2014 um 19:04  
Aktueller Stand der Dinge:

War eben nachsehen, die Gärung ist bei allen Hefen durch. Erste Sicht- und Geruchseindrücke sind sehr unterschiedlich, von recht neutral bis wunderbar fruchtig ist alles dabei. Tatsächlich konnte ich bei einer einzigen Hefe auch das "ursprünglich obergärige Verhalten", nach Gärende eine aufschwimmende Hefeschicht zu bilden, erkennen.
Diese Wochenende wird also voraussichtlich abgefüllt, voraussichtlich in 0,33er Flaschen.

Großer Wermutstropfen: von den 5 sehr spät angekommenen Bieren sind 3 sauer. Alle drei sind von Zymoferm! Das heißt, nur eine der 4 Zymoferm kam zügig an und wurde nicht sauer. Natürlich kann man jetzt sagen, das MHD war abgelaufen, da kann die Hefe und der Hersteller nix dafür. Wenn ich dem Händler aber 4 Wochen Vorlaufzeit für meine Bestellung gebe, und dann eine gerade noch 2 Wochen haltbare Hefe geschickt bekomme, die dann Sauerbier macht, darf man wohl schon etwas angefressen sein. Der Bodensatz von drei einfach in die Würze gekippten Schneiderweissen kam zuverlässiger an, als diese Zymoferm-Suppe! Zymoferm ist für mich für die Zukunft gestorben!

Jetzt stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Es stehen also voraussichtlich 24 Hefen zum Test.
Als Tester vorgemerkt sind bisher 7 Leute (henriks, Biertrinker, uli74, Dave1987, phillipist, holledauer, emay2812), die kann ich wohl auch alle bedienen, evtl auch noch ein, zwei mehr. Auf die Tester wird ein Umkostenbeitrag zukommen, der sich zusammensetzt aus Kosten für Porto (dhl würde wohl um die 13€ kosten, Hermes wäre billiger), Verpackung (PTZ-Karton für um die 7€; hoffe ich bringe alle Biere in einen Karton rein, wenn nicht wirds deutlich teuerer) und Flaschenpfand.
Bewertet wird voraussichtlich mit Hilfe eines kurzen, und einfachen online-Fragebogens. So wies aussieht, kriege ich das irgendwie hin, rattenfurz hat zwar im Moment eigentlich keine Zeit, greift mir aber trotzdem ein wenig unter die Armen. Danke dafür.
Jetzt ist die Frage, ob alle Tester alle Biere bekommen sollen? Einerseits fände ich es gut, wenn wirklich jeder Verkoster alle Hefen testen könnte, andererseits artet das bei 24 verschiedenen Bieren doch in Arbeit aus. Und das ganze soll sich ja auch nicht ewig hinziehen. Wenn ich Mitte bis Ende Juli verschicke, sollten wenigstens bis Ende August alle Biere getestet sein.
Deshalb folgende Fragen an die vorgemerkten Tester:
- Seit ihr unter den obigen Bedingungen dabei (Höhe der Umkosten; Bewertung über online-Fragebogen; Zeitrahmen mit Versand Mitte/Ende Juli und Testabschluss bis spätestens Ende August)?
- Soll jeder alle Biere testen, oder ist das zu viel?
- Soll das ganze als Blindtest ablaufen?


Wenn es noch Verkoster-Interessenten gibt, dürfen die sich gerne melden. Muss noch nachzählen, was ich an 0,33er-Flaschen da habe, aber den ein oder anderen sollte ich noch bedienen können.
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uli74
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red_folder.gif erstellt am: 2.7.2014 um 19:39  
Ich denk mal dass es zu schaffen sein müsste, mit allen Bieren bis Ende August durch zu sein. Das letzte Mal wars speziel bei mir so, dass ich die Verkostung vor mir hergeschoben habe weil ich noch zwei Mitverkoster hatte die nicht so recht wussten was auf sie zukommt und deshalb dieSache nicht sehr ernst genommen hatten. Nachdem wir die ersten Biere verkostet hatten fanden sie es gut und haben mich schon gefragt wanns mal wieder eine Bierverkostung gibt. Ausserdem find ichs gut dass es einen einheitlichen Fragebogen geben wird, das war das letzte Mal schon nicht so einfach sich drauf einzuschiessen.

Das letzte Mal waren wir zwei Abende mit Verkosten beschäftigt und ich denke dass es auch zu schaffen wäre noch den einen oder anderen Abend dranzuhängen. Andererseits kämen mehr Tester zum Zug wenn die Menge gesplittet werden würde.

Das letzte Mal wars zwar kein Blindtest, aber den Zettel mit der Beschreibung welches Bier mit welcher Hefe vergoren worden ist hatte ich unter Verschluss. Ich hab ihn erst durchgelesen und meinen Mittestern gezeigt nachdem wir mit dem Verkosten fertig waren, und das war sehr interessant. Von daher wüde ichs so machen wie beim letzten Mal. Du könntest aber auch den Zettel in einen Briefumschlag stecken, den jeder öffnen kann wenn er mit der Verkostung durch ist. So kann jeder eine Blindverkostung machen wenn er das möchte.


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Gruss Uli
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Dave1987
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red_folder.gif erstellt am: 2.7.2014 um 21:09  

Zitat von Rudiratlos, am 2.7.2014 um 19:04
Aktueller Stand der Dinge:

War eben nachsehen, die Gärung ist bei allen Hefen durch. Erste Sicht- und Geruchseindrücke sind sehr unterschiedlich, von recht neutral bis wunderbar fruchtig ist alles dabei. Tatsächlich konnte ich bei einer einzigen Hefe auch das "ursprünglich obergärige Verhalten", nach Gärende eine aufschwimmende Hefeschicht zu bilden, erkennen.
Diese Wochenende wird also voraussichtlich abgefüllt, voraussichtlich in 0,33er Flaschen.

Großer Wermutstropfen: von den 5 sehr spät angekommenen Bieren sind 3 sauer. Alle drei sind von Zymoferm! Das heißt, nur eine der 4 Zymoferm kam zügig an und wurde nicht sauer. Natürlich kann man jetzt sagen, das MHD war abgelaufen, da kann die Hefe und der Hersteller nix dafür. Wenn ich dem Händler aber 4 Wochen Vorlaufzeit für meine Bestellung gebe, und dann eine gerade noch 2 Wochen haltbare Hefe geschickt bekomme, die dann Sauerbier macht, darf man wohl schon etwas angefressen sein. Der Bodensatz von drei einfach in die Würze gekippten Schneiderweissen kam zuverlässiger an, als diese Zymoferm-Suppe! Zymoferm ist für mich für die Zukunft gestorben!

Jetzt stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Es stehen also voraussichtlich 24 Hefen zum Test.
Als Tester vorgemerkt sind bisher 7 Leute (henriks, Biertrinker, uli74, Dave1987, phillipist, holledauer, emay2812), die kann ich wohl auch alle bedienen, evtl auch noch ein, zwei mehr. Auf die Tester wird ein Umkostenbeitrag zukommen, der sich zusammensetzt aus Kosten für Porto (dhl würde wohl um die 13€ kosten, Hermes wäre billiger), Verpackung (PTZ-Karton für um die 7€; hoffe ich bringe alle Biere in einen Karton rein, wenn nicht wirds deutlich teuerer) und Flaschenpfand.
Bewertet wird voraussichtlich mit Hilfe eines kurzen, und einfachen online-Fragebogens. So wies aussieht, kriege ich das irgendwie hin, rattenfurz hat zwar im Moment eigentlich keine Zeit, greift mir aber trotzdem ein wenig unter die Armen. Danke dafür.
Jetzt ist die Frage, ob alle Tester alle Biere bekommen sollen? Einerseits fände ich es gut, wenn wirklich jeder Verkoster alle Hefen testen könnte, andererseits artet das bei 24 verschiedenen Bieren doch in Arbeit aus. Und das ganze soll sich ja auch nicht ewig hinziehen. Wenn ich Mitte bis Ende Juli verschicke, sollten wenigstens bis Ende August alle Biere getestet sein.
Deshalb folgende Fragen an die vorgemerkten Tester:
- Seit ihr unter den obigen Bedingungen dabei (Höhe der Umkosten; Bewertung über online-Fragebogen; Zeitrahmen mit Versand Mitte/Ende Juli und Testabschluss bis spätestens Ende August)?
- Soll jeder alle Biere testen, oder ist das zu viel?
- Soll das ganze als Blindtest ablaufen?


Wenn es noch Verkoster-Interessenten gibt, dürfen die sich gerne melden. Muss noch nachzählen, was ich an 0,33er-Flaschen da habe, aber den ein oder anderen sollte ich noch bedienen können.


Die Unkosten sind natürlich kein Problem und im Vergleich zu dem Nutzen gering. Ich würde eine Blindverkostung bevorzugen. Ich würdeyes besser finden, wenn jeder alle Proben bekommt. So kann auch jeder am Ende seinen persönlichen Favoriten finden. Die Menge in der Zeit sollte auch kein Problem sein!


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Parlue
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Super Tolle Aktion. Ich nehme das im Abo da ich mich auf die Liste habe setzen lassen.

LG

Dirk
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Ladeberger
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Zitat von Rudiratlos, am 2.7.2014 um 19:04
Großer Wermutstropfen: von den 5 sehr spät angekommenen Bieren sind 3 sauer. Alle drei sind von Zymoferm! Das heißt, nur eine der 4 Zymoferm kam zügig an und wurde nicht sauer. Natürlich kann man jetzt sagen, das MHD war abgelaufen, da kann die Hefe und der Hersteller nix dafür. Wenn ich dem Händler aber 4 Wochen Vorlaufzeit für meine Bestellung gebe, und dann eine gerade noch 2 Wochen haltbare Hefe geschickt bekomme, die dann Sauerbier macht, darf man wohl schon etwas angefressen sein.

Vielleicht mal mit Kling direkt klären? Die Zymoferm Hefen sind m.W. generell nur wenige (drei?) Wochen haltbar. Ich habe schon einige davon verbraut und selbst mit abgelaufenen nach Starter nie Probleme.

Generell zum Vorgehen hier ein Tipp aus meinen Erfahrungen mit dem letzten Weizenhefe-Test: Bitte nicht so lange herumeiern! Das Zeug in die Flasche und in den Versand geben, Verkostungsbeginn dann in zwei Wochen. Weißbier baut nach der Nachgärung täglich ab. Verzögerungen werden sich auf Verkosterseite sowieso einstellen, weil nicht jeder mal eben ein Wochenende für so einen Verkostungsmarathon frei hat.

Gruß
Andy
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schnapsbrenner
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red_folder.gif erstellt am: 3.7.2014 um 05:16  
Moin Rudi,

ich hoffe ich habe das richtig gelesen!
Du kannst noch ein Tester bedienen, dann bin ich gerne dabei, Unkosten selbstverständlich kein Problem.

VG

Simon


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Offizieller Partner von Speidel, Brouwland, Wyeast und CASTLE Malting, Weyermann, Fawcett White Labs mehr als 75 verschiedene Malzsorten. http://www.schnapsbrenner.eu
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